Haltungsinformationen
Elysia leucolegnote K. R. Jensen, 1990
Schnecken der Gattung Elysia gehören zu den Sacoglossa (Sackzungenschnecken). Die Mehrzahl ernährt sich von Algen. Dabei werden die Algen nicht gefressen, sondern angestochen und die Chloroplasten ausgesaugt, um im eigenen Körper eine Zeit lang eingelagert zu werden. Die aufgenommen Chloroplasten nennt man Kleptochloroplasten oder Kleptoplastiden. Die Einlagerung erfolgt in der Haut oder in anderen Organen der Nacktschnecke.
Mit Hilfe der eingelagerten Chloroplasten und Sonnenlicht können Elysia Schnecken Fotosynthese betreiben und Energie gewinnen. Die Chloroplasten müssen nach einiger Zeit erneuert werden. Wie lange die Chloroplasten genutzt werden können, ist bei den jeweiligen Elysia Arten verschieden. Die bisher längste dokumentierte Funktionszeit liegt bei etwa einem Jahr.
Frisch geschlüpfte und juvenile Elysia Schnecken sind oft noch nicht so stark grün gefärbt, wie ältere Exemplare. Die intensive Grünfärbung kommt erst mit der Aufnahme von Chloroplasten zustande. Junge Elysia Schnecken sind deshalb oft bräunlich oder beige. Außerdem bestimmt oft die Menge der aufgenommen Chlorplasten die Farbintensität Es gibt Hinweise wonach sich diese Schnecken genetisch angepasst haben und bereits nach dem schlüpfen über eigene Chloroplasten im Körper verfügen. Mit ersten Sonnenbädern beginnt dann die Grünfärbung.
Elysia leucolegnote wurde erstmals 1990 von Jensen auf der Insel Lantau in Hongkong identifiziert. Die Saftsaugerschnecke ist in der Zwischenzeit in deutlich mehr Regionen gefunden worden.
Der Artname "leucolegnote" setzt sich zusammen aus "leuco" = "weiß" und "legnotos" bedeutet "mit einem Saum" oder "gerandet" was insgesamt "weiß-gesäumt" bedeutet, was sich auf den charakteristischen weißen Rand an den Parapodien und den Rhinophoren von Elysia leucolegnote bezieht.
Elysia leucolegnote ist dunkelgrün mit einem weißen Rand an den Parapodien und einem weißen, dreieckigen Fleck auf dem Kopf, der sich entlang der Oberseite der Rhinophoren erstreckt. Die Rhinophoren besitzen keine Verzweigungen der Verdauungsdrüse und sind daher durchscheinend, im Gegensatz zum Grün des restlichen Körpers. Die Rhinophoren sind lang, schlank und gerillt, nicht ohrförmig. Die Fußsohle ist vorn durch eine Querrille geteilt.
Ihre Parapodien sind meist geöffnet, sodass das Tier einem Mangrovenblatt ähnelt. In größerer Zahl sehen diese saftsaugerschnecken einfach wie auf dem Boden liegende grüne Blätter aus.
Elysia leucolegnote ernährt sich von der fädigen Grünalge Boodleopsis pusillat, die in kleinen Pfützen des Mangrovensumpfes einen feinen Teppich über dem Schlamm bildet.
Im Labor wurde ein Eipaket produziert. Dieses war für einen Sacoglossan ungewöhnlich, da es sich um eine 5 cm lange Schnur und nicht um die übliche Spirale handelte.
Schnecken der Gattung Elysia gehören zu den Sacoglossa (Sackzungenschnecken). Die Mehrzahl ernährt sich von Algen. Dabei werden die Algen nicht gefressen, sondern angestochen und die Chloroplasten ausgesaugt, um im eigenen Körper eine Zeit lang eingelagert zu werden. Die aufgenommen Chloroplasten nennt man Kleptochloroplasten oder Kleptoplastiden. Die Einlagerung erfolgt in der Haut oder in anderen Organen der Nacktschnecke.
Mit Hilfe der eingelagerten Chloroplasten und Sonnenlicht können Elysia Schnecken Fotosynthese betreiben und Energie gewinnen. Die Chloroplasten müssen nach einiger Zeit erneuert werden. Wie lange die Chloroplasten genutzt werden können, ist bei den jeweiligen Elysia Arten verschieden. Die bisher längste dokumentierte Funktionszeit liegt bei etwa einem Jahr.
Frisch geschlüpfte und juvenile Elysia Schnecken sind oft noch nicht so stark grün gefärbt, wie ältere Exemplare. Die intensive Grünfärbung kommt erst mit der Aufnahme von Chloroplasten zustande. Junge Elysia Schnecken sind deshalb oft bräunlich oder beige. Außerdem bestimmt oft die Menge der aufgenommen Chlorplasten die Farbintensität Es gibt Hinweise wonach sich diese Schnecken genetisch angepasst haben und bereits nach dem schlüpfen über eigene Chloroplasten im Körper verfügen. Mit ersten Sonnenbädern beginnt dann die Grünfärbung.
Elysia leucolegnote wurde erstmals 1990 von Jensen auf der Insel Lantau in Hongkong identifiziert. Die Saftsaugerschnecke ist in der Zwischenzeit in deutlich mehr Regionen gefunden worden.
Der Artname "leucolegnote" setzt sich zusammen aus "leuco" = "weiß" und "legnotos" bedeutet "mit einem Saum" oder "gerandet" was insgesamt "weiß-gesäumt" bedeutet, was sich auf den charakteristischen weißen Rand an den Parapodien und den Rhinophoren von Elysia leucolegnote bezieht.
Elysia leucolegnote ist dunkelgrün mit einem weißen Rand an den Parapodien und einem weißen, dreieckigen Fleck auf dem Kopf, der sich entlang der Oberseite der Rhinophoren erstreckt. Die Rhinophoren besitzen keine Verzweigungen der Verdauungsdrüse und sind daher durchscheinend, im Gegensatz zum Grün des restlichen Körpers. Die Rhinophoren sind lang, schlank und gerillt, nicht ohrförmig. Die Fußsohle ist vorn durch eine Querrille geteilt.
Ihre Parapodien sind meist geöffnet, sodass das Tier einem Mangrovenblatt ähnelt. In größerer Zahl sehen diese saftsaugerschnecken einfach wie auf dem Boden liegende grüne Blätter aus.
Elysia leucolegnote ernährt sich von der fädigen Grünalge Boodleopsis pusillat, die in kleinen Pfützen des Mangrovensumpfes einen feinen Teppich über dem Schlamm bildet.
Im Labor wurde ein Eipaket produziert. Dieses war für einen Sacoglossan ungewöhnlich, da es sich um eine 5 cm lange Schnur und nicht um die übliche Spirale handelte.






Jenvit Seriburi