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Macropharyngodon marisrubri Leoparden Lippfisch

Macropharyngodon marisrubri wird umgangssprachlich oft als Leoparden Lippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12029 
Wissenschaftlich:
Macropharyngodon marisrubri 
Umgangssprachlich:
Leoparden Lippfisch 
Englisch:
Macropharyngodon marisrubri 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Macropharyngodon (Gattung) > marisrubri (Art) 
Erstbestimmung:
Randall, 1978 
Vorkommen:
Ägypten, Israel, Jordanien, Rotes Meer, Saudi-Arabien 
Meerestiefe:
4 - 16 Meter 
Größe:
bis zu 9,5cm 
Temperatur:
24°C - 29°C 
Futter:
Fischbrut, Fischeier, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-03-16 17:04:34 

Haltungsinformationen

Die indo-pazifische Lippfisch-Gattung Macropharyngodon zeichnet sich u.a. durch einen einzigen großen molaren Zahn der unteren Rachenplatte und einem großen Eckzahn im Mundwinkel aus.
Der Diamantlippfisch ist für mich einer der hübschesten LIppfische überhaupt, besonders die farbenprächtigen Weibchen sind ein schillernder Hingucker in meinem 1.600 Liter Aquarium.

Lange galten Macropharyngodon bipartitus bipartius (Smith, 1957) und Macropharyngodon bipartitus marisrubri (Randall, 1978) als Unterarten von Macropharyngodon bipartitus (Smith, 1957), entsprechend groß war als die Verwirrung um die korrekte Namensgebung.
Zur Verwirrung trug auch die räumliche Überlappung der Arten bei.

Inzwischen sind Macropharyngodon bipartitus bipartius (Smith, 1957) und Macropharyngodon bipartitus marisrubri (Randall, 1978) als eigenständige Arten anzuerkennen, siehe die Links zu WoRMS.

Die optischen Unterscheidungsmerkmale sind allerdings für Nicht-Wissenschaftler kaum erkennbar, lt. Dr. John Ernst (Jack) Randall soll der Hauptunterschiede die Höhe der Rückenflosse sein.
Im Aufsatz von Randall "Seven new species of labrid fishes (Coris, Iniistius, Macropharyngodon, Novaculops, and Pteragogus) from the Western Indian Ocean" sind zudem unterschiedlichen Farben und Musterungen von Männchen und Weibchen zu erkennen.

Es ist gut vorstellbar, dass Hybride zwischen den Arten existieren, unumstößliche Unterscheide lassen sich sicherlich erst durch genetische Untersuchungen herausarbeiten.

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)

1

Weiblich

1

Männlich

1

Allgemein


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