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Sebastes mystinus Blauer Stachelkopf

Sebastes mystinus wird umgangssprachlich oft als Blauer Stachelkopf bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Sebastes mystinus, Blue Rockfish,2017

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Phil Garner, USA (Phil Garner, USA) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13048 
AphiaID:
274823 
Wissenschaftlich:
Sebastes mystinus 
Umgangssprachlich:
Blauer Stachelkopf 
Englisch:
Blue Rockfish 
Kategorie:
Stachelköpfe 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Sebastidae (Familie) > Sebastes (Gattung) > mystinus (Art) 
Erstbestimmung:
(Jordan & Gilbert, ), 1881 
Vorkommen:
Alaska, Golf von Kalifornien / Baja California, Kanada, Nord-Ost-Pazifik, Nord-Pazifik, USA 
Meerestiefe:
0 - 550 Meter 
Größe:
55 cm - 61 cm 
Gewicht :
3,8 kg 
Temperatur:
°C - 12°C 
Futter:
Allesfresser (omnivor), Plankton, Quallen, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-05-28 20:45:52 

Haltungsinformationen

Sebastes mystinus (Jordan & Gilbert, 1881)

Stachelköpfe oder Felsenbarsche (Sebastidae) sind eine aus über 130 Arten in sieben Gattungen bestehende Familie der Barschartigen (Perciformes).

Sebastes mystinus hat im Vergleich zu anderen Mitgliedern seiner Gattung ein relativ glattes und ovales Aussehen mit sehr wenigen Kopfstacheln. Die Farbe ist bläulich schwarz bis grau mit etwas dunkleren Flecken, einschließlich eines Paares Streifen, die vom Auge nach unten und hinten abgewinkelt sind. Das Maul ist relativ klein.

Der Artname "mystinus" leitet sich vom griechischen Wort für "Priester" ab und bezieht sich auf die insgesamt dunkle Farbe. Diese Fische erreichen das stattliche Alter von bis zu 44 Jahren. Diese Fische werden 55 bis 60 cm groß und bis zu 3,8 kg schwer.

Juvenile fressen winzige Krustentiere wie Copepoden und Seepockenlarven (in einigen Fällen mit erheblichem Einfluss auf die Population), während adulte Exemplare sich von größeren Tieren, wie freischwimmenden Manteltieren, Quallen, Schnecken, Tintenfischen, junge Steinfischen und treibenden Pflanzenfragmenten ernähren.

Während Blaue Stachelköpfe in Tiefen von über 500 m gefangen wurden, leben die meisten von ihnen aber eher in der Nähe der Oberfläche bis zu 90 m Tiefe.

Sebastes mystinus war in der Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil der kalifornischen Fischerei. Diese Fische waren die am häufigsten in San Francisco und San Diego im 19. Jahrhundert vermarkteten Fische, haben aber seitdem an Popularität verloren. Sie sind weiterhin als Wildfische von Interesse und gehören zu den häufigsten Arten, die von Bootsanglern geangelt werden. Tatsächlich gibt es Hinweise auf Überfischung in Monterey Bay und Südkalifornien.

Verwechslungsmöglichkeitbesteht mit dem Diakon-Stachelfisch (Sebastes diaconus), der erst 2015 wissenschaftlich beschrieben wurde.

Synonyme:
Sebastes (Sebastosomus) mystinus (Jordan & Gilbert, 1881)· accepted, alternate representation
Sebastichthys mystinus Jordan & Gilbert, 1881
Sebastodes mystinus (Jordan & Gilbert, 1881)

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