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Cirripectes imitator Kammzahnschleimfisch

Cirripectes imitator wird umgangssprachlich oft als Kammzahnschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12289 
AphiaID:
 
Wissenschaftlich:
Cirripectes imitator 
Umgangssprachlich:
Kammzahnschleimfisch 
Englisch:
Imitator Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Cirripectes (Gattung) > imitator (Art) 
Erstbestimmung:
Williams, 1985 
Vorkommen:
Japan, Ogasawara-Inseln, Philippinen, Ryūkyū-Inseln, Südchinesisches Meer, Taiwan 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 9,5cm 
Temperatur:
20°C - 30°C 
Futter:
Algen, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-08-05 17:15:15 

Haltungsinformationen

Das Wort "imitieren" bedeutet so viel wie "nachahmen, nachmachen oder nachbilden" und steht für eine evolutionäre Entwicklung wahrgenommener (gesehener oder gehörter) Verhaltensweisen bzw. Veränderung einer Art, indem bestimmte Eigenschaften einer anderen Art angenommen oder nachgeahmt werden (Mimikry).
So können beispielsweise Schwertwale die Rufe unverwandter Orca-Familien nachahmen.

Die von vielen Tieren und auch Pflanzen " angewendete Mimikry" verfolgt dabei unterschiedliche Zwecke, siehe hierzu:
https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/mimikry/43122

Der Schleimfisch Cirripectes imitator hat den Artnamen "imitator" erhalten, weil er sein Äußeres sehr an das der Schleimfische Cirripectes polyzona und Cirripectes castaneus angepasst hat, diese drei Arten kommen u.a. in Japanischen Gewässern gemeinsam vor.
Einige Kammzahnschleimfische ähneln ihren mit giftigen Eckzähnen ausgestatteten Verwandten aus dem Tribus der Säbelzahnschleimfische (Nemophini), um so von der Aversion der Raubfische gegenüber derartig gefärbten Fischen zu profitieren.

Adulte Cirripectes imitator bewohnen flache Korallen- und felsige flache Riffe, Fischlarven und juvenile Schleimfische suchen in küstennahen Zonen Schutz und Nahrung zum Aufwachsen.

Die Schleimfische sind von der Grundfärbung dunkelbraun.
Weibchen fallen durch ihre hellgrauen polygonalen (vieleckig) Flecken stärker auf, als Männchen.
Männchen sind durch unregelmäßigen Stäben und gelben Spitzen an Schwanzflossen- und vorderen Rückenstacheln sowie unregelmäßigen pupillengroßen Flecken am Kopf erkennbar, die Iris zeigt eine gelbe Pupille.

Regelmäßige Importe oder Haltungsberichte sind uns aktuell nicht bekannt.

Bilder

Adult


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