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Millepora dichotoma Gitter-Feuerkoralle

Millepora dichotoma wird umgangssprachlich oft als Gitter-Feuerkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 600 Liter empfohlen. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.



Steckbrief

lexID:
2663 
AphiaID:
210733 
Wissenschaftlich:
Millepora dichotoma 
Umgangssprachlich:
Gitter-Feuerkoralle 
Englisch:
Net Fire Coral 
Kategorie:
Quallen - Hydrozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hydrozoa (Klasse) > Anthoathecata (Ordnung) > Milleporidae (Familie) > Millepora (Gattung) > dichotoma (Art) 
Erstbestimmung:
Forskål, 1775 
Vorkommen:
Australien, China, Fidschi, Indien, Indonesien, Indopazifik, Japan, Madagaskar, Malaysia, Mauritius, Mikronesien, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, Singapur, Somalia, Taiwan, Thailand, Vanuatu, Vietnam, West-Pazifik 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
23°C - 28°C 
Futter:
Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 600 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2009-01-13 02:10:08 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Millepora dichotoma sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Millepora dichotoma interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Millepora dichotoma bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Millepora dichotoma besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Millepora dichotoma bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Millepora dichotoma aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Mehr Infos über Feuerkorallen finden Sie in der Rubrik und unter den Milleporas.

Ihren Namen verdankt die Art den Nesselzellen, die in der Lage sind, die menschliche Haut zu schädigen und dann ein sehr schmerzhaftes Gift zu injizieren.
Die Verletzungen sind infektiös und können sogar Narben hinterlassen.

Hauptsächlich findet man sie an Riffhängen, meist im Indopazifik, aber auch ein paar Arten in der Karibik.

Steht auf der Roten Liste gefährdeter Tiere!

Synonyme:
Millepora cancellata Ehrenberg, 1834
Millepora clavaria Ehrenberg, 1834
Millepora reticularis Milne Edwards, 1860

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Hydrozoa (Class) > Hydroidolina (Subclass) > Anthoathecata (Order) > Capitata (Suborder) > Milleporidae (Family) > Millepora (Genus) > Millepora dichotoma (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

max76 am 08.09.14#4
Halte eine Feuerkoralle jetzt seit ca. 4 Monaten , sie wächst recht gut und hat schöne weiße Wachstumsspitzen.
Seit dem ich sie habe hat sie ihre Polypen bzw. Nessselzellen noch nie gezeigt.
Steht ziemlich weit oben im Aufbau , hat also volles Licht und mittlere Stömung.
Meiner Meinung eine relativ einfach zu haltende Koralle , trotzdem sollte man immer einen gesunden Respekt vor solchen Tieren haben.
Deniz am 07.07.13#3
Habe vor ca. 1,5 Jahren einen kleinen Ast bekommen und den in ein Loch im Riff gesteckt. Seitdem deutliche Größenzunahme des Gebildes nach allen Seiten. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass eine allzu helle Belechtung nicht gut vertragen wird. Das schöne ockerfarbene Geweih mit den deutlichen weißen Wachstumsspitzen kommt eher im Mittellichtbereich zur Geltung. Meine neue LED wurde mit einem Eindunkeln der Wachstumspitzen quittiert, also habe ich das Tier etwas runtergesetzt und jetzt ists wieder besser. Bricht leicht. Bei mir wächst allerdings keine Basalscheibe. Habe das Tier bisher nur mit einer Pinzette berührt.
maexit am 14.03.13#2
So,
eines Tages musste es ja mal passieren.
Ich bin mit den nesselnden Polypen in Kontakt gekommen.
Ich war im Becken zu gange und bin aus Unachtsamkeit mit dem Fingerknöchel gegen eine Wachstumsspitze gestoßen, ich habe mich erstmal erschreckt und meine Hand ruckartig aus dem Becken gezogen da ich die erwartung hatte, das ich sofort einen brennenden Schmerz versprüen würde.
Dem war aber nicht so, an der Hand war auch nichts zu sehen, also weiter gearbeitet, nach ca. 5 Minuten war dann ein leichtes Ziepen zu spüren, nach ungefähr 60 Minuten habe ich gesehen das ich ganz leicht blute, als ob mich jemand mit einer Nadel gepiekst hätte.
Es hat etwas gebrannt wenn ich meine Hand ins Salzwasser gesteckt oder mit Seife gewaschen habe.
Am nächsten Morgen war dann aus dieser kleinen "Einstichstelle" ein ca. 5mm langer Cut geworden der ziemlich eiterte.
Ein recht unangenehmes Brennen hat sich dazu eingestellt, mal mehr mal weniger, jetzt nach ca. 2 Wochen beginnt die Wunde langsam abzuheilen.
Ich habe nur die Wachstumsspitze punktuell berührt, für keine halbe Sekunde, ich mag mir garnicht ausmalen, wie es wäre das Tier mit dem gesammten Arm zu Streifen.


4 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

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Was ist das?

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