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Calcinus laevimanus Großscheren-Einsiedlerkrebs

Calcinus laevimanus wird umgangssprachlich oft als Großscheren-Einsiedlerkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
896 
Wissenschaftlich:
Calcinus laevimanus 
Umgangssprachlich:
Großscheren-Einsiedlerkrebs 
Englisch:
Hawaiian hermit crab, Left-handed Hermit Crab 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Diogenidae (Familie) > Calcinus (Gattung) > laevimanus (Art) 
Erstbestimmung:
(Randall, ), 1840 
Vorkommen:
Australien, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Hawaii, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kenia, Kokos-Keelinginseln, Madagaskar, Mauritius, Mosambik, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Rodrigues, Seychellen, Somalia, Süd-Afrika, Taiwan, Tansania, Tuamotu-Archipel, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 95 Meter 
Größe:
5 cm - 6 cm 
Temperatur:
23°C - 28°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Banane, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Nori-Algen, Salat 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-01-06 18:01:41 

Haltungsinformationen

Calcinus laevimanus (Randall, 1840)

Lebt weit verbreitet im Indo Pazifik.

Die untere Hälfte der Augenstiele ist blau, die obere Hälfte orange gefärbt.
Die Augen sind schwarz und blau.
Für eine Haltung im Korallenaquarium sehr gut geeignet.
Guter Algenfresser!
Braucht regelmässig grössere Häuschen, in die er dann auch schnell umzieht.
Übergriffe auf niedere Tiere sind nicht bekannt.

Sehr oft im Handel und eigentlich immer zu bekommen.

Markus Köchle fügt an: die linke Schere ist größer als die rechte - dient zum Verschließen des Häuschens und zum Schutz.
Die Scheren sind braun-weiß.
Futter: Frißt vor allem Aufwuchsalgen, aber auch Futterreste.

Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Anomura (Infraorder) > Paguroidea (Superfamily) > Diogenidae (Family) > Calcinus (Genus)



Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Wessel am 18.02.16#11
Ich habe den "Brummer"seit einem halben Jahr er hat schon 2mal die Hütte gewechselt absolut friedlich und läst auch meine mini Einsiedler in ruhe aber er ist nicht so einfach zu bekommen habe heute gehört das diese Art auch gerne mal aus dem Aquarium klettert und auf Wanderschaft geht!!!!! Ob das wirklich so ist !!!!
n4rc1ss77 am 10.05.14#10
Ich halte seit vier Monaten u.a. drei Calcinus laevimanus und alle drei sind ziemlich aggressive rücksichtslose Rüpel.
Rangkämpfe untereinander, auch mit den anderen Einsiedlern, sind bisher glimpflich ausgegangen.
Doch seit heute morgen sind sie unten durch bei mir:
Hatte vorgestern eine süße kleine Blaupunkt-Korallengrundel (Gobiodon histrio) eingesetzt, die Rechnung jedoch ohne die "blutrünstige" Meute gemacht.
Die anderen Einsiedler kamen prächtig zurecht mit ihr, keinerlei Probleme, saßen nebeneinander und haben sich in Ruhe gelassen.
Einer der Calcinus laevimanus jedoch trachtete ihr solange nach dem Leben und jagte sie regelrecht mit erhobener (natürlich der großen) Schere durchs Becken bis er heute morgen um 6:15 Uhr gesiegt hatte und das süße Grundelchen tötete.

Am besten also andere Einsiedler wählen (z.B. Clibanarius virescens, auch ein Rüpel, aber bei weitem nicht so bösartig) oder gut im Auge behalten.

randalli am 05.04.14#9
Die wohl lustigsten Gesellen im Aquarium. Immer fleißig am Algen und Reste fressen. Sie flippen förmlich aus, wenn ich was fressbares in's Aquarium tue. So schnell sieht man sie selten.
Sie trampeln über alles drüber, was denen im Weg ist. Oder reißen einfach so lange an irgendwas rum, bis es runter fällt. Manchmal ist das etwas nervig. Aber mit ihren Slapstickeinlagen oder Klettermanövern sind sie der absolute Hingucker.

Absolut unverzichtbar für jedes neue oder alte Aquarium.
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