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Caranx ruber Blaurücken-Stachelmakrele

Caranx ruber wird umgangssprachlich oft als Blaurücken-Stachelmakrele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
9901 
Wissenschaftlich:
Caranx ruber 
Umgangssprachlich:
Blaurücken-Stachelmakrele 
Englisch:
Blue Runner 
Kategorie:
Makrelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Carangidae (Familie) > Caranx (Gattung) > ruber (Art) 
Erstbestimmung:
(Bloch, ), 1793 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Ascencion, St. Helena & Tristan da Cunha, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Haiti, Hawaii, Honduras, Kolumbien, Kuba, Martinique, Montserrat, Nicaragua, Panama, Puerto Rico, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, Venezuela 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 69cm 
Temperatur:
0°C - 28°C 
Futter:
Algen, Fangschreckenkrebse (Stomatopoden), Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Muschelkrebse (Ostrakoden), Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-11-12 20:41:58 

Haltungsinformationen

(Bloch, 1793)
Caranx ruber, auch Blaurücken-Stachelmakrele genannt, findet man von der Ostküste der USA (New Jersey) bis zu den Bermudas, im Golf von Mexiko, der Karibik und den Westindischen Inseln.
Im nördlichen Golf von Mexiko findet man sie eher selten.
Es gibt unbestätigte Sichtungen vor Rio de Janeiro, Brasilien.
Er ist der am häufigsten vorkommende Caranx in den Gewässern der Antillen und Bahamas.

Blaurücken-Stachelmakrelen leben meist in klaren, seichten Gewässern, über Korallenriffen. Sie sind in der Regel in Schulen bzw. Schwärmen unterschiedlicher Größe im Riff unterwegs,
man findet sie in wenigen Exemplaren bis zu großen Schwärmen oder Gruppen.
Gelegentlich sieht man sie auch alleine schwimmen.
Juvenile Tiere findet man oft unter den kleineren Matten des Sargassum linifolium (pelagische Braun-Alge), wo sie sich verstecken können.
Schwärme oder größere Gruppen adulter Tiere findet man unter recht großen Matten der gleichen Alge.

Caranx ruber ist ähnlich gefärbt wie Caranx hippos. Beide haben einen silbrigen Körper, mit einer grauen Tönung oben und unten weiß.
Caranx ruber hat einen blauen „Balken“, wie dem Namen zu entnehmen ist, am Maul beginnend, entlang des gesamten Rücken bis in den unteren Lappen der Schwanzflosse.
Juvenile Tiere erkennt man an meist 6 Balken, verteilt über den Körper, die mit zunehmendem Alter (beginnend ab einer Größe von ca. 6 cm) zu einer konvertieren.
Manchmal sieht man auch adulte Tiere, meist beim Fressen am Grund, die eine Bronzefärbung aufweisen.

Die Blaurücken-Stachelmakrele erreicht eine Endgröße von ca. 50 cm, bleibt aber meist deutlich darunter (ca. 40 cm).
Sie hat, was die Nahrungsaufnahme angeht, einen „ Dual-Mode“.
Obwohl die Hauptnahrung aus anderen Fischen, Garnelen und Wirbellosen besteht (auch Korallenspitzen), nehmen sie auch Nahrung aus bzw. vom Boden auf.
Insbesondere bereits ältere, juvenile Tiere folgen oft Rochen und anderen „Bottom-Feeder“ und ahmen deren Fressverhalten nach.
Tiere im frühen juvenilem Stadium sind Zooplanktonfresser und nehmen ihre Nahrung meist nahe der Wasseroberfläche auf.

Aquaristisch ist der Fisch schon aufgrund seiner Endgröße uninteressant.


Juvenile Makrelne werden oft unter treibenden Sagrassum-Algen angetroffen.

In der Karibik kommen vier weitere Stachelmakrelenarten vor:
Caranx crysos (Mitchill, 1815)
Caranx hippos (Linnaeus, 1766)
Caranx latus (Agassiz, 1831)
Caranx lugubris (Poey, 1860)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Carangidae (Family) > Caranx (Genus) > Caranx ruber (Species)

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