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Macropharyngodon meleagris Leoparden-Junker

Macropharyngodon meleagris wird umgangssprachlich oft als Leoparden-Junker bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 600 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1687 
Wissenschaftlich:
Macropharyngodon meleagris 
Umgangssprachlich:
Leoparden-Junker 
Englisch:
Blackspotted wrasse, Guinea fowl wrasse, Leopard wrasse, Reticulated wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Macropharyngodon (Gattung) > meleagris (Art) 
Erstbestimmung:
(Valenciennes, ), 1839 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bali, Bandasee, Banggai-Inseln, Brunei Darussalam, China, Cookinseln, Flores, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Guam, Hawaii, Indien, Indischer Ozean, Indopazifik, Japan, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Lombok, Lord Howe Insel, Malaysia, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mikronesien, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Ogasawara-Inseln, Ozeanien, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Queensland, Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Samoa, Taiwan, Tasmanien, Timor-Leste, Tokelau, Tonga, Tuamotu-Archipel, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , West-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Lebendfutter, Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 600 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-01-06 20:32:18 

Haltungsinformationen

(Valenciennes, 1839)

Der Macropharyngodon meleagris ist ein wunderschöner, aber anfangs empfindlicher Fisch. Dies scheint mit am Transport zu liegen, damit kommen viele Tiere nicht so gut zurecht.
Wenn er aber einmal im Becken etabliert ist, dann ist er durchaus zu halten und man hat große Freude an seinem schönen Farbkleid.

Im Meer lebt diese Art in flachen Fleckriffen, Lagunen und Buchten mit Sand und Geröllsubstrat.

Wenn Sie im Fachhandel ein Paar dieser Lippfische erwerben möchten, und es sind nur zwei Weibchen verfügbar, kein Problem, kaufen sie beide Tiere, dass größere Tier wird sein Geschlecht dann zum Männchen verändern.

Synonyme:
Halichoeres nigropunctatus Seale, 1901
Halichoeres nigropunctatus Seale, 1901
Julis meleagris Valenciennes, 1839
Leptojulis pardalis Kner, 1867
Macropharyngodon meliagris (Valenciennes, 1839)
Macropharyngodon pardalis (Kner, 1867)
Platyglossus nigromaculatus Günther, 1872
Wetmorella nigropunctata (Seale, 1901)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Labroidei (Suborder) > Labridae (Family) > Macropharyngodon (Genus) > Macropharyngodon meleagris (Species)

Bilder

Weiblich

1
1

Initialphase

1

Juvenil (Jugendkleid)


Männlich


Allgemein


Erfahrungsaustausch

AndiV am 27.07.17#3
Habe mich zum Thema des Geschlechterwechsels mit dem Zoologen Jörn-Morten Riedel von Atlantis Hamburg noch einmal abgestimmt, er hat mir exakt das bestätigt, was in der Beschreibung des Tiers steht, kauft man zwei unterschiedlich große Weibchen, dann wird das größere Tier
zum Männchen, am Beispiel von Macropharyngodon bipartitus mehrfach beobachtet.

Zum Sandbedarf: Es ist richtig, dass viele Lippfische Sand zum Schlafen benötigen, einige Arten wie Cirrhilabrus und Labroides schlafen hingegen im Riffgestein.

LG
Andreas

Liebe Grüße

Andreas
hypocampo am 27.07.17#2
Die Beschreibung des Geschlechtswandels ist so.. nur: Lippfische müssen ihr Geschlecht wechseln.. sie können es nicht selber steuern. Alle Lippfische sind zuerst Weiblich, dann werden sie zum Männchen udn dann zum Alpha Männchen! Daher ist eine Paarweise Lippfischhaltung auf Dauer nicht möflich und es wird immer das Alpha Männchen übrig bleiben.. weil es die andern im Aquarium so uterdrückt oder vernichtet.
Das war auch beim wunderschönen meleagris so.. welcher nun als Alpha Männchen in seinem Prachtskleid das 3000l Becken durchschwimmt! Problemloses Tier welches sich immer zur selben Zeit schlafen legt! Wühlt auch mit schnellen Schwanzschlägen den Bodengrund auf.. was dann im Becken aussieht wie in einer Schneekugel. Sandschicht ist Pflicht! Bei fast allen Lippfischen.

Best Fishes!
julius1 am 07.08.08#1
Wunderschöner friedfertiger Fisch mit schillernd filigranen Flossen. Gräbt sich jeden Abend kurz nach Beginn der Dämmerphase unter einem Stein im Sand ein und ist der letzte der morgens herauskommt. Beim Transport vom Händler nach Hause unbedingt darauf achten, dass Sand in die Tüte gegeben wird, damit er sich während des Transports eingraben und so den Stress mindern kann. Ging bei mir sofort ans Futter, zunächst nur Artemia, später dann auch an andere Frostfuttersorten und mittlerweile sogar Flocken. Pickt den ganzen Tag an den Steinen.
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