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Haltungserfahrungen

Tripterygion delaisi thumbnail

Onophrio @ Tripterygion delaisi am 28.02.12

Diese Tiere leben einigermaßen territorial und sie haben eine sitzend-lauernde Lebensweise. Sie brauchen deshalb nicht allzu viel Schwimmraum. Wir halten am Institut über 200 der Tiere und sind zu dem Schluss gekommen, dass man sie entweder einzeln halten sollte, weil sie deutliche Aggressionen gegen Artgenossen zeigen, oder eben in relativ großen Becken.
Die Geschlechterunterscheidung ist relativ schwierig und nur in der Paarungszeit sicher vorzunehmen. Das Männchen entwickelt dann einen gelben Körper mit deutlich abgesetztem, tiefschwarzem Kopf.
Im Freiland sind die Tiere häufig und überall im nörldichen Mittelmeer anzutreffen, weshalb diese Art wunderbar für den Einsteiger in die Mitelmeeraquaristik geeignet ist. Man kann die Fische relativ einfach beim Schnorcheln mit einem Aquarienkescher fangen. In 100l würde ich ein Paar empfehlen, sie dürften sich auch nicht mit Coris stören.

Wir füttern Mysis, Rotes Plankton und Artemien. Manche Individuen gehen auch an Trockenfuttergranulat, wir verfolgen diese Füttermethode jedoch nicht systematisch. Mit Geduld müssten sie aber gut an Trockenfutter zu gewöhnen sein.

Bei eigenen Wildfängen immer wichtig: Parasiten los werden z.B. durch Marin Tonic vor dem Einsetzen und z.B. durch Knoblauchfütterung.

Trichechus senegalensis thumbnail

Onophrio @ Trichechus senegalensis am 20.12.11

Der Artname stimmt hier nicht. Trichechus senegalensis ist eine Rundschwanz-Seekuh vor der Westküste Afrikas, also eine atlantische Art.
Zu sehen ist wie der Trivialname sagt ein Dugong (Dugong dugon), also die einzige rezente Gabelschwanzseekuh. Diese Art kommt im Indo-Pazifik einschließlich dem Roten Meer vor.
Vermutlich sind dies Aufnahemn eines der beiden ortstreuen Tiere an der Ägyptischen Rotmeer-Küste, entweder das Weibchen im Nationalpark Abu Dabab oder das Tier zwischen Mangrove Bay und Marsa alam. Diese beiden sind vermutlich die von Europäern meist beobachteten Dugongs, da Sie (noch) am leicht zugänglichen Roten Meer an beliebten Tauchplätzen leben.

Man sollte also den wissenschaftlichen Namen hier ändern.

Corythoichthys intestinalis thumbnail

Onophrio @ Corythoichthys intestinalis am 17.08.09

f360mod,

das ist natürlich immer möglich, sobald ein Becken groß genug ist dass es selbst ständig Kleingetier erzeugt ist die Futter- und Fressproblematik erledigt, weil die Seenadeln wie in der Natur den ganzen Tag auf Streife gehen können und Kleinstgetier jagen. Ähnlich wie bei den Leierfischen.

Nur bei Becken kleiner bis normaler Größe mit Tendenz zu Überbesatz kommt es nicht zu einer ausreichenden Vermehrung von Copepoden IM Aquarium, und dann fängt die erwähnte Futterproblematik an.

Bothus pantherinus thumbnail

Onophrio @ Bothus pantherinus am 21.07.09

Dieser Butt ist relativ schnell an Frostfutter zu gewöhnen, wobei er sehr gerne Mysis und Krill nimmt. Er frisst erstaunlich große Tiere, die er auch frei schwimmend durch das Becken "jagt".
Zur leichteren Umstellung gabs am Anfang lebende Guppies und Sandgarnelen.

Wir halten den Butt alleine, aber auf Grund des Fressverhaltens empfehle ich nur Tiere ab Demoisellengröße aufwärts zu vergesellschaften (bei einem halbwüchsigen Tier (ca. 20 cm). Ein erwachsener Butt frisst mit Sicherheit Fische und Krebstiere bis 5 cm Länge.

Viele Fische sind sehr interessant, dieser ist dazu auch noch sehr interessiert. Ständig hängt er an der Frontscheibe und beobachtet, was im Raum so vor sich geht.

Corythoichthys flavofasciatus thumbnail

Onophrio @ Corythoichthys flavofasciatus am 02.03.09

Diese Art ist - zumindest was die Nahrung angeht - etwas unempfindlicher als C. intestinalis. Wenn man angereicherte Artemien und regelmäßig Copepoden (Harpactocoida sind bei diesen "Bodenabsuchern" besser geeignet als Freiwassercopepoden) sind diese Nadeln recht munter.
Auf jeden Fall in Gruppen in unterstandsreichen Becken zu halten.

Wie bei allen Seenadeln empfiehlt sich ein "Pod-Pile" im Becken, der das Becken über 24 h mit Copepoden versorgt.
Beckengröße eher größer, um genügen Mikrofauna zu gewährleisten. auch wenn der eigentliche Platzbedarf bei 150 L liegen dürfte.

"Was ist das?"

keine