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Opistognathus latitabundus Gepunkteter Brunnenbauer

Opistognathus latitabundus wird umgangssprachlich oft als Gepunkteter Brunnenbauer bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5517 
AphiaID:
276459 
Wissenschaftlich:
Opistognathus latitabundus 
Umgangssprachlich:
Gepunkteter Brunnenbauer 
Englisch:
Spotted Pug, Blotched Jawfish 
Kategorie:
Brunnenbauer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Opistognathidae (Familie) > Opistognathus (Gattung) > latitabundus (Art) 
Erstbestimmung:
(Whitley, ), 1937 
Vorkommen:
Australien, Dampier-Archipel, Indopazifik, New South Wales, Northern Territory, Papua-Neuguinea, Queensland 
Meerestiefe:
0 - 80 Meter 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Krill (Euphausiidae), Plankton 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-12-10 22:21:40 

Haltungsinformationen

Opistognathus latitabundus (Whitley, 1937)

Allgemeines:
Die Familie der Kieferfische (Opistognathidae), hierzulande auch Brunnenbauer genannt gehört zu den Barschverwandten (Percomorphaceae). Sie besteht aus drei Gattungen mit ca. 80 Arten.
Brunnenbauer kommen im tropischen Atlantik und im Indopazifik, im Golf von Kalifornien und an der Pazifikküste Mittelamerikas von Mexiko bis Panama vor.

In der Aquaristik werden diverse Brunnenbauer gepflegt, manche sogar sehr erfolgreich Nachgezüchtet z.B. durch Wolfgang Mai.

Kieferfische leben vowiegend im flachem Wasser meist oberhalb von 30 Metern auf Sand und Geröll. Sie bauen senkrechte Wohnröhren was bedeutet, dass der Pfleger den Boden entsprechend wählen muss.
Nur feiner Sand geht dabei kaum gut, denn die Innenwände der Höhlen werden mit Hilfe von Steinen, Korallenstückchen, Muschelschalen oder anderem befestigt. Der Bodengrund sollte auch mind. 10 cm Höhe haben, wenn nicht gar mehr.

Viele Arten leben oft in kleinen Kolonien in Kleinrevieren, einige andere sind Einzelgänger.

Die Höhlen werden meist nur auf sehr kurze Distanz verlassen, etwa um Nahrung aufzuschnappen oder aber auch um das Revier zu verteidigen. Meist sieht man nur Ihren Kopf aus der Höhle schauen.
Alle Brunnenbauer sind protogyne Zwitter, die im Laufe ihres Lebens ihr Geschlecht vom Weibchen zum Männchen wandeln. Sie sind Dauerfresser (Plankton)


Haltung:
Opistognathus latitabundus lebt typischerweise in Höhlen, die sie in zumeist sandigem Substrat graben. Im Schutz ihrer Höhle schweben sie quasi über ihrem Eingang und fangen Plankton oder andere kleine, benthische Lebewesen, jederzeit bereit sich beim Anzeichen der geringsten Gefahr in ihre Höhle zu stürzen. Um ihre Höhle herum verhalten sie sich ansonsten sehr territorial.

Opistognathus latitabundus findet man zumeist zwischen Korallenschutt oder sandigen Böden weit verbreitet im Indo-West Pazifik und Papua-Neuguinea sowie Nord-West-Australien.

Synonyme:
Opistognathus latitabunda (Whitley, 1937)
Tandya latitabunda Whitley, 1937

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Opistognathidae (Family) > Opistognathus (Genus) > Opistognathus latitabundus (Species)


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