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Parupeneus cyclostomus Gelbsattel-Meerbarbe - Goldsattel-Meerbarbe

Parupeneus cyclostomus wird umgangssprachlich oft als Gelbsattel-Meerbarbe - Goldsattel-Meerbarbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1551 
AphiaID:
218665 
Wissenschaftlich:
Parupeneus cyclostomus 
Umgangssprachlich:
Gelbsattel-Meerbarbe - Goldsattel-Meerbarbe 
Englisch:
Goldsaddle Goatfish -Yellowsaddle Goatfish, Blue Goatfish, Blue Kumu, Bright Goatfish, Bright-saddled Goatfish, Golden Spotted Goatfish, Gold-saddle Goatfish, Gold-saddled Goatfish, Red Mullet, Surmullet, Yellow Goatfish, Yellow Saddle Goatfish, Yellow-saddle Goatfish 
Kategorie:
Meerbarben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Mullidae (Familie) > Parupeneus (Gattung) > cyclostomus (Art) 
Erstbestimmung:
(Lacepède, ), 1801 
Vorkommen:
Ashmore- und Cartierinseln, Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bakerinsel, Bali, Banggai-Inseln, Brunei Darussalam, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Flores, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Gilbertinseln, Golf von Oman / Oman, Guam, Hawaii, Howlandinsel, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Israel, Japan, Jemen, Johnston-Atoll, Jordanien, Karolinen-Archipel, Kenia, Kiribati, Kleine Sundainseln, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Korallenmeer, La Réunion, Linieninseln, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Midwayinseln, Mikronesien, Mosambik, Nauru, Neukaledonien, New South Wales, Nikobaren, Niue, Nördliche Mariannen, Ogasawara-Inseln, Palau, Papua-Neuguinea, Paracel-Inseln, Philippinen, Phoenixinseln, Pitcairn Gruppe, Queensland, Raja Ampat, Rapa, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Somalia, Spratly-Inseln, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Sumatra, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togian-Inseln, Tokelau, Tonga, Tuamotu-Archipel, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vietnam, Wake-Atoll, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel, West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
2 - 125 Meter 
Größe:
bis zu 50cm 
Gewicht :
2,3 kg 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Frostfutter (große Sorten), Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-01-27 07:14:17 

Haltungsinformationen

Diese Meerbarbe konnte ich bei Welke Lünen aufnehmen.
Inken Krause schrieb mir den Link zu fishbase, das sollte sie sein.
Wird mit 50 cm sehr gross, wohl zu gross für die meisten Heimaquarien.

Eine gelblich-graue Meerbarb emit leuchtend blauen Schuppenrändern und einem großen, leuchtend gelben Sattel, der die obere Hälfte des Schwanzstiels bedeckt.
Einige Individuen sind ganz gelb, und Jungfische sind braun mit einem goldenen Fleck auf dem Schwanzstiel und blauen Linien auf dem Kopf.

Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.

Die Ursache liegt bei (bestimmte Einzeller (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und gut verträgliche Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:

Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.

Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.

Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.

Achtung: Ein Gegengift existiert nicht!

Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.

Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.


Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)

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