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Synchiropus sechellensis Seychellen-Leierfisch

Synchiropus sechellensis wird umgangssprachlich oft als Seychellen-Leierfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Julien Renoult, Frankreich

Foto: Kas, Türkei, Mittelmeer

/ 28.09.2025
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Julien Renoult, Frankreich . Please visit www.argentinat.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18392 
AphiaID:
219782 
Wissenschaftlich:
Synchiropus sechellensis 
Umgangssprachlich:
Seychellen-Leierfisch 
Englisch:
Seychelles Dragonet 
Kategorie:
Leierfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Callionymiformes (Ordnung) > Callionymidae (Familie) > Synchiropus (Gattung) > sechellensis (Art) 
Erstbestimmung:
Regan, 1908 
Vorkommen:
Ägäis (Mittelmeer), Ägypten, Chesterfieldinseln, Dschibuti, Eritrea, Golf von Aden, Griechenland, Invasive Spezies, Israel, Jordanien, Korallenmeer (Ost-Australien), Lesseps'scher Migrant, Malediven, Mittelmeer, Neukaledonien, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Seychellen, Somalia, Sudan, Suez-Kanal, Türkei, Zypern 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 68 Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Brandungszonen, Gezeitentümpel / Felsenpools, Korallenriffe, Sandige Meeresböden, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate, Schlammige, nicht verfestigte Böden, Seegraswiesen 
Größe:
bis zu 15,4cm 
Temperatur:
23,3°C - 28,2°C 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-07 08:14:49 

Haltungsinformationen

Synchiropus sechellensis wurde bereits 1908 auf Basis von Sammlungen von Stanley Gardiner durch Charles Tate Regan erstbeschrieben.
Ein einziges Exemplar der Art wurde um die Amiranten Inseln, Seychellen mit einer TL von 15,4cm aus einer Tiefe von knapp 55 Metern gesammelt.

Auch diese Art gehört zu dem Lesseps'schen Migranten, sie gelangte durch das Rote Meer und den Suez-Kanal in das Mittelmeer, Fundmeldungen aus Isreal, Griechenland, Türkei sind unter "Weiterführende Links" hinterlegt.
Die östlichste bekannte Verbreitung der Art wurde mit Von den Chesterfield-Inseln (Ostküste Australiens) bis zur Grande-Terre-Gruppe (Neukaledonien) dokumentiert.

Kurzbeschreibung:
Die Farbe frischer weiblicher und männlicher Exemplare: rot-orangefarben mit weißlichen Körperstreifen / Musterungen

Der Körper des Leierfischs ist länglich und leicht abgeflacht.

Bei den Weibchen ist die erste Rückenflosse kürzer als bei den Männchen, und die Haut zwischen den Stacheln ist orangefarben mit wenigen schwarzen Flecken.
Die Schnauze ist kurz und abgerundet, die Augen sind groß.

Bei Männchen ist jedoch die erste Stachel der ersten Rückenflosse lang, gefolgt von drei kleinen und kürzeren Stacheln, und zwischen den Stacheln befindet sich eine gelbe Membran mit kleinen schwarzen Flecken an der Flossenbasis, die sich nach oben hin zum distalen Teil der Flosse vergrößern.
Die Schnauze lang und nicht abgerundet.

Bei Weibchen und Männchen sind die Strahlen der zweiten Rückenflosse rötlich-orange.
Die Strahlen der Brustflossen sind rötlich und an der Flossenspitze sind schwarz.
Die Strahlen der Afterflosse sind rot, die distalen Teile tiefschwarz.
Die Schwanzflosse weist vertikale, dunkle Bänder mit zwei Bögen auf.

Synonyme:
Synchiropus altivelis Regan, 1908 · unaccepted
Synchiropus normani Schultz & Woods, 1948 · unaccepted (junior synonym)

Wir bedanken uns herzlich bei Julien Renoult für die ersten beiden Fotos lebender Tiere aus dem Mittelmeer (Türkei).

Bilder

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