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Porites murrayensis Kleinpolypige Steinkoralle

Porites murrayensis wird umgangssprachlich oft als Kleinpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
1343 
AphiaID:
207232 
Wissenschaftlich:
Porites murrayensis 
Umgangssprachlich:
Kleinpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Stone Coral 
Kategorie:
Steinkorallen SPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Poritidae (Familie) > Porites (Gattung) > murrayensis (Art) 
Erstbestimmung:
Vaughan, 1918 
Vorkommen:
Australien, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Bengalen, Guam, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Java, Korallenmeer, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Neuguinea, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Samoa, Singapur, Sri Lanka, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Sumatra, Tahiti, Taiwan, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Vanuatu 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-05-08 14:13:46 

Haltungsinformationen

Porites murrayensis
Vaughan, 1918

Porites murrayensis bildet kleine, bis 20 cm groß werdenende,
halbkugelförmige Kolonien mit einer glatten Oberfläche aus.

Farbe: Farbe: normalerweise cremefarben oder braun, kann aber im flachen
Wasser hellee Farben zeigen.

Vorkommen: Porites murrayensis benötigt sehr klares Wasser und siedelt
sich gerne auf den Riffdächern an und ist dort häufig anzutreffen


Ähnliche Arten: Porites lobata, das durch seine größeren und länger
corallites Septen auszeichnet.
Porites stephensoni hat ähnliche Korallit
Zeichen.

Aufzeichnungen und Fundmeldungen aus dem Golf von Aden, der Ostküste
Afrikas bis zu den Komoren und Mayotte wurden von der
Steinkorallenkapazität Charlie Veron als zweifelhaft eingestuft worden.

Allgemeines:
Taxonomen gehen heute von 18 Steinkorallenfamilien mit insgesamt über 100 Gattungen aus.
Die beiden Gattungen Montipora (über 70 Arten - Veron 2000) und Acropora (über 180 Arten - Veron 2000) gehören dabei zu den arten- und zahlreichsten.
Aber neben Montipora und Acropora ist natürlich auch Pocillopora, Stylophora, Porites und Psammocora für die Aquaristik interessant.

Die Gattung Porites umfasst dabei folgende derzeit 52 bekannte Arten.

Porites annae, Porites aranetai, Porites arnaudi, Porites astreoides, Porites attenuata,
Porites australiensis, Porites branneri, Porites brighami, Porites cocosensis,Porites colonensis, Porites columnaris, Porites compressa, Porites cumulatus, Porites cylindrica, Porites deformis, Porites densa, Porites desilveri, Porites divaricata, Porites echinulata, Porites eridani,
Porites evermanni, Porites flavus, Porites furcata, Porites harrisoni,Porites heronensis, Porites horizontalata, Porites latistella, Porites lichen, Porites lobata,Porites lutea, Porites mayeri, Porites monticulosa, Porites murrayensis, Porites myrmidonensis Porites napopora,Porites negrosensis, Porites nigrescens, Porites nodifera, Porites okinawensis, Porites ornata, Porites panamensis, Porites porites, Porites profundus, Porites pukoensis, Porites rugosa, Porites rus, Porites sillimaniana, Porites solida, Porites somaliensis,Porites stephensoni, Porites tuberculosa, Porites vaughani,

Eine Identifizierung der unterschiedlichen Porites Korallen ist nicht in jedem Fall leicht, wenn man sich mal die Bilder auf AIMS anschaut.

Die Pflege von kleinpolypigen Steinkorallen war und ist aufgrund der Anforderungen der Korallen an Wasserqualität und Beleuchtung in der Regel weit aufwendiger, als die der meisten LPS-Korallen und der zooxanthellaten Weichkorallen.

Daher kam auch erst mit den Möglichkeiten über Abschäumung und Lebendgestein eine bessere Wasserqualität zu erzeugen, sowie mit besserer Beleuchtung und besserer Kalziumversorgung die dauerhafte Haltung und Vermehrung auf.
Seit die Haltung von SPS-Korallen für viele zum erreichbaren Ziel wurde, stehen zooxanthellate Weichkorallen kaum mehr im Hauptfokus der meisten Aquarianer.

Im Allgemeinen kann man aber festhalten dass Porites-Korallen keine so hohen Anforderungen an die Wasserqualität stellen wie z.B. Korallen der Gattung Acropora, sie brauchen aber ähnlich viel Licht.

Wie schon bei Acroproa sowie Montipora und Co ausgeführt, decken auch Porites Korallen ihre Nahrung nicht nur über das Licht.
Sie fressen Plankton und decken darüber auch einen Teil der Nahrung.
Dies sollte durch geeignete Futtermittel heute kein Problem mehr sein.
Es rät sich natürlich an in der Nacht, nach Abschaltung des Lichtes zu füttern, denn dann werden die Korallen ihre Polypen zum Fang ausstrecken.

Zu den wichtigen Parametern gehören:

Licht:
Alle kleinpolypigen Steinkorallen benötigen eine sehr hohe Lichtstärke. Sie sollten daher bei durchschnittlicher Beleuchtung eher oben im Becken angesiedelt werden.

Wärme/Kälte:
Korallen der Gattung Porites vertragen längerfristig weder Wassertemperaturen unter 20 noch über 30 Grad. Beide Fälle werden sie mit Ausbleichen quittieren.

Strömung:
Sie vertragen eine durchaus gute Strömung, wobei niemals der Pumpenauslass direkt auf eine Koralle gerichtet sein sollte. Am besten sind wechselnde, eher turbulente Strömungsverhältnisse geeignet.

Wasserparameter:
Spurenelemente, (Kalzium 420-440 mg/L, Magnesium 1100-1300 mg/L, KH unter 8, Strontium 8 mg/L). Wasserwechsel: mind. 5% die Woche oder 10% im Monat.

Wasserqualität:
Möglichst dauerhaft stabiles und klares Wasser, gegebenenfalls rät sich eine Kohlefilterung oder Ozonisierung zur Beseitigung von Gelbstoffen an.

Der Eimervergleich (weiße, gleich große Behältnisse, in einem frisch angesetztes Wasser, im anderen Aquarienwasser) zeigt Ihnen schnell, ob Ihr Wasser im Aquarium so klar ist, wie frisches Wasser.
Acroporas mögen es nicht in einer gelben Brühe zu stehen.

Nitrat NO3:
weniger als 5 mg/L.

Phosphat PO4:
weniger als 0,1 mg/L besser sogar im Bereich von 0,01 mg/L.

Alle genannten Steinkorallen lassen sich durch Fragmentation vermehren. Vergessen wir nicht den Aspekt des Tier – und Umweltschutzes den alle Korallenzüchter mittlerweile leisten.
Je mehr Ableger, desto weniger Entnahmen in der Natur. Wobei sich ja auch da in den Jahren viel getan hat.
So werden heute bevorzugt Korallen aus Aquakultur angeboten und als Nachzuchttiere verkauft.

Systematik
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Unterabteilung: Hohltiere (Coelenterata)
Stamm: Nesseltiere (Cnidaria)
Klasse: Blumentiere (Anthozoa)
Unterklasse: Zoantharia
Ordnung: Steinkorallen
Wissenschaftlicher Name: Scleractinia

Weiterführende Links

  1. AIMS (en)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Chrysokoll am 18.04.06#1
Spurenelemente sind wichtig für die Intensität der Färbung. Verträgt auch eine recht starke Strömung.
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Porites murrayensis

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