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Porites randalli Kleinpolypige Steinkoralle

Porites randalli wird umgangssprachlich oft als Kleinpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12409 
AphiaID:
758221 
Wissenschaftlich:
Porites randalli 
Umgangssprachlich:
Kleinpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Hard Coral, Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen SPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Poritidae (Familie) > Porites (Gattung) > randalli (Art) 
Erstbestimmung:
Forsman & Birkeland, 2009 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Süd-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 12 Meter 
Größe:
5 cm - 10 cm 
Temperatur:
28°C - 30°C 
Futter:
Fotosynthese , Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-14 07:04:25 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Porites randalli sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Porites randalli interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Porites randalli bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Die Gattung Porites hat eine komplexe Geschichte mit zahlreichen taxonomischen Verwechslungen und vielen Synonymen.
Es gibt bis zu 270 existierende Arten, von denen nur etwa 52 derzeit als wissenschaftlich gültig gelten (Veron 2000).

2009 wurde in den Gewässern um Amerikanisch-Samoa, einer zum US-amerikanischen Außengebiet im südlichen Pazifik gelegenen Inseln, die südöstlich von Samoa liegt, eine neue Porites-Steinkoralle gefunden.
Dr. Zac Forsmann und Dr. Charles Birkeland von der Universität von Hawaii entdeckten an vielen Stellen eine Steinkoralle, die zu Ehren von Dr. John Ernest "Jack" Randall. dem weltweit bekanntesten Fischkundler schlechthin, nach ihm benannt wurde.
Der Fischkundler war es, der diese Koralle bereits 1979 gesammelt und sie als Porites sp. 2 benannte.

Porites randalli wurde in allen untersuchten Tauchtiefen (von 1 bis 12 m) in einer Vielzahl von Lebensräumen mit eher klarem Wasser auf, darunter flache Becken und vorgelagerte Riffumgebungen.
Die Steinkoralle wurde an fast allen auf den Inseln von Amerikanisch-Samoa untersuchten Standorten gefunden: Fagatele Bay, Leone, Amanave, Massacre Bay, Fagafue, Sita Bay, Cape Larsen, Fagasa, Vatia, Masefau, Aoa, Onenoa, Matuli Point, Auasi, Fagaitua, Onenoa, Leloaloa, Rainmaker Hotel, Faga'alu, Fatumafuti Rock und Nu'uuli auf Tutuila Island, Fagamalo, Faga und Lepula auf Ta'u Island, und auf Aunu'u Island, Ofu Island und Olosega Island.

Porites randalli kam an vielen Fundorten mit der ähnlichen Porites lichen oder Porites nannae vor, möglicherweise ein Grund dafür, dass sie nicht schon bei früheren Untersuchungen bemerkt und von Korallenforschern bestimmt wurde.
Die Färbung der Korallen tat ihres hinzu: Porites randalli ist normalerweise ein hellgrün (gelegentlich braun oder blau), Porites lichten kommt normalerweise in ein hellgrünen oder einem bräunlich-gelben Farbton vor, während Porites annae ist normalerweis ebenfalls hellgrün ist.
Auch die Größe der Kolonien von Porites randalli, die Kolonien waren mit 5 - 10cm deutlich kleiner (und damit unauffälliger), als die zuvor genannten Arten.

Porites randalli lässt sich aber leicht von anderen Poritesarten unterscheiden. Die meisten Kolonien von Porites sind entweder hügelförmig oder haben fingerförmige Äste. Wenn diese beiden Gruppen beiseitegelegt werden, befinden sich die verbleibenden in einer ausgeprägten dritten Art von Koloniemorphologie, die knotenförmig ist, mit verschmolzenen oder anastomosierenden Säulenknöpfen oder -knoten wächst.
Die die 3 im zentralen Pazifik vorkommenden Porites-Krallen aber sehr ähnliche Koralliten besitzen, musste ein Rasterelektronenmikroskop (REM) (englisch scanning electron microscope, SEM) die Unterschiede "sichtbar" machen.
Diese von Dr. Forsmann durchgeführten Untersuchungen zeigten eine größere Ähnlichkeit mit den Koralliten von Porites lichen.

Unser besonderer Dank für die zahlreichen Fotos von P. randalli gilt Dr. Zac Forsmann, die Fotos der lebenden Korallen stammen von Dr. Charles Birkeland.

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Allgemein


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