Haltungsinformationen
Halgerda labyrinthus Donohoo & Gosliner, 2023
Typuslokalität zur Beschreibung von Halgerda labyrinthus:Der Typenfundort liegt bei den Horseshoe Cliffs (Gemeinde Onna, Insel Okinawa, Ryūkyū-Inseln, Japan) in einer Tiefe von 51,8 m. Die Art kommt an steilen Riffhängen und auf Korallenschutt in Tiefen zwischen 20 und 55 m vor.
Etymologie
Das Art-Epitheton *labyrinthus* ist das lateinische Wort für „Labyrinth“ und bezieht sich auf das labyrinthartige Muster, das durch die zahlreichen feinen Linien auf dem Rücken gebildet wird.
Beschreibung:
Körper oval, halbstarr und gallertartig. Farbe der Dorsalseite weiß, durchzogen von zahlreichen dünnen, miteinander verbundenen schwarzen Linien, zwischen denen gelbe, ebenfalls verbundene Linien verlaufen.Leicht ausgeprägte, unregelmäßig verlaufende Rippen mit gelber Färbung. Gelber Randstreifen am Mantel mit sich fortsetzenden, senkrecht verlaufenden schwarzen und gelben Linien sowie erhabenen gelben Punkten und gelegentlichen schwarzen Punkten nahe dem Mantelrand. Unterseite des Mantels weiß, mit senkrechten Reihen kleiner schwarzer Punkte.
Große Kiemen umgeben den After; sie bestehen aus vier dreifach gefiederten Kiemenblättern, die in zwei hintere und zwei vordere Kiemenäste unterteilt sind.
Die hinteren Kiemenäste teilen sich weiter in jeweils zwei große Äste auf.Die Kiemenäste sind durchscheinend gelb mit durchscheinend weißen Hauptachsen und zahlreichen kleinen, unregelmäßig verteilten schwarzen Punkten. Die Kiementasche ist glatt, weiß gefärbt und weist strahlenförmig verlaufende gelbe Linien auf. Rhinophoren verjüngt und lamelliert (perfoliat), mit dickem Stiel. 25–35 weiße Lamellen mit kleinen schwarzen Punkten.
Rhinophorenstiele weiß, mit kleinen schwarzen Punkten und seitlichen schwarzen Streifen. Weiße Rhinophoren-Scheide glatt, mit gelben Rippen. Fuß breit, vorne eingekerbt und weiß, mit vereinzelten kleinen schwarzen Punkten sowie senkrechten Linien mit Punkten entlang des Fußrandes. Mundtentakel fingerförmig.
Mitglieder der Gattung ernähren sich als Nahrungsspezialisten von bestimmten Schwämmen. Die genaue Schwammnahrung von Halgerda labyrinthus ist nicht bekannt.
Anmerkungen
Exemplare dieser Art wurden früher fälschlicherweise als Halgerda willeyi bestimmt oder als nicht näher identifizierte Halgerda-Art geführt, bevor Donohoo & Gosliner (2023) sie mittels molekularphylogenetischer Analysen als eigenständige Art erkannten. Sie ähnelt in ihrem Muster Halgerda willeyi (Westpazifik) und Halgerda paulayi (Rotes Meer), ist jedoch geografisch auf die Region der Ryūkyū-Inseln und Taiwan beschränkt und unterscheidet sich von beiden Arten sowohl äußerlich als auch genetisch. Im Vergleich zur sympatrisch vorkommenden Halgerda batangas (max. 40 mm) ist Halgerda labyrinthus deutlich größer und weist durchgehende schwarze Linien auf dem Rücken auf, die bei Halgerda batangas fehlen.
Typuslokalität zur Beschreibung von Halgerda labyrinthus:Der Typenfundort liegt bei den Horseshoe Cliffs (Gemeinde Onna, Insel Okinawa, Ryūkyū-Inseln, Japan) in einer Tiefe von 51,8 m. Die Art kommt an steilen Riffhängen und auf Korallenschutt in Tiefen zwischen 20 und 55 m vor.
Etymologie
Das Art-Epitheton *labyrinthus* ist das lateinische Wort für „Labyrinth“ und bezieht sich auf das labyrinthartige Muster, das durch die zahlreichen feinen Linien auf dem Rücken gebildet wird.
Beschreibung:
Körper oval, halbstarr und gallertartig. Farbe der Dorsalseite weiß, durchzogen von zahlreichen dünnen, miteinander verbundenen schwarzen Linien, zwischen denen gelbe, ebenfalls verbundene Linien verlaufen.Leicht ausgeprägte, unregelmäßig verlaufende Rippen mit gelber Färbung. Gelber Randstreifen am Mantel mit sich fortsetzenden, senkrecht verlaufenden schwarzen und gelben Linien sowie erhabenen gelben Punkten und gelegentlichen schwarzen Punkten nahe dem Mantelrand. Unterseite des Mantels weiß, mit senkrechten Reihen kleiner schwarzer Punkte.
Große Kiemen umgeben den After; sie bestehen aus vier dreifach gefiederten Kiemenblättern, die in zwei hintere und zwei vordere Kiemenäste unterteilt sind.
Die hinteren Kiemenäste teilen sich weiter in jeweils zwei große Äste auf.Die Kiemenäste sind durchscheinend gelb mit durchscheinend weißen Hauptachsen und zahlreichen kleinen, unregelmäßig verteilten schwarzen Punkten. Die Kiementasche ist glatt, weiß gefärbt und weist strahlenförmig verlaufende gelbe Linien auf. Rhinophoren verjüngt und lamelliert (perfoliat), mit dickem Stiel. 25–35 weiße Lamellen mit kleinen schwarzen Punkten.
Rhinophorenstiele weiß, mit kleinen schwarzen Punkten und seitlichen schwarzen Streifen. Weiße Rhinophoren-Scheide glatt, mit gelben Rippen. Fuß breit, vorne eingekerbt und weiß, mit vereinzelten kleinen schwarzen Punkten sowie senkrechten Linien mit Punkten entlang des Fußrandes. Mundtentakel fingerförmig.
Mitglieder der Gattung ernähren sich als Nahrungsspezialisten von bestimmten Schwämmen. Die genaue Schwammnahrung von Halgerda labyrinthus ist nicht bekannt.
Anmerkungen
Exemplare dieser Art wurden früher fälschlicherweise als Halgerda willeyi bestimmt oder als nicht näher identifizierte Halgerda-Art geführt, bevor Donohoo & Gosliner (2023) sie mittels molekularphylogenetischer Analysen als eigenständige Art erkannten. Sie ähnelt in ihrem Muster Halgerda willeyi (Westpazifik) und Halgerda paulayi (Rotes Meer), ist jedoch geografisch auf die Region der Ryūkyū-Inseln und Taiwan beschränkt und unterscheidet sich von beiden Arten sowohl äußerlich als auch genetisch. Im Vergleich zur sympatrisch vorkommenden Halgerda batangas (max. 40 mm) ist Halgerda labyrinthus deutlich größer und weist durchgehende schwarze Linien auf dem Rücken auf, die bei Halgerda batangas fehlen.






Jenvit Seriburi