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Synchiropus monacanthus Afrikanischer Tiefwasser-Leierfisch

Synchiropus monacanthus wird umgangssprachlich oft als Afrikanischer Tiefwasser-Leierfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Acta Ichthyologica et Piscatoria

Foto: Pudukkottai, Tamil Nadu, Indien

/ Creative Commons Attribution License (CC BY 4.0)
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Acta Ichthyologica et Piscatoria

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18391 
AphiaID:
219781 
Wissenschaftlich:
Synchiropus monacanthus 
Umgangssprachlich:
Afrikanischer Tiefwasser-Leierfisch 
Englisch:
African Bigeye Dragonet, Deep-water Dragonet 
Kategorie:
Leierfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Callionymiformes (Ordnung) > Callionymidae (Familie) > Synchiropus (Gattung) > monacanthus (Art) 
Erstbestimmung:
Smith, 1935 
Vorkommen:
Indien, Indischer Ozean, Jemen, Kenia, Madagaskar, Mosambik, Ost-Afrika, Sansibar, Socotra Archipel, Süd-Afrika, Süd-Westlicher Indischer Ozean, Tansania, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Mesopelagial
liegt zwischen 200 bis 1000 Metern Tiefe, damit gilt sie als "Dämmerzone des Meeres" zwischen der hellen und den dunklen Tiefenzonen. 
Meerestiefe:
100 - 428 Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Meerwasser / Salzwasser, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate, Schlammige, nicht verfestigte Böden 
Größe:
11 cm - 14,8 cm 
Temperatur:
11,6°C - 17,5°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Invertebraten (Wirbellose), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-06 19:58:27 

Haltungsinformationen

Synchiropus monacanthus wurde ursprünglich von auf der Grundlage eines Holotyps beschrieben, der in Port Alfred, Südafrika, im westlichen Indischen Ozean gesammelt
Aufgrund seiner erheblichen Verbreitungstiefe ist über den Leierfisch verständlicherweise wenig bekannt.
Der Leierfisch wurde überwiegend mit Netzen entlang der afrikanischen Küste von Süd-Afrika bis nördlich zum Jemen und um Madagaskar angelandet.

Es ist schon ein Meisterleistung für so kleine und nicht unbedingt schwimmstarke Tiere "plötzlich" in der Palk-Bucht im Südosten Indiens durch Schleppnetzfischerei nachgewiesen zu werden.
Sechs Exemplare der Art, allesamt Weibchen, wurden dort am 9. März 2025 angelandet.

Wie die Leierfische den extrem weiten Weg zurücklegen konnten, ist bisher ungeklärt.
Das Vorkommen in der Region der Palk-Bucht legt nahe, dass die Verbreitung von Synchiropus monacanthus entlang des nördlichen Indischen Ozeans möglicherweise kontinuierlicher ist als bisher angenommen, und dass die Art in dieser Region aufgrund ihres Tiefseelebensraums und der Schwierigkeiten bei der Probenahme in solchen Umgebungen möglicherweise übersehen wurde.

Interessant ist auch, dass das ursprünglich bekannteste flachste Vorkommen in 175 Metern von den Arten in Indien mit 100 Meter eingestellt wurde.

Der Fund von Synchiropus monacanthus unterstreicht, wie wichtig es ist, Beifänge aus Schleppnetzen in tieferen Gewässern zu untersuchen, und macht deutlich, dass die Vielfalt der Drachenfische in dieser Region des Indischen Ozeans noch immer nicht vollständig bekannt ist.

WoRMS zu Folge soll die Art in Altenzonen von Ästuaren reichlich vorhanden sein.

Kurzbeschreibung:
Kopf und Körper von Synchiropus monacanthus sind dunkelrot, marmoriert und sind mit dunkleren Pigmenten gesprenkelt.
Die zweite Rücken- und Afterflosse hat dunkle Endabschnitten, die Schwanzflosse ist mit drei vertikalen weißen Bändern und dunklem Rand am Ende gekennzeichnet.
Die Bauchflosse ist am Ende dunkel.
Die erste Rückenflosse ist hellrot, der erster Stachel schwarz mit dunklen Flecken am Ansatz

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