Fauna Marin GmbHGrotech GmbHKorallen-ZuchtMasterfischTropic Marin Syn-Biotic Meersalz

Sarcophyton birkelandi Lederkoralle

Sarcophyton birkelandi wird umgangssprachlich oft als Lederkoralle bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Giftigkeit: Nicht giftig.


...



Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Journal of Threatened Taxa Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11608 
Wissenschaftlich:
Sarcophyton birkelandi 
Umgangssprachlich:
Lederkoralle 
Englisch:
Leather Coral 
Kategorie:
Weichkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Alcyoniidae (Familie) > Sarcophyton (Gattung) > birkelandi (Art) 
Erstbestimmung:
Verseveldt, 1978 
Vorkommen:
Andamanensee, Indien, Indischer Ozean, Mikronesien, Nikobaren, Ozeanien 
Meerestiefe:
15 - 20 Meter 
Größe:
15 cm - 30 cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-07-04 19:15:09 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Sarcophyton birkelandi sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Sarcophyton birkelandi interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Sarcophyton birkelandi bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Lederkorallen gelten als ideale "Anfänger-Korallen", sie sind recht hart im Nehmen, sprich sie verzeihen den einen oder anderen Fehler des Aquarianers, nehmen schnell an Größe zu, lassen sich zudem recht einfach vermehren und machen im Aquarium eigentlich immer ein recht schönes Bild, indem sie Bewegung ins Becken bringen.

Mit zunehmender Erfahrung der pflegenden Aquarianer nimmt das Interesse an Lederkorallen und anderen Weichkorallen aber eher wieder ab und man wendet sich gerne den schwierigeren Arten, den Steinkorallen, die oftmals auch deutlich farbenprächtiger sind, zu.

Anders verhält es sich inzwischen bei der forschenden Zunft, den gerade Weichkorallen und hier die Lederkