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Sphyraena picudilla Gelbstreifen-Barrakuda , Südlicher Barrakuda

Sphyraena picudilla wird umgangssprachlich oft als Gelbstreifen-Barrakuda , Südlicher Barrakuda bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.


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© Prof. Dr. Robert A. Patnzer

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4475 
Wissenschaftlich:
Sphyraena picudilla 
Umgangssprachlich:
Gelbstreifen-Barrakuda , Südlicher Barrakuda 
Englisch:
Southern sennet 
Kategorie:
Barrakudas 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Sphyraenidae (Familie) > Sphyraena (Gattung) > picudilla (Art) 
Erstbestimmung:
Poey, 1860 
Vorkommen:
Bahamas, Belize, Bermuda, Brasilien, Dominikanische Republik, Florida, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kuba, Nicaragua, Puerto Rico, Süd-Afrika, USA, Venezuela, West-Atlantik  
Größe:
36 cm - 61 cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Kleine Fische, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-07-28 12:12:02 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Sphyraena picudilla besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Sphyraena picudilla bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Sphyraena picudilla aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Poey, 1860

Ganz junge Exemplare des südlichen Barrakudas suchen Schutz in Seegraswiesen, später finden sich die juvenilen Fische in großen Schwärmen zusammen, hier bietet dann die große Masse an Tieren Schutz vor noch größeren Prädatoren.

Adulte Tiere sind oft als Einzelgänger in Meer anzutreffen.

Seit längerer Zeit ist bekannt, dass Tiere, die am Ende der Nahrungskette stehen, oft mit Giften, die der Mensch eingesetzt hat, belastet sind.

Beim südlichen Barrakuda, der hauptsächlich von kleineren Fischen lebt, lagern sich durch seine Beuttieren giftproduzierende Geißeltierchen ein.

Da das Fleisch dieses Barrakudas auf Märkten angeboten wird, kommt es immer wieder zu Cituatera-Fischvergiftung, die die sehr oft von Meeresfischen der Karibik ausgelöst wird.

Das Gift dieses Fisches ist ein starkes Nervengift, dass Hautrötungen, ein Taubheitsgefühl der Lippen und der Mundschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, starken Durchfall, Schwindelgefühl, Durchfall, Sehstörungen und Muskelkrämpfe hervorruft.

Ein Gegengift ist bislang nicht bekannt, die Sterblichkeitsrate beim Menschen liegt aber "nur" bei rund einem Prozent.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Sphyraenidae (Family) > Sphyraena (Genus) > Sphyraena picudilla (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase (multi)

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Allgemein

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