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Corythoichthys intestinalis Drachenkopf-Seenadel

Corythoichthys intestinalis wird umgangssprachlich oft als Drachenkopf-Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1134 
AphiaID:
217995 
Wissenschaftlich:
Corythoichthys intestinalis 
Umgangssprachlich:
Drachenkopf-Seenadel 
Englisch:
Australian Banded Pipefish, Australian Messmate Pipefish, Banded Pipefish, Messmate Pipefish, Scribbled Pipefish, Waite's Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Corythoichthys (Gattung) > intestinalis (Art) 
Erstbestimmung:
(Ramsay, ), 1881 
Vorkommen:
Australien, Bismarck Archipel, Borneo (Kalimantan), Französisch-Polynesien, Great Barrier Riff, Guam, Kleine Sundainseln, Korallenmeer, Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Salomon-Inseln, Samoa, Sulawesi, Tonga, West-Australien, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
12 - 68 Meter 
Größe:
16 cm - 20 cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsspezialist, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-11-01 08:07:00 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Corythoichthys intestinalis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Corythoichthys intestinalis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Corythoichthys intestinalis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Ramsay, 1881)

Eine eher schwer zu haltende Seenadel-art, die wunderhübsch ist. Es gibt ein bekanntes Synonym:
Corythoichthys waitei

Die Haltung ist in einem Spezialbecken mit nur zarten Tieren möglich, sofern eine Futteraufnahme erreicht werden kann. Frisst meist nur lebendes Futter wie Copeopoden oder lebende Artemia... sowie alles an Kleinstierchen im Aquarium. Daher sollte ein Aquarium über eine gewisse Reife verfügen, zudem sollte viel Lebendnahrung vorhanden sein.

Sollte nur von Liebhabern und sehr erfahrenen Aquarianern gepflegt werden!

Synonyme:
Corythoichthys intestinalis intestinalis (Ramsay, 1881)
Corythoichthys intestinalis waitei Jordan & Seale, 1906
Corythoichthys waitei Jordan & Seale, 1906
Syngnatus intestinalis Ramsay, 1881

Systemtik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Syngnathiformes (Order) > Syngnathidae (Family) > Syngnathinae (Subfamily) > Corythoichthys (Genus) > Corythoichthys intestinalis (Species)



Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

ElenaSee am 14.10.11#6
Hallo, ich halte diese Seenadeln schon seit Jahren in meinem Schaubecken (www.seepferdchen-visselhoevede.de). Hier wohnen sie in einem Becken mit mittlerer Strömung und vielen Fischen - wie Lippfische, Doktoren und zeitweise sogar Kaisern. Es gibt sogar regelmäßig Paarungen und ausreichend Seenadelnachwuchs. Dieser Nachwuchs ist allerdings so winzig, dass er im Becken selbst keine Chance hat.
Die Seenadeln sind immer auf Suche nach Fressbarem und schlagen bei der Fütterung mit Frostmysis auch an und ab einmal zu.

Wichtig ist es nur, dass man bereits gesunde Seenadeln bekommt. Mit der Zeit gewöhnten sie sich bei mir fast alle auch an Frostfutter.
Deshalb halte ich sie in einem eingefahrenen Becken mit Kleinstlebewesen für gut haltbar. Alternativ fressen sie auch Artemia-Nauplien, die allerdings gut angereichert sein müssen.
Onophrio am 17.08.09#5
f360mod,

das ist natürlich immer möglich, sobald ein Becken groß genug ist dass es selbst ständig Kleingetier erzeugt ist die Futter- und Fressproblematik erledigt, weil die Seenadeln wie in der Natur den ganzen Tag auf Streife gehen können und Kleinstgetier jagen. Ähnlich wie bei den Leierfischen.

Nur bei Becken kleiner bis normaler Größe mit Tendenz zu Überbesatz kommt es nicht zu einer ausreichenden Vermehrung von Copepoden IM Aquarium, und dann fängt die erwähnte Futterproblematik an.
am 27.05.09#4
kann die Empfehlung nicht nachvollziehen. Halte mein Exemplar in einem sehr großen Riffbecken - ohne Probleme.
6 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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