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Scorpaena notata Kleiner Roter Drachenkopf

Scorpaena notata wird umgangssprachlich oft als Kleiner Roter Drachenkopf bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Scorpaena notata 
Umgangssprachlich:
Kleiner Roter Drachenkopf 
Englisch:
Small red scorpionfish 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Synonyme:
  • Scorpaena afimbria (Slastenenko, 1935)
  • Scorpaena scrofa afimbria (Slastenenko, 1935)
  • Scorpaena teneriffea (Jordan & Gunn, 1898)
  • Scorpaena ustulata (Lowe, 1841)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Scorpaenidae (Familie) > Scorpaena (Gattung) > notata (Art) 
Erstbestimmung:
Rafinesque, 1810 
Vorkommen:
Ost-Atlantik 
Größe:
bis zu 24cm 
Temperatur:
15°C - 26°C 
Futter:
Futtergarnelen, Garnelen, Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Giftigkeit:
Giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2007-05-04 00:53:40 

Gift


Scorpaena notata ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Scorpaena notata halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Achtung Gifttier
Kommt in Tiefen von 10 - 700 Metern vor.

Anmerkung von Carina Steinbach: Leider weiss ich den lateinischen Namen nicht ,aber sie auf Deutsch werden sie auch Drachenkopf genannt.
Ihre Heimat ist das Mittelmeer.
Sie sind recht ruhig, und liegen nur faul rum und beobachten das Treiben im Becken.
Sie sind Lauerjäger.
Erst wenn gefüttert wird, werden sie lebhaft. Ich füttere sie mit mittelgroßen Tiefkühlschrimps, aber es werden auch gerne Mysis und grober Krill genommen.
Sie jagen das Futter nicht, sondern behalten ihre Position geduldig bei, bis das Futter an ihrer Nase vorbeischwimmt.
Dann allerdings schnappen sie blitzschnell zu.
Sie sollten allerdings mit nicht zu kleinen Fischen vergesellschaftet werden.
Zu kleine Fische (kleiner als das Maul des Drachenfisches) werden sehr schnell als Futter erkannt und haben keine Chance.
Diese Spezies ist etwas für erfahrene Aquarianer.
Man muß, ähnlich wie beim Feuerfisch Berührungen vermeiden.
Wenn man sie doch mal berührt, wird man mit einer Art Stachel gestochen.
Dieser fährt dabei aus der Rückenflosse aus.
Bei mir war zum Beispiel der ganze Unterarm für etwa 3 Stunden taub. Ich nehme an, der Stachel dient in der Natur als Verteidigung gegen Fressfeinde.
Das Opfer wird gelämt und der Steinfisch kann ruhig die Flucht ergreifen.
Ansonsten sind sie überhaupt nicht angriffslustig.
Man kann problemlos im Becken hantieren, das stört sie nicht im Geringsten.
Der Temperaturbereich liegt bei 18-27 Grad.
Bei mir ist der größte Fisch jetzt ca 15 cm.

Grüße Carina Steinbach

Weiterführende Links

  1. Fishbase
  2. Toxinfo (de)

Bilder

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

Fabio am 28.12.10#2
Ich halte dieses Tier nun fast 2 Jahre und hatte nie Probleme mit ihm er ist meist sehr ruhig nur bei der Fütterung ist er sehr aktiv (anders als in der Natur), er frisst sehr gut Frostfutter und Hat sich von Anfang an gut daran gewöhnt. Noch eine Info zur Vergesellschaftung, Fische, Garnelen, und Krebse die etwas kleiner sind werden gefressen sogar Putzergarnelen (Lysmata seticaudata) auch Fische die größer sind als sein Kopf, das eine Ende wird verdaut und das andere hängt noch aus dem Maul (er hat mal einen Stint der egl für eine kleine Muräne vorgesehen war gefressen). Einmal ca. alle 2 Monate wird die Epidermis abestoßen. Im Mittelmeer sieht man ihn manchmal auch schon ab 1 Meter Tiefe, meiner ist von der Insel Elba (selbstgefangen).
SvenX am 10.11.06#1
Sehr interessantes und rubustes Tier... Ist tagsüber ein recht ruhiger Vertreter der sich das treiben im Becken anschaut... Abends oder vorallem wenn Futter ins Becken kommt, wird dieser Fisch richtig aktiv und gierig... An kleine Beckenbewohner denken, denn die sind irgendwann nicht mehr da, sie haben ein verdammt großes Maul!! Ansonsten ist dieses Tier wenig anspruchsvoll, bei mir bekommt er lebende Black Mollys aus dem Süßwasser! Aber vorsichtig, auch wenn er ruhig und überhaupt nicht aggressiv ist, er ist eben giftig, und das kann wie beim Feuerfisch schon recht weh tun!!
Was noch zu erwähnen wäre, das ich das 500 liter Becken nur für den Anfang nehme, das 1000 Liter ist in Planung!!!
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