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Halgerda hervei Hervés Höckerschnecke

Halgerda hervei wird umgangssprachlich oft als Hervés Höckerschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bas Johan

Halgerda hervei,Aiguille de Prony - Mont-Dore, Nouvelle-Calédonie 2023


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bas Johan Bas Johan. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18057 
AphiaID:
1666834 
Wissenschaftlich:
Halgerda hervei 
Umgangssprachlich:
Hervés Höckerschnecke 
Englisch:
Hervé's Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Doridida (Ordnung) > Discodorididae (Familie) > Halgerda (Gattung) > hervei (Art) 
Erstbestimmung:
Donohoo & Gosliner, 2023 
Vorkommen:
Endemische Art, Neukaledonien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
15 - 40 Meter 
Habitate:
Lagunen, Meerwasser 
Größe:
bis zu 4,0cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend), Nahrungsspezialist, Schwämme 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-16 21:01:10 

Haltungsinformationen

Halgerda hervei Donohoo & Gosliner, 2023

Die Indopazifische Gattung Halgerda Bergh, 1880 zählt zu den artenreichsten und am besten erforschten Gattungen innerhalb der Nacktschneckenfamilie Discodorididae. Frühere Studien basierten überwiegend auf morphologischen Merkmalen; die Einbeziehung molekularer Daten führte jedoch sowohl zur Beschreibung neuer Arten als auch zur Aufklärung bisher ungeklärter Artenkomplexe.

Im Jahr 2023 gelang es durch die Gewinnung molekularer Daten folgende 14 neue Arten zu beschreiben:
Halgerda elegans Bergh, 1905 wurde mit Halgerda willeyi Eliot, 1904 synonymisiert.
Es wurden folgende 14 neuen Arten beschrieben:
Halgerda mango
Halgerda berberiani
Halgerda biqiea
Halgerda paulay
Halgerda labyrinthus
Halgerda anosy
Halgerda mesophotica
Halgerda profunda
Halgerda takipsilim
Halgerda Scripta
Halgerda hervei
Halgerda maaikeae
Halgerda pattiae
Halgerda radamaensis

Der Holotyp zur Beschreibung von Halgerda hervei: Ein Exemplar, 40 mm lebend, Typuslokalität: La Joliette, Thio, Lagune von Neukaledonien, Neukaledonien, 15 m Tiefe, 27. Mai 2006, gesammelt von Jean-François Hervé.

Typuslokalität: La Joliette, Thio, Lagune von Neukaledonien,Neukaledonien.

Etymologie: Diese Art ist zu Ehren von Jean-François Hervé benannt, der das Typusexemplar in Neukaledonien sammelte und fotografierte.

Vorkommen auf flachen bis mäßig tiefen Riffen, die reich an Sedimenten sind, zwischen 15 und 40 m.

Beschreibung: Körper oval, halbfest und gallertartig. Rückenfarbe halbdurchscheinend weiß mit vereinzelten kleinen schwarzen Flecken. Unregelmäßige dunkelbraune/schwarze Rippen mit großen, ausgeprägten Tuberkeln an den Verbindungsstellen. Tuberkeln halbdurchscheinend weiß mit Reihen verbundener strahlenförmiger dunkelbrauner/schwarzer Linien. Dünnes, weißes Mantelband und senkrechte dunkelbraune/schwarze Linien entlang des Mantelrandes. Mantelunterseite halbdurchscheinend weiß mit gelegentlichen kleinen bis mittelgroßen hellbraunen Flecken.

Erhöhte Kiemen umgeben den unpigmentierten After mit zwei doppelt gefiederten Kiemenblättern, die sich in zwei hintere und zwei vordere Kiemenäste teilen. Das obere Drittel der Blätter und der Blattachse ist durchscheinend weiß mit dünnen dunkelbraunen/schwarzen dorsalen Streifen. Die unteren zwei Drittel der Blätter sind durchscheinend gelb mit dunkelbraunen/schwarzen Flecken auf der Unterseite. Weiße Drüsen sind in den Kiemenästen sichtbar. Die Kiemenscheide ist glatt mit ähnlicher dorsaler Färbung und strahlenförmig angeordneten schwarzen Linien. Die Rhinophoren sind lang, spitz zulaufend und durchwachsen mit 26 Lamellen.

Rhinophorenstiel und Lamellen sind durchscheinend weiß mit einem hinteren dunkelbraunen/schwarzen Streifen. Kleine schwarze Flecken befinden sich in der Nähe der Stielbasis. Die Rhinophorenscheide ist glatt mit ähnlicher dorsaler Färbung, kleinen schwarzen Flecken und strahlenförmig angeordneten schwarzen Linien. Der Fuß ist breit, vorn eingekerbt und halbdurchscheinend weiß mit vereinzelten kleinen bis mittelgroßen hellbraunen Flecken. Die Mundtentakel sind fingerförmig.

Mitglieder der Gattung ernähren sich als Nahrungsspezialisten von bestimmten Schwämmen. Die genaue Schwammnahrung von Halgerda hervei ist leider nicht bekannt.

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 16.01.2026.

Bilder

Allgemein


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