Haltungsinformationen
Dermatobranchus fasciatus Gosliner & Fahey, 2011
Wie der Name Furchenschnecke schon ausdrückt, überziehen Längsfurchen den Körper dieser Schnecke.Furchenschnecken werden nicht gezielt importiert und tauchen im Handel daher nicht auf, wenn dann durch Zufall über lebende Steine oder den Kauf von Korallen. Furchenschnecke ernähren sich von Seefedern und Weichkorallen Polypen.
Im Jahr 2011 fand man im Rahmen von Untersuchungen an verschiedenen Fundorten in den tropischen Gebieten des Indopazifiks und im gemäßigten südlichen Afrika eine Vielzahl von Exemplaren der Gattung Dermatobranchus. Nur wenige dieser Exemplare ließen sich bereits beschriebenen Taxa zuordnen, die Mehrheit repräsentierte unbeschriebene Arten. Exemplare aus diesen Sammlungen, die 20 unbeschriebene Arten repräsentieren, wurden 2011 neu beschrieben, wodurch sich die bekannte Diversität des Taxons verdoppelt. Viele dieser Taxa wiesen eine ähnliche äußere, aber eine radikal abweichende innere Anatomie auf und gelten daher als kryptische Arten.
Im Rahmen des Papers aus 2011 wurde auch die Furchenschnecke Dermatobranchus fasciatus beschrieben.
Dermatobranchus fasciatus wurde bis zu seiner Beschreibung im Jahr 2011 als Dermatobranchus sp. 6 Gosliner, Behrens & Valdés, 2008: 310, bottom photo geführt.
Holotyp zur Beschreibung von Dermatobranchus fasciatus : 5 mm, Insel Pamilacan vor der Insel Bohol, Panglao, Philippinen, Korallenplateau mit feinem Sand, 6–8 m Tiefe, gesammelt am 14.6.2004 von T. Gosliner, Y. Camacho, J. Templado, M. Malaquias, M. Poddubetskaia.
Der Artname "fasciatus" ist abgeleitet vom lateinischen Wort für „Band“ und bezieht sich auf das charakteristische dunkle Band auf dem Notum dieser Art.
Beschreibung: Körperform länglich, abgeflacht und verjüngt sich zum Hinterende hin. Der Fuß ragt nicht über den deutlichen Mantelrand hinaus. Es gibt eine Reihe niedriger, längs verlaufender Rückenleisten. Der Mundschleier erstreckt sich nach vorn und seine Ecken stehen leicht hervor. Die Rhinophoren befinden sich hinter dem Mundschleier. Sie weisen eine Reihe von Längslamellen auf der abgerundeten Keule auf. Der Stiel verjüngt sich nicht merklich. Unter dem Mantelrand befinden sich keine Kiemen- oder Hyponotallamellen. Die Genitalöffnung liegt etwa ein Viertel der Strecke entlang der vorderen Körperseite. Der After befindet sich etwa auf halber Strecke zum Hinterende des Körpers.
Farbe: Die Grundfarbe des Rückens und des Fußes ist undurchsichtig weiß mit zufällig verteilten dunklen Flecken. Sowohl Mantel als auch Fuß weisen einen rosa Rand auf.Auf dem Mantel befinden sich zwei quer verlaufende, hellbraune Bänder mit unregelmäßig verteilten dunkleren Flecken.Die dunklen Bänder teilen den Rücken in etwa drei Abschnitte.Die Rückenleisten sind weiß wie die Grundfarbe, und die Vertiefungen zwischen den Leisten sind grau. Der Rhinophorenstiel ist weiß mit einigen unregelmäßigen dunklen Flecken, und die Keule ist dunkelbraun bis schwarz mit undurchsichtigen weißen Flecken. Der Mundschleier ist undurchsichtig weiß mit dunklen Flecken und einem rosa Rand.
Verwechslungsmöglichkeit: Äußerlich ähnelt Dermatobranchus fasciatus am ehesten Dermatobranchus semilunus aus dem westlichen Pazifik. Beide Arten haben eine undurchsichtige weiße Grundfarbe mit einem hellbraunen oder weißen Band auf dem Rücken. Dermatobranchus semilunus weist eine einzelne u-förmige braune Zeichnung auf, während D. fasciatus zwei breitere braune Bänder besitzt. Die Rhinophoren von Dermatobranchus fasciatus sind dunkelbraun bis schwarz mit undurchsichtigen weißen Flecken, während die von Dermatobranchus semilunus weiße Linien entlang jeder vertikalen Lamelle aufweisen.
