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Synchiropus splendidus Mandarinfisch-Leierfisch

Synchiropus splendidus wird umgangssprachlich oft als Mandarinfisch-Leierfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
242 
Wissenschaftlich:
Synchiropus splendidus 
Umgangssprachlich:
Mandarinfisch-Leierfisch 
Englisch:
Mandarinfish 
Kategorie:
Leierfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Callionymidae (Familie) > Synchiropus (Gattung) > splendidus (Art) 
Erstbestimmung:
(Herre, 1927) 
Vorkommen:
Australien, Borneo (Kalimantan), Flores, Great Barrier Riff, Indonesien, Japan, Malaysia, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Sulawesi, Taiwan, West-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 18 Meter 
Größe:
7 cm - 10 cm 
Temperatur:
21°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Lebendfutter, Nahrungsspezialist, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-14 10:10:44 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Synchiropus splendidus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Synchiropus splendidus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Synchiropus splendidus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Synchiropus splendidus (Herre, 1927)

Der Mandarinfisch (Synchiropus splendidus, Syn.: Pterosynchiropus splendidus) wird innerhalb der Familie der Leierfische (Callionymidae) in die Gattung Synchiropus gestellt. Anstatt Schuppen verfügt der Mandarinfisch über eine feste und sehr schleimige Haut, die dann einen üblen Geruch verströmt wenn der Fisch an die Luft kommt. Diese Schleimschicht auf der Haut soll den Fische vor Krankheiten und Feinden schützen.
Leierfische schweben oder schwimmen nicht wie andere Fische, sondern bewegen sich mit Hilfe der Bauchflossen langsam gleitend fort.

Aquaristische Haltungsempfehlung:
Dieser Fisch lässt sich nur in gut eingefahrenen Becken halten, da er von Kleinsttieren lebt, die im Bodengrund und auf den Steinen vorkommen. Wenn man ein gut eingelaufen Becken besitzt, dann gibt es auch überhaupt keine Probleme mit der Fütterung. Das sollte man aber unbedingt beherzigen.

Krankheitsempfindliche ist er überhaupt nicht.

Man sieht diesen wunderschönen Fisch den ganzen Tag picken.

Auf keinen Fall zwei Männchen in ein Becken bringen, da diese sich bis zum Tod bekämpfen würden.
Pärchenhaltung ist kein Problem, sogar erwünscht. Die Tiere führen dabei einen regelrechte Balztanz auf indem sie dabei zur Wasseroberfläche aufsteigen. Das ist echt wunderbar zu beobachten.

Das Männchen erkennt man an der längeren ersten Rückenflosse (sieht wie ein kleines Schwert aus).
Ausnahmen, dass sie an Frostfutter gehen, gibt es. Allerdings geht leider nicht jeder Mandarin auch an Frostfutter, so dass es nicht so frische Becken sein sollten. Die Angabe von Fisbase über 6 cm Größe können wir nicht teilen, da unser Fisch schon zwei Zentimeter grösser war.

Die Aufzucht von Synchiropus splendidus ist dem Züchter Wolfang Mai bereits gelungen. Quelle: Wolfgang Mai: Leierfische im Meerwasseraquarium: Pflege und Nachzucht. NTV Natur und Tier-Verlag, 2009

Synonyme:
Callionymus splendidus Herre, 1927
Neosynchiropus splendidus (Herre, 1927)
Pterosynchiropus splendidus (Herre, 1927)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Callionymidae (Family) > Synchiropus (Genus)

Bilder

Paar

3
3
1

Männlich

2
1

Larve

1

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

coolvh am 06.02.16#51
Im Gegensatz zu vielen Erfahrungen anderer Aquarianer fressen bei mir sowohl Männchen wie auch Weibchen Granulatfutter. Frostfutter rühren die beiden jedoch so gut wie nie an.
Zuerst hatte nur das Männchen das Granulat genommen, dies allerdings bereits schon während des 5-tägigen Aufenthalts im kleinen Schwimmschulbecken.
Das Weibchen dann ca. 2-3 Wochen später.

Was interessant ist, dass das Granulat nur genommen wird, wenn ich es mit Knoblauch-Essenz z.B. "Easy Gourmet Spray Knoblauch natur" versetzt habe.
Fischkucker am 14.07.15#50
Ich halte ein Päärchen der Mandarinfische in einem zweihundertlieter Becken.Ich verfüttere Frostfutter und zwar solches, wo in einem Paket sechs verschiedene Sorten angeboten werden.
Dadurch, so denke ich jedenfalls, gibt es eine gute Abwechselung.
Ich habe die Fütterungsart auch nach dem Einsetzen der beiden Mandarinfische nicht geändert. Die Fische sind jetz ca einen Monat im Aquarium und sind noch froh und munter (hoffe ich jedenfalls, gesagt haben sie nix).Ich meine aber, sie nehmen schon in irgendeiner Form auch von dem Frostfutter, denn bei dem 200 Liter Becken werden wohl nicht genügend Wirbellose vorhanden sein um die zwei zu ernähren. In dem Becken tummeln sich auch noch zwei Tanzgarnelen, eine Baggergrundel, ein Schleimfisch und einige Einsiedler als Nahrungskonkurenten. Ich hoffe also, alles richtig gemacht zu haben.
Birdy am 13.12.14#49
Ich halte diese Fische nun seit über 10 Jahren und ich bin immer noch begeistert.
Wenn man ein gut eingelaufen Becken besitzt, dann gibt es auch überhaupt keine Probleme mit der Fütterung. Mein Pärchen nimmt an der Hauptfütterung nicht mal mehr Teil. Sie finden in dem Becken so viele kleine Krebse, dass sie das Extrafutter kaum noch benötigen. Trotzdem füttere ich Frostfutter, welches aus verschiedenen Elementen bestehen. Die anderen Fische fressen die gröberen Stücke, während die Mandarinenfische die kleineren Stückchen abbekommen.
Sie wurden noch nie von anderen Fischen angegriffen und sie zeigen sich gerne.
Abends schwimmt das Pärchen oft an die Oberfläche und "tanzt". Das ist sehr nett anzusehen.
Definitiv einen Kauf wert, da sich diese Tiere auch viel am Boden aufhalten, während die meisten Fische doch eher in den oberen Schichten des Beckens schwimmen.
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Synchiropus splendidus

hypocampo am 17.11.16#1
Habe gestern einen grösseren Bock zum Weibchen zugestezt, welches längere Zeit nun alleine schwimmen musste.. Bock ist ca doppelt so gross.. und nun zerrupft sie ihm die Flossen...
Ja - ich kenne die Unterschiede der Geschlechter.. und ja ich bin mir sicher es sind ein Weib und ein Bock.
So ein Verhalten habe ich noch nie gesehen.. gelesen von Mandarin mit zerupften Flossen schon.. aber da wurden immer andere Fische angeschuldigt.

Best Fishes!

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