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Synchiropus stellatus Stern-Mandarinfisch

Synchiropus stellatus wird umgangssprachlich oft als Stern-Mandarinfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber duymim

Synchiropus stellatus




Eingestellt von duymim.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
241 
AphiaID:
219787 
Wissenschaftlich:
Synchiropus stellatus 
Umgangssprachlich:
Stern-Mandarinfisch 
Englisch:
Starry Dragonet 
Kategorie:
Leierfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Callionymidae (Familie) > Synchiropus (Gattung) > stellatus (Art) 
Erstbestimmung:
Smith, 1963 
Vorkommen:
Afrika, Amerikanisch-Samoa, Australien, Golf von Oman / Oman, Indonesien, Komoren, La Réunion, Malediven, Mauritius, Seychellen, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sumatra, Thailand, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
5 - 40 Meter 
Größe:
5 cm - 9 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Invertebraten (Wirbellose), Lobstereier, Nahrungsspezialist, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-23 17:08:43 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Synchiropus stellatus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Synchiropus stellatus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Synchiropus stellatus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Smith, 1963

Dieser Fisch lässt sich in nur in gut eingefahrenen Becken halten (Wildfänge), da er von Kleinsttieren lebt, die im Bodengrund und auf den Steinen vorkommen.
Man sieht diesen Leierfisch den ganzen Tag picken.
Auf keinen Fall zwei Männchen in ein Becken bringen, da diese sich bis zum Tod bekämpfen würden.
Pärchenhaltung ist kein Problem.
Das Männchen erkennt man an der längeren, ersten Rückenflosse (sieht wie ein kleines Schwert aus).
Wir würden auch andere Mandarinfischarten nicht dazugesellen, das kann ebenfalls schiefgehen.

Patrick Petzold fügt hinzu:
Das sich Männchen gegenseitig bekämpfen, kann ich persönlich nicht festsellen.
Zwar wird das dominantere (größere) Männchen, das kleinere ab und zu etwas wegscheuchen, aber es kommt nicht zu heftigen Auseinandersetzungen.
Nach ca. 1 Woche wollte ich es dann doch wissen, und erwarb nun endlich ein Weibchen, zu erkennen an dem ersten kleinen Rückflossenstrahl, und etwas weisser in der Färbung.
Nun mußte ich feststellen, daß es bereits nach 5 Minuten zum "Hochzeitstanz" kam.
Das dominantere Männchen färbte sich plötzlich im Kopf- und Augenbereich kräftig gelb, mit schönen blauen und lilafarbenen Punkten.
Das Segel wurde gesetzt, und kräftig gebalzt.
Das kleinere Männchen wird hin- und wieder etwas verscheucht, weshalb ich später noch ein 2. Weibchen dazusetzen möchte.
Diese Tiere bitte, wenn möglich, immer als Paar halten, man wird mit einem schönen Balz - verhalten und prächtigen Farben belohnt.
Futter: Artemia, Mysis, und BORSTENWÜRMER !!
Ich hab´s selbst gesehen.

Zum Thema Nachzucht siehe hier:
ORA veröffentlicht das Aquacultured Scooter Dragonet


Synonym:
Neosynchiropus stellatus (Smith, 1963)

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Callionymidae (Family) > Synchiropus (Genus) > Synchiropus stellatus (Species)

Weiterführende Links

  1. Family No. 239: Callionymidae (en). Abgerufen am 09.05.2021.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. Hippocampus Bildarchiv (de). Abgerufen am 09.05.2021.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.



Bilder

Männlich


Weiblich


Allgemein

Synchiropus stellatus
1
1
Synchiropus marmoratus
1
1
1
1
1

Erfahrungsaustausch

am 25.09.18#7
Hallo
hat jemand Erfahrung mit der Zucht ?
Gestern habe ich Eier im Überlauf gefunden.
Wäre schön wenn mir jemand helfen kann.
Percula und Seppferdchen habe ich schon erfolgreich gezüchtet.
Grüße
Heiner
am 06.03.13#6
Ich halte mittlerweile seit 8 Monaten ein Männchen. Leider habe ich immer noch kein Weibchen dazukaufen können. Erwähnt wurde bisher noch nicht, dass dieser Fisch seine Farbe an seine Umgebung anpasst. Er frisst Frostfutter (Artemia)
am 23.01.12#6
Hatte mir ein Pärchen von diesen faszinierten Tieren angeschafft. Absolut hübscher Fisch, sehr interessant zu beobachten wenn sie Abends ihren Balztanz vollziehen. Leider ist mir nach 2 Wochen das Weibchen aus dem Becken besprungen und ist verendet. Trotz Abdeckung hat sie es durch einen 5 cm Spalt (wo die Technik ist Becken geht) geschafft raus zu springen. Ist natürlich Nachts passiert. Nun habe ich nur noch das Männchen was bis jetzt auch ganz gut alleine klar kommt. Werde ihm demnächst aber noch ein Weibchen besorgen, denn mir kommt es so vor, dass er sie immer noch sucht.
Beim füttern konnte ich diesen Fisch noch nie beobachten. Ignoriert alles Futter was sogar direkt an ihm vorbei schwimmt. Denke das er wirklich nur Lebendfutter annimmt.
Wenn der Synchiropus marmoratus seine Rückenflossen aufstellt, ist er wunderhübsch und ähnelt einem Drachen wie ich finde.
Nur mit einer Beckenabdeckung zu halten. Becken muss eingefahren sein. Gräbt sich Abends in den Sand ein. Nur im Paar, Männchen und Weibchen.
13 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Was ist das?

Nachfolgend eine Übersicht an Was ist das? Einträgen, die erfolgreich Bestimmt und diesem Eintrag zugeordnet worden. Ein Blick auf die dortigen Unterhaltungen ist sicherlich interessant.