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Parupeneus minys Zwerg-Meerbrasse

Parupeneus minys wird umgangssprachlich oft als Zwerg-Meerbrasse bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii

Foto: Amiranten, Poivre Atoll, Seychellen

/ 7.1cm SL, 8.6cm TL / BPBM 35553, holotype. Depth range: 43-48 Meter Tiefe / 29.12.1992
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii . Please visit hbs.bishopmuseum.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18669 
AphiaID:
474980 
Wissenschaftlich:
Parupeneus minys 
Umgangssprachlich:
Zwerg-Meerbrasse 
Englisch:
Minute Goatfish, Dwarf Goatfish 
Kategorie:
Meerbarben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Mulliformes (Ordnung) > Mullidae (Familie) > Parupeneus (Gattung) > minys (Art) 
Erstbestimmung:
Randall & Heemstra, 2009 
Vorkommen:
Indien, Indischer Ozean, Mosambik, Seychellen, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
43 - 55 Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Meerwasser / Salzwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
8,4 cm - 10,7 cm 
Temperatur:
25,5°C - 26,1°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Wurmlarven, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-10-09 12:54:31 

Haltungsinformationen

Nach Upeneus francisi sollte Parupeneus minys zu den kleinsten Meerbarben unserer Ozeane gehören.

Der demersaler Fisch durchwühlt mit Hilfe von chemischen Sinnesorganen und mechanischen Strukturen (Kinnbarteln mit Tast- und Chemorezeptoren) und ihrem vorstülpbaren endständigen Maul den Meeresboden.
Bei Parupeneus minys muss der Meeresboden allerdings eine Besonderheit ausweisen, es muss sich um einen grobem kalkhaltigem Sandboden mit Rhodolithen handeln (Van der Land 1994, Randall und Heemstra 2009).

Die kleine Meeresbarbe ist auf dem Rücken rosafarben, auf dem Bauch blassrosafarben bis weiß, mit einem undeutlichen blassgelben Streifen entlang der Seitenlinie.
Einige Seitenlinienschuppen zeigen einen bläulich-weißen Strich und eine bläulich-weiße Linie, die den ventralen Teil des Auges umgibt, verläuft schräg bis zur Oberlippe.

Auf dem Rücken des Kopfes sind drei kleine bläulich-weiße Flecken zu sehen, einer direkt über dem Auge.

Die Barteln sind weiß, Mittel- und Bauchflossen durchscheinend, gelb gefleckt mit kleinen hellblauen bis weißlichen Flecken entlang der Strahlen, die schwache quer verlaufende gelbliche Bänder umreißen.

Parupeneus minys wird von der IUCN Roten Liste monitoriert und als "nicht gefährdet" eingestuft, Fotos lebender Tiere oder Funkmeldungen aus bisher nicht dokumentierten Gegenden fehlen aber.

Bilder

Männlich


Weiblich


Allgemein


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