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Pleurobranchus grandis Flankenkiemer-Schnecke

Pleurobranchus grandis wird umgangssprachlich oft als Flankenkiemer-Schnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1712 
AphiaID:
599475 
Wissenschaftlich:
Pleurobranchus grandis 
Umgangssprachlich:
Flankenkiemer-Schnecke 
Englisch:
Sidegill Slug, Cuban Dancer 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Pleurobranchida (Ordnung) > Pleurobranchidae (Familie) > Pleurobranchus (Gattung) > grandis (Art) 
Erstbestimmung:
Pease, 1868 
Vorkommen:
Australien, Fidschi, Hawaii, Indonesien, Indopazifik, La Réunion, Malaysia, Philippinen, Queensland (Australien), Rotes Meer, Salomon-Inseln, Thailand 
Meerestiefe:
5 - 30 Meter 
Größe:
8 cm - 30 cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Nahrungsspezialist, Schwämme, Seescheiden (Ascidiacea) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-10-20 20:16:32 

Haltungsinformationen

Pleurobranchus grandis Pease, 1868

Gehört zur Gruppe der Notaspidea- Flankenkiemer. Pleurobranchus grandis ist im Indopazifik und auf Hawai eine weit verbreitete Art. Die Farbe ist variabel. Das Notum der bis zu 30 cm groß werdenden Schnecke ist mit einem fliesenartigen Muster abgeflachter Tuberkel bedeckt, die aus Ringen kleinerer Tuberkel bestehen.

Diese große, weit verbreitete Indo-West-Pazifik-Art ist von sehr unterschiedlicher Farbe und reicht von fast vollständig dunkelbraun bis weiß mit hellbraunen Flecken. Sie kann allgemein als weiß mit großen länglichen braunen Flecken beschrieben werden.

Wie die meisten großen Arten von Pleurobranchus besteht die Mantelfläche aus abgerundeten polygonalen Tuberkeln, die durch ein Netzmuster aus Weiß umrissen sind. Die Polygone im weißen Bereich haben meist eine diffuse hellbraune Kappe. Der hintere Teil des Mantels wird oft aufrecht gehalten und in einen nach hinten gerichteten Siphon gefaltet.

Hawaiianische Tiere sind dunkelrotbraun bis tiefviolett. Die sahne- und cremefarbenen Varianten, wie sie im Indopazifik üblich sind, sind auf Hawaii eher selten. Sehr junge Tiere sind cremefarben mit violettbraunen Tuberkeln, die weniger entwickelt sind als bei ausgewachsenen Tieren. Bei jungen Exemplaren sind Gruppen von Tuberkeln durch ein Netzwerk von weißen Linien getrennt, die mit zunehmender Reife des Tieres verschwinden.

Diese Schnecken sind selten in Gezeitenbecken zu finden. Vorkommen meist in einer Tiefe von 5-10 m, seltener in max. 30m.

Es handelt sich um Fleischfresser, die sich von Schwämmen und Manteltieren ernähren.

Synonyme:
Oscanius grandis (Pease, 1868)
Pleurobranchus blainvillii Lesson, 1830 (dubious synonym)
Pleurobranchus violaceus Pease, 1863 (dubious synonym)

Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Gastropoda (Class) > Heterobranchia (Subclass) > Opisthobranchia (Infraclass) > Pleurobranchomorpha (Order) > Pleurobranchoidea (Superfamily) > Pleurobranchidae (Family) > Pleurobranchus (Genus)

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Allgemein

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