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Elysia crispata Blumenkohl-Sackzungenschnecke



Steckbrief

lexID:
739 
AphiaID:
420572 
Wissenschaftlich:
Elysia crispata 
Umgangssprachlich:
Blumenkohl-Sackzungenschnecke 
Englisch:
Lettuce Slug 
Kategorie:
Schlundsackschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Sacoglossa (Ordnung) > Plakobranchidae (Familie) > Elysia (Gattung) > crispata (Art) 
Erstbestimmung:
Mörch, 1863 
Vorkommen:
Golf von Mexiko, Karibik, Kuba, Niederländischen Antillen 
Größe:
5 cm - 6 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Algen, Nahrungsspezialist 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-08-31 19:56:51 

Haltungsinformationen

Elysia crispata Mörch, 1863

Lebt in Seegrasfeldern. Die Nacktschnecke ist, da sie wahrscheinlich nur spezielle Algen frißt, als Nahrungsspezialist einzustufen.

Die primäre Nahrung von E. crispata ist relativ unbekannt, obwohl Schnecken beim fressen verschiedener Algenarten, wie Vaucheria litorea, Caulerpa verticillata, Caulerpa racemosa, Halimeda discoidea, Halimeda incrassate, Halimeda monile und Penicillus capitatus , beobachtet worden sind.

C. verticillata ist für eine begrenzte Zeitdauer geeignet. Diese Vielfalt ihrer Nahrungsquellen ist ein Unterschied zu anderen Sacoglossan, die oft auf eine Algenart spezialisiert sind. E. crispata hat damit einen großen Überlebensvorteil, wenn eine Algenart erschöpft oder spärlich aufzufinden ist.

Synonyme:
Elysia (Tridachia) crispata Mörch, 1863
Elysia (Tridachia) crispata var. schiadura Mörch, 1863
Elysia clarki Pierce, Curtis, Massey, Bass, Karl & Finney, 2006
Elysia schrammi Mörch, 1863
Tridachia crispata (Mörch, 1863)
Tridachia schrammi (Mörch, 1863)
Tridachia whiteae Er. Marcus, 1957



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

SandraM am 02.02.18#10
Ich habe diese Schnecken nun seit ein paar Wochen, gekauft habe ich sie privat (deutsche Nachzuchten).

Anfangs bewegten sie sich nicht von der Stelle. Nach einer Woche war der Stein, auf den ich sie gesetzt hatte sauber von Bryopsis.
Die Cyanos verschwinden nun auch nach und nach.

Elisabeth am 21.07.14#9
Ende Februar 2014 kaufte ich 3 Elysia crispata. Diese Schnecken hatten eine Größe von ca. 2 cm und waren relativ farblos.
Im Becken ca. 1500 L befanden sich verschiedene Algen: Bryopsis, Caulerpa lentillifera, Caulerpa sertularioides, Chaetomorpha linum,Halimeda discoidea, Neomeris, 2 verschiedene argassumarten, Valonia, Ventricaria und Gracilaria.

Interessant war es zu beobachten, wie die Schnecken mit dem Fressen die Zeichnung verstärkten.

Eine Nahrungsaufnahme erfolgte lediglich sicher bei den Bryopsis.
Den Bryopsisalgen wurden zunächst nur die Nadeln abgefressen, so daß ein verschwinden der Algen kaum zu beobachten war.

Bei den drei Schnecken waren große Unterschiede im Fressverhalten auszumachen.
Eine Schnecke war zu dumm zum Fressen, troz mehrmaligem Ansetzen auf den Bryopsis begann diese nicht zu fressen.

Eine suchte und fand ihr Lieblingsfutter sofort.
Eine bedurfte des öfteren der Hilfe. (Ganz vorsichtiges ablösen vom Untergrnd und vorsichtiges Umsetzen mit der offenen Hand.)

Seit Mitte Juni konnte man beobachten, das die Schnecken troz neu gewachsener Bryosis diese nicht mehr gerne fraßen.
(Ob die Algen eine Abwehrstrategie Haben?)

Die Schnecken hatten eine Maximalgröße von 6 cm
Eine Schnecke wurde immer kleiner und verschwand schießlich.

Die verbliebene Schnecke weidete zum Schluß auch schon einmal auf dem Saragassum.

Eine Schnecke, die Hungerigste, konnte schließlich Ende Juli 2014 weiter vermittelt werden.

the_lizardking am 19.04.14#8
Sehr schönes Tier, hilft anfangs auch gegen Chyanos, geht aber lieber auf Aufwuchsalgen. Ein Heilmiuttel darf man sich davon nicht versprechen. Es ist zwar ein sehr anspruchsloses Tier überlebt aber im Riff meistens nicht sher lange, da es entweder der Technik oder etwas anderem zum Opfer fällt. Die Tiere werden nicht sehr groß und sind von der Strömung abhängig, also vorsicht bei Einrichtung und Technik.
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