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Sphyraena putnamae Sawtooth Barracuda

Sphyraena putnamae wird umgangssprachlich oft als Sawtooth Barracuda bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
3529 
AphiaID:
212050 
Wissenschaftlich:
Sphyraena putnamae 
Umgangssprachlich:
Sawtooth Barracuda 
Englisch:
Sawtooth Barracuda 
Kategorie:
Barrakudas 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Sphyraenidae (Familie) > Sphyraena (Gattung) > putnamae (Art) 
Erstbestimmung:
Jordan & Seale, 1905 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Iran, Japan, Jemen, Jordanien, Malaysia, Mosambik, Neukaledonien, Ost-Afrika, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Somalia, Süd-Afrika, Taiwan, Thailand, Tuvalu, Vanuatu, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
3 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 90cm 
Temperatur:
20°C - 28°C 
Futter:
Kleine Fische 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-01-15 21:30:03 

Haltungsinformationen

Jordan & Seale, 1905

Sphyraena putnamae findet man weitverbreitet im Indo-West Pazifik, von Ostafrika und dem Roten Meer bis nach Vanuatu und Neukaledonien, sowie nach Norden bis zum Süden Japans.

Sein Körper ist länglich, zylindrisch. Die Schnauze lang und spitz.
Die hintere Spitze des Oberkiefers reicht nur bis unterhalb des vorderen Rands des Auges.
Der erste Kiemenbogen ist ohne Lamellen.
Die letzten Strahlen der zweiten Rückenflosse und der Afterflosse sind im Vergleich zu den vorletzten Strahlen leicht verlängert.
Die Schwanzflosse ist tief gegabelt.
Kopf und Körper sind dunkelbraun dorsal und silbrig-weiße ventral.
Typisch sind dunkle Markierungen, sogenannte Chevrons, entlang der Seitenlinie am Körper.
Die Schwanzflosse ist schwärzlich, ohne weiße Spitzen.

Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.

Die Ursache liegt bei bestimmten Einzellern (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und ansonsten gut verträglichen Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:

Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.

Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.

Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.

Achtung: Ein Gegengift existiert nicht!

Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.

Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.


Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm

Synonyme:
Sphyraena bleekeri Williams, 1959
Sphyraena putnamiae Jordan & Seale, 1905
Sphyraena putnamie Jordan & Seale, 1905
Sphyraena raghava Chaudhuri, 1917

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Sphyraenidae (Family) > Sphyraena (Genus) > Sphyraena putnamae (Species)



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