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Apogon atradorsatus Schwarzspitzen Kardinalfisch

Apogon atradorsatus wird umgangssprachlich oft als Schwarzspitzen Kardinalfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen.


Profilbild Urheber Dr. D. Ross Robertson, Panama

Copyright Dr. Ross Robertson, Foto aus Revillagigedo


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. D. Ross Robertson, Panama . Please visit stri.si.edu for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4631 
AphiaID:
272977 
Wissenschaftlich:
Apogon atradorsatus 
Umgangssprachlich:
Schwarzspitzen Kardinalfisch 
Englisch:
Blacktip Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogon (Gattung) > atradorsatus (Art) 
Erstbestimmung:
Heller & Snodgrass, 1903 
Vorkommen:
Galápagos-Inseln, Kokos-Insel (Costa Rica), Kolumbien 
Größe:
bis zu 8.9cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-09-13 20:47:17 

Haltungsinformationen

Heller & Snodgrass, 1903

Dieser kleine, maulbrütende Kardinalbarsch verdankt seinen Namen durch zwei schwarze Farbtupfer an den Spitzen seiner Hinterflosse.

Dies ist auf dem Bild von Dr. Peter Wirtz leider nicht sehr gut zu erkennen, aber Fische als Fotoobjekt haben bekanntlich ihre eigenen Vorstellungen und Ideen, sich im Meer dem Fotografen zu zeigen.

Mit der Dämmerung sucht sich der Kardinalbarsch sein Futter, kleines Zooplankton.

Leider sind Kardinalbarsche oft sehr transportempfindlich und nehmen in den ersten Tagen nur zögerlich Futter an.
Die Tiere sehen im Handel oft recht mitgenommen und ausgemergelt aus.

Haben sich die Tiere aber eingewöhnt, dann sind sie im Aquarium gut haltbar und im Schwarm ein echtes Highlight, wenn auf zu große Fische verzichtet wird.

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright Dr. Ross Robertson, Foto aus Revillagigedo
1
Copyright Dr. Ross Robertson, Foto aus Revillagigedo
1
Copyright J.E. Randall, Galapagos
1
© Dr. Peter Wirtz
1

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Was ist das?

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