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Conus ammiralis Admirals-Kegel

Conus ammiralis wird umgangssprachlich oft als Admirals-Kegel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Sehr giftig.



Steckbrief

lexID:
12909 
AphiaID:
426315 
Wissenschaftlich:
Conus ammiralis 
Umgangssprachlich:
Admirals-Kegel 
Englisch:
Admiral Cone 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Conidae (Familie) > Conus (Gattung) > ammiralis (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Australien, China, Fidschi, Indopazifik, Malaysia, Marshallinseln, Maskarenen, Neukaledonien, Philippinen, Queensland (Australien), Rotes Meer, Salomon-Inseln, Thailand, Vanuatu, Vietnam 
Meerestiefe:
2 - 240 Meter 
Größe:
3,5 cm - 11 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Sehr giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Conus abbas
  • Conus abbreviatus
  • Conus abrolhosensis
  • Conus achatinus
  • Conus acutangulus
  • Conus adami
  • Conus adamsonii
  • Conus adenensis
  • Conus admirationis
  • Conus advertex
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-03-25 19:24:20 

Gift


Conus ammiralis ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Conus ammiralis halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Conus ammiralis Linnaeus, 1758

Conus ammiralis ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Conidae, den Kegelschnecken. Kegelschnecken haben eine konische Gehäuseform und ein Operculum. Sie sind überwiegend in Flachwasserzonen, hauptsächlich im tropischen Indopazifik zu finden. Sie sind mehr oder wenig giftig, einige können sogar tödlich für Menschen sein.

Die Grundfarbe des Gehäuses ist weiß. Das Gehäuse hat 2 bis 6 unterschiedlich breite blassorangefarbene bis dunkelbraune spiralige Streifen. In die Streifen verlaufen dunkle spiralige und auch axiale Linien, die durch kleine bis große, weiße, bisweilen miteinander verbundene zeltförmige Flecken unterbrochen sind. Das Muster kann variieren. Die Gehäusemündung ist weiß, weiter drinnen gelegentlich orangebraun.

Die Oberseite des Fußes ist weiß mit braunen Flecken und einem mittleren schwarzen Fleck am Vorderende. Die Vorderkante des Fußes ist orangerot, die Hinterkante orange, die Seitenkanten schwarz. Die Unterseite des Fußes ist hellbraun bis weiß mit braunen Flecken.

Der Siphon ist weiß und orangerot mit einem schwarzen Band.

Die Admirals-Kegelschnecke lebt in feinem Sand in flachen Lagunenriffen. Tagsüber kann man sie manchmal im Sand unter Felsen versteckt sehen oder zwischen Halimeda-Pflanzen in dichten Algenfteppichen.

Nachts taucht die Kegelschnecke auf, um zu jagen. Sie frisst vor allem andere Gehäuseschnecken, meist Flügelschnecken (Strombidae). Am häufigsten ist diese Kegeschnecke in Tiefen von etwa 2-10 m zu anzutreffen.

Kegelschnecken sind getrenntgeschlechtlich. Die Weibchen legen recht große Eier, aus denen Veliger-Larven schlüpfen, planktonisch leben bis sie zu Boden sinken und zu jungen Kegelschnecken entwickeln.

Die Admirals-Kegelschnecke wird selbst zur Beute der Marmorkegelschnecke (Conus marmoreus).

Synonyme:
Conus (Cylinder) ammiralis Linnaeus, 1758· accepted, alternate representation
Conus ammiralis var. archithalassus Hwass in Bruguière, 1792
Conus ammiralis var. australis Dautzenberg, 1937 (invalid: junior homonym of Conus australis Holten, 1802)
Conus ammiralis var. coronatus Gmelin, 1791
Conus ammiralis var. crebremaculatus Dautzenberg, 1937
Conus ammiralis var. donovani Dautzenberg, 1937
Conus ammiralis var. extraordinarius Hwass in Bruguière, 1792
Conus ammiralis var. larvatus Gmelin, 1791
Conus ammiralis var. occidentalis Linnaeus, 1758
Conus ammiralis var. ordinarius Linnaeus, 1758
Conus ammiralis var. palinurus Hwass in Bruguière, 1792
Conus ammiralis var. personatus Hwass in Bruguière, 1792
Conus ammiralis var. polyzonus Hwass in Bruguière, 1792
Conus ammiralis var. summus Linnaeus, 1758
Conus ammiralis var. trifasciata Spalowsky, 1795
Conus architalassus [Lightfoot], 1786
Conus textile var. abbreviata Dautzenberg, 1937 (invalid: junior homonym of Conus abbreviatus Reeve, 1843)
Conus vicarius Linnaeus, 1767
Conus vicarius Lamarck, 1810 (invalid: junior homonym of Conus vicarius Linnaeus, 1767; Conus textile var. abbreviata Dautzenberg, 1937, is a replacement name)
Cucullus granulatus Röding, 1798
Cucullus petreus Röding, 1798
Cucullus princeps Röding, 1798
Cucullus summus Röding, 1798
Leptoconus ammiralis (Linnaeus, 1758)
Leptoconus ammiralis temnes Iredale, 1930
Leptoconus temnes Iredale, 1930 (synonym of Conus ammiralis Reeve, 1844)

Von dieser Kegelschnecke gibt es 21 Unterarten.

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