Wie der Name Furchenschnecke schon ausdrückt, überziehen Längsfurchen den Körper dieser Schnecke.Furchenschnecken werden nicht gezielt importiert und tauchen im Handel daher nicht auf, wenn dann durch Zufall über lebende Steine oder den Kauf von Korallen. Furchenschnecke ernähren sich von Seefedern und Weichkorallen Polypen.
Im Jahr 2011 fand man im Rahmen von Untersuchungen an verschiedenen Fundorten in den tropischen Gebieten des Indopazifiks und im gemäßigten südlichen Afrika eine Vielzahl von Exemplaren der Gattung Dermatobranchus. Nur wenige dieser Exemplare ließen sich bereits beschriebenen Taxa zuordnen, die Mehrheit repräsentierte unbeschriebene Arten. Exemplare aus diesen Sammlungen, die 20 unbeschriebene Arten repräsentieren, wurden 2011 neu beschrieben, wodurch sich die bekannte Diversität des Taxons verdoppelt. Viele dieser Taxa wiesen eine ähnliche äußere, aber eine radikal abweichende innere Anatomie auf und gelten daher als kryptische Arten.
Im Rahmen des Papers aus 2011 wurde auch die Furchenschnecke Dermatobranchus fasciatus beschrieben.
Dermatobranchus fasciatus wurde bis zu seiner Beschreibung im Jahr 2011 als Dermatobranchus sp. 6 Gosliner, Behrens & Valdés, 2008: 310, bottom photo geführt.
Holotyp zur Beschreibung von Dermatobranchus fasciatus : 5 mm, Insel Pamilacan vor der Insel Bohol, Panglao, Philippinen, Korallenplateau mit feinem Sand, 6–8 m Tiefe, gesammelt am 14.6.2004 von T. Gosliner, Y. Camacho, J. Templado, M. Malaquias, M. Poddubetskaia.
Der Artname "fasciatus" ist abgeleitet vom lateinischen Wort für „Band“ und bezieht sich auf das charakteristische dunkle Band auf dem Notum dieser Art.
Beschreibung: Körperform länglich, abgeflacht und verjüngt sich zum Hinterende hin. Der Fuß ragt nicht über den deutlichen Mantelrand hinaus. Es gibt eine Reihe niedriger, längs verlaufender Rückenleisten. Der Mundschleier erstreckt sich nach vorn und seine Ecken stehen leicht hervor. Die Rhinophoren befinden sich hinter dem Mundschleier. Sie weisen eine Reihe von Längslamellen auf der abgerundeten Keule auf. Der Stiel verjüngt sich nicht merklich. Unter dem Mantelrand befinden sich keine Kiemen- oder Hyponotallamellen. Die Genitalöffnung liegt etwa ein Viertel der Strecke entlang der vorderen Körperseite. Der After befindet sich etwa auf halber Strecke zum Hinterende des Körpers.
Farbe: Die Grundfarbe des Rückens und des Fußes ist undurchsichtig weiß mit zufällig verteilten dunklen Flecken. Sowohl Mantel als auch Fuß weisen einen rosa Rand auf.Auf dem Mantel befinden sich zwei quer verlaufende, hellbraune Bänder mit unregelmäßig verteilten dunkleren Flecken.Die dunklen Bänder teilen den Rücken in etwa drei Abschnitte.Die Rückenleisten sind weiß wie die Grundfarbe, und die Vertiefungen zwischen den Leisten sind grau. Der Rhinophorenstiel ist weiß mit einigen unregelmäßigen dunklen Flecken, und die Keule ist dunkelbraun bis schwarz mit undurchsichtigen weißen Flecken. Der Mundschleier ist undurchsichtig weiß mit dunklen Flecken und einem rosa Rand.
Verwechslungsmöglichkeit: Äußerlich ähnelt Dermatobranchus fasciatus am ehesten Dermatobranchus semilunus aus dem westlichen Pazifik. Beide Arten haben eine undurchsichtige weiße Grundfarbe mit einem hellbraunen oder weißen Band auf dem Rücken. Dermatobranchus semilunus weist eine einzelne u-förmige braune Zeichnung auf, während D. fasciatus zwei breitere braune Bänder besitzt. Die Rhinophoren von Dermatobranchus fasciatus sind dunkelbraun bis schwarz mit undurchsichtigen weißen Flecken, während die von Dermatobranchus semilunus weiße Linien entlang jeder vertikalen Lamelle aufweisen.






Bas Johan