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Synchiropus picturatus LSD Mandarin-Fisch

Synchiropus picturatus wird umgangssprachlich oft als LSD Mandarin-Fisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
243 
Wissenschaftlich:
Synchiropus picturatus 
Umgangssprachlich:
LSD Mandarin-Fisch 
Englisch:
Picturesque dragonet 
Kategorie:
Leierfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Callionymidae (Familie) > Synchiropus (Gattung) > picturatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Peters, 1877) 
Vorkommen:
Australien, Bali, Indonesien, Malaysia, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Taiwan 
Meerestiefe:
1 - 20 Meter 
Größe:
7 cm - 8 cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Nahrungsspezialist, Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-16 09:32:08 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Synchiropus picturatus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Synchiropus picturatus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Synchiropus picturatus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Peters, 1877)

Die Familie der Leierfische (Callionymidae) ist eine Gruppe der Barschverwandten (Percomorphaceae). Viele Leierfische sind sehr farbenprächtig und werden deshalb gerne in Aquarien gepflegt. Leierfische sind allerdings wegen ihrem Futteranspruch nicht so leicht zu halten, da sie ständig fressen müssen . Synchiropus picturatus lässt sich daher vornehmlich in gut eingefahrenen Becken mit etlichen Monaten Standzeit und entsprechend ausgeprägter Mikrofauna halten, da er sich von Kleinsttieren ernährt, die im Bodengrund und auf den Steinen vorkommen.

Bisweilen klappt eine Umstellung auf Frostfutter, bisweilen aber auch nicht. Man muss allerdings dazu sagen, dass der S. picturatus im Aquarium etwas eher Futter annimmt, als der auch sehr beliebte Synchiropus splendidus.

Das Becken sollte zudem gute Versteckmöglichkeiten bieten. Auf keinen Fall sollte man zwei Männchen in ein Becken bringen, da diese sich bis zum Tod bekämpfen würden. Die Männchen erkennt man am verlängerten Rückenflossenstachel.

Paarhaltung ist hingegen kein Problem und bei ausreichender Beckengröße sogar anzuraten. Es gibt nämlich nichts schöneres als das Laichverhalten der Leierfische.

Man sollte S. splendidus und S. picturatus nicht vergesellschaften – das geht meist schief!
Der LSD-Fisch setzt sich, unserer Erfahrung nach, durch und wird den anderen Mandarinfisch nicht mehr in Ruhe lassen!


Synonyme:
Callionymus picturatus Peters, 1877
Pterosynchiropus picturatus (Peters, 1877)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Callionymidae (Family) > Synchiropus (Genus) > Synchiropus picturatus (Species)

Bilder

Männlich


Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Micha81 am 25.11.18#18
Im Februar 2018 habe ich ein Männchen gekauft. Mein Becken stand schon 4 Jahre. Wollte eigentlich ein Pärchen haben aber es gab nur den einen. Er hat sich schnell eingelebt und ging auch an Frostfutter, da er aus einer Beckenauflösung stammt. Die Suche nach einem Weibchen war sehr schwierig. Aber wie der Zufall es so wollte habe ich im selben Geschäft im März ein Weibchen bekommen. Das Weibchen geht bis heute nicht an Frostfutter und er frist mir aus der Pipette. Sie war deutlich kleiner und er musste ihr für ca. eine halbe Stunde zeigen wer der Chef im Becken ist. Aber alles ging gut. Abends in der Mondlichtphase tanzten sie immer zur Wasseroberfläche. Ich konnte beobachten das sie immer runder wurde. Habe mir versucht eine eigene (Parvocalanus crassirostris Zucht) aufzubauen, was aber der schwierigste Teil der Sache war. Eines Abend tanzten sie wieder zur Oberfläche und es Plätscherte...die Eier waren abgeleicht. Ich sammelte die Eier ab und versuchte mich an der Aufzucht. Leider hab ich nur 6 Tage geschafft. Das Schwierigste an dem ganzen Prozedere ist es das Futter für die Larven zu Züchten. Vieleicht werde ich es irgendwann noch mal Probieren, denn es sind Tolle Tiere. Ich würde auch sagen das es auf Grund des Fressverhaltens kein Anfängertier ist.
Seegurke80 am 05.08.14#17
Ich halte ein Männchen und er frisst alles, Flockenfutter, Lobstereier und Diverses aus dem Lebendgestein. Absolut unängstlicher und interessanter Fisch! Ich suche immer noch ein Weibchen zur Zucht, was sich allerdings als sehr schwierig erweist durch fehlende Nachzuchten. !Kein Anfängertier!
the_lizardking am 19.04.14#16
Ich habe diese Tiere schon als kleines Kind gepflegt und muss sagen, Sie gehen früher oder später immer an Flockenfutter. Es badarf einer Technik die sie erst erlernen,... Sie fangen das Futter in der Strömung und saugen es ein. Jetzt habe ich aktuell ein Pärchen (män. Spitze Rückenflosse, Weibchen rund) und es ist schön diese in der Dämmerung zu beobachten. Bei Lebendsteinen kann man diese schon früher einsetzen denke ich, da ist relativ schnell viel Nahrung vorhanden, Speziell wenn man auch im Technikbecken Lebensteine hat. Sie fressen aber auch sofort Artemia lebend, die sich ind er Dekopration verfangen. Sehr schöner Fisch mit interessanten Hubschrauber-Jagdverhalten.
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