Haltungsinformationen
Elysia tomentosa Jensen, 1997
Mitglieder der Gattung Elysia gehören zu den Sacoglossa (Sackzungenschnecken). Die Mehrzahl dieser Schnecken ernährt sich von Algen. Dabei werden die Algen nicht gefressen, sondern angestochen und deren Chloroplasten ausgesaugt, um im eigenen Körper eine Zeit lang eingelagert zu werden. Die aufgenommen Chloroplasten nennt man Kleptochloroplasten oder Kleptoplastiden.Die Einlagerung erfolgt in der Haut oder in anderen Organen.
Mit Hilfe der eingelagerten Chloroplasten und Sonnenlicht können Elysia Schnecken Fotosynthese betreiben und Energie gewinnen. Die Chloroplasten müssen nach einiger Zeit erneuert werden. Wie lange die Chloroplasten genutzt werden können ist bei den jeweiligen Elysia Arten verschieden. Die bisher längste Funktionszeit liegt bei etwa einem Jahr.
Juvenile Elysia Schnecken sind oft noch nicht so stark grün gefärbt, wie ältere Exemplare. Die intensive Grünfärbung kommt erst mit der Aufnahme der Chloroplasten. Junge Elysia Schnecken sind deshalb oft bräunlich oder beige. Die Menge der aufgenommen Chlorplasten bestimmt oft die Farbintensität. Es gibt Hinweise wonach sich diese Schnecken genetisch angepasst haben und bereits nach dem Schlüpfen über eigene Chloroplasten im Körper verfügen. Mit ersten Sonnenbädern beginnt dann die Grünfärbung.
Elysia tomentosa ernährt sich bevorzugt von der Kriechsprossalge Caulerpa racemonsa. Es ist nicht genau bekannt, ob auch andere Caulerpa Algen gefressen werden. Hier gehen die Meinungen auseinander. Die Schnecke lebt in Tiefen von 1-2 m, in denen auch ihre Algennahrung wächst .Die leuchtend gelben Eier werden zick-zack-förmig abgelegt.
Der Artname "tomentosa" vom lateinischen „tomentum“, was „samtig“ bedeutet, wie die Füllung eines Kissens oder einer Matratze.
Elysia tomentosa kommt in flachen Gewässern mit der Grünalge Caulerpa vor. Der Körper ist ledrig und olivgrün mit flaumigen Papillen. Verbreitungsgebiet: Madagaskar bis Hawaii. Früher wurde die Art in Hawaii als Elysia sp. cf. cauze beschrieben.
Mitglieder der Gattung Elysia gehören zu den Sacoglossa (Sackzungenschnecken). Die Mehrzahl dieser Schnecken ernährt sich von Algen. Dabei werden die Algen nicht gefressen, sondern angestochen und deren Chloroplasten ausgesaugt, um im eigenen Körper eine Zeit lang eingelagert zu werden. Die aufgenommen Chloroplasten nennt man Kleptochloroplasten oder Kleptoplastiden.Die Einlagerung erfolgt in der Haut oder in anderen Organen.
Mit Hilfe der eingelagerten Chloroplasten und Sonnenlicht können Elysia Schnecken Fotosynthese betreiben und Energie gewinnen. Die Chloroplasten müssen nach einiger Zeit erneuert werden. Wie lange die Chloroplasten genutzt werden können ist bei den jeweiligen Elysia Arten verschieden. Die bisher längste Funktionszeit liegt bei etwa einem Jahr.
Juvenile Elysia Schnecken sind oft noch nicht so stark grün gefärbt, wie ältere Exemplare. Die intensive Grünfärbung kommt erst mit der Aufnahme der Chloroplasten. Junge Elysia Schnecken sind deshalb oft bräunlich oder beige. Die Menge der aufgenommen Chlorplasten bestimmt oft die Farbintensität. Es gibt Hinweise wonach sich diese Schnecken genetisch angepasst haben und bereits nach dem Schlüpfen über eigene Chloroplasten im Körper verfügen. Mit ersten Sonnenbädern beginnt dann die Grünfärbung.
Elysia tomentosa ernährt sich bevorzugt von der Kriechsprossalge Caulerpa racemonsa. Es ist nicht genau bekannt, ob auch andere Caulerpa Algen gefressen werden. Hier gehen die Meinungen auseinander. Die Schnecke lebt in Tiefen von 1-2 m, in denen auch ihre Algennahrung wächst .Die leuchtend gelben Eier werden zick-zack-förmig abgelegt.
Der Artname "tomentosa" vom lateinischen „tomentum“, was „samtig“ bedeutet, wie die Füllung eines Kissens oder einer Matratze.
Elysia tomentosa kommt in flachen Gewässern mit der Grünalge Caulerpa vor. Der Körper ist ledrig und olivgrün mit flaumigen Papillen. Verbreitungsgebiet: Madagaskar bis Hawaii. Früher wurde die Art in Hawaii als Elysia sp. cf. cauze beschrieben.






Rafi Amar, Israel