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Conus obscurus Kegelschnecke

Conus obscurus wird umgangssprachlich oft als Kegelschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Sehr giftig.



Steckbrief

lexID:
11264 
AphiaID:
215476 
Wissenschaftlich:
Conus obscurus 
Umgangssprachlich:
Kegelschnecke 
Englisch:
Obscure Cone 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Conidae (Familie) > Conus (Gattung) > obscurus (Art) 
Erstbestimmung:
G. B. Sowerby I, 1833 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Bangladesch, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Guam, Hawaii, Hong Kong, Indonesien, Japan, Kambodscha, Kenia, Kermadecinseln, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Korea, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Ost-Afrika, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Queensland, Salomon-Inseln, Samoa, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - .150 Meter 
Größe:
2,5 cm - 5,3 cm 
Temperatur:
0°C - 28,5°C 
Futter:
Kleine Fische 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Sehr giftig 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Conus abbas
  • Conus abbreviatus
  • Conus abrolhosensis
  • Conus achatinus
  • Conus acutangulus
  • Conus adami
  • Conus adamsonii
  • Conus adenensis
  • Conus admirationis
  • Conus advertex
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-12-11 12:11:15 

Gift


Conus obscurus ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Conus obscurus halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Für unerfahrene Schnorchler, Taucher und Badegäste sollte grundsätzlich "nur gucken - nicht anfassen" gelten.
Gefahren im Meer gehen nicht nur von Raubfischen wie z. B. Haien aus, nein, es gibt eine Vielzahl von kleinen, ehr völlig harmlos aussehenden Tieren, die über ein extrem starkes Gift verfügen, dass selbst Menschen innerhalb weniger Minuten töten kann.

Hier die Top 10 der giftigsten Meerestiere:

Die giftigste Qualle: Seewespe, Chironex fleckeri Southcott, 1956: Nesselzellen injizieren das Gift in die Haut der Opfer

Der giftigster Fisch: Kugelfisch, Vergiftung nur, wenn Eingeweide von Kugelfischen gegessen werden
Der giftigste Fisch: Echter Steinfisch (Synanceia verrucosa) Stiche in die Haut injizieren das Gift in die Haut der Opfer
Der giftigste Fisch: Skorpionfisch Stiche in die Haut injizieren das Gift in die Haut der Opfer
Die giftigsten Rochen: Der graue und amerikanische Stechrochen, Stiche in Haut und Muskeln injizieren das Gift in die Haut der Opfer

Der giftigste Krake: Blauring-Kraken (Hapalochlaena lunulata, H. maculosa, H. fasciata, H. nierstraszi) injizieren das Gift durch einen Biss in die Haut

Die giftigste Schnecke: Marmor-Kegelschnecke (Conus marmoreus Linnaeus, 1758), Gift wird durch eine Harpune in die Haut der Opfer injiziert

Die giftigste Seeschlange: Die Dubois-Seeschlange (Aipysurus duboisii), Bisse injizieren das Gift in die Haut der Opfer

Der giftigste Sepia: Die Prachtsepia (Metasepia pfefferi), Vergiftung nur, wenn das Fleisch gegessen wird

Die giftigste Koralle: Krustenanemonen der Gattung Palythoa

Gifte der Tiere: Tetrodotoxin, Palytoxin, Myotoxin, Neurotoxin
Oft langen bereits wenige Mikrogramm des Gifts, um einen Menschen zu töten, insbesondere wenn kein Gegengift (Antidot) zur Verfügung steht.

Auch um die Kegelschnecke (Conus obscurus), die normalerweise nur kleine Fische fängt, sollte man einen Bogen machen.
Die Schnecke lebt unter Felsvorsprüngen, in kleine Höhlen, unter Steinen in der Gezeitenzone oder in Riff-Steinbrüchen, in erster Linie auf seewärtigen Riffen.

Aktiv giftige Tiere verfügen über einen Giftapparat, der dazu dient, das toxische Sekret direkt in den Organismus der Beute respektive des Feindes einzubringen. Dies erfolgt zumeist durch Giftzähne mit Leitbahn für das Giftsekret (Giftschlangen), sonstige Kieferwerkzeuge (Schwarze Witwe), Stachel (Honigbiene, Gelber Mittelmeerskorpion, Feuerfische) oder Nesselzellen (Seewespe). Kegelschnecken applizieren ihr Toxingemisch über einen Stachel, der harpunenartig auf Beute oder Feinde geschossen wird. Das Gift wird in Giftdrüsen von sekretorischen Epithelzellen oder Bakterien produziert und gespeichert. Bei Nesseltieren verbleibt der Giftvorrat in den einzelnen Nesselzellen. Aktiv giftige Tiere werden im Englischen als "venomous" bezeichnet.

Passiv giftige Tiere

Passiv giftige Tiere verfügen nicht über einen Giftapparat. Das Gift kann also nicht aktiv von dem Tier in einen anderen Organismus eingebracht werden. Das Gift dient nicht dem Beuteerwerb. Um eine Intoxikation zu bewirken, ist es erforderlich, dass der Feind das Tier in das Maul nimmt oder auffrisst. Teilweise können Toxine auch über die Haut resorbiert werden. Das Gift wird entweder in Drüsen gespeichert (Baumsteigerfrösche) oder wird in bestimmten Körperteilen/Organen, etwa der Leber, angereichert (Kugelfische). Auch hier kann das Giftsekret sowohl von eigenen sekretorischen Zellen, als auch von Mikroorganismen gebildet werden oder es wird (zumindest teilweise) über die Nahrung aufgenommen (Raupen des Jakobskrautbären). Passiv giftige Tiere werden im Englischen als "poisonous" bezeichnet.
Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/Gifttier

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Allgemein


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