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Meiacanthus reticulatus Säbelzahnschleimfisch

Meiacanthus reticulatus wird umgangssprachlich oft als Säbelzahnschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
10643 
AphiaID:
279319 
Wissenschaftlich:
Meiacanthus reticulatus 
Umgangssprachlich:
Säbelzahnschleimfisch 
Englisch:
Reticulated Fangblenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Meiacanthus (Gattung) > reticulatus (Art) 
Erstbestimmung:
Smith-Vaniz, 1976 
Vorkommen:
Australien, Korallenmeer, Papua-Neuguinea, Salomon-Inseln, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
5 - 15 Meter 
Größe:
6,3 cm - 11 cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Futter:
Parasitäre Lebensweise / Schmarotzer 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-16 20:58:05 

Haltungsinformationen

Smith-Vaniz, 1976

Meiacanthus reticulatus hat nur ein sehr kleines Verbreitungsgebiet, der Schleimfisch ist bislang nur von Osprey Reef, Korallenmeer, Australien und vom Egum Atoll, Salomonensee bekannt.
Der Säbelzahnschleimfisch lebt in Korallenriffen einiger weniger Lagunen.

Säbelzahnschleimfischen der Gattung Meiacanthus wird nachgesagt, dass sie giftig sind, sie haben in der Tat einen Giftcocktail, der für Menschen allerdings nicht gefährlich ist.
Aktuelle Untersuchungen der flüssigen Substanz haben zur Identifikation von 3 Chemikalien geführt, die dem Säbelzahnschleimfischen bei ihrer Attacke gegen andere Fische, bei der sie den Opferfischen kleine Hautstückchen aus dem Körper herausbeißen, helfen.

Die drei Komponenten sind:
Phospholipase: Diese Enzyme schädigen tierische Zellmembranen ermöglicht die Einleitung der anderen beiden Substanzen beim Biss erleichtern bzw. ermöglichen, einem Neuropeptid und Enkephalin.

Neuropeptid Y, ein Peptid, dass dafür sorgt, dass der Blutdruck der Opfertiere schnell seht stark absinkt (bei einem Test mit Mäusen erfolgte ein Rückgang des Blutdrucks von 40%).
Die Aktivität der Opfertiere wird durch eine Senkung des Blutdrucks deutlich eingeschränkt und gibt den kleinen Schleimfischen die Möglichkeit, sich nach ihrem Angriff relativ sicher zurück zu ziehen.

Enkephalin, ebenfalls ein Opioid, dass, ähnlich wie Heroin und Morphin, schnell zu einer starken Schmerzlinderung der Bissbegleiterscheinungen
bei den Opfertieren führt.
Die Natur hat hier einen erstaunlich rücksichtsvollen und humanen Schutzmechanismus eingeführt, die Opfer werden geschont und der Schleimfisch kann ungehindert entkommen.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Blennioidei (Suborder) > Blenniidae (Family) > Blenniinae (Subfamily) > Meiacanthus (Genus) > Meiacanthus reticulatus (Species)

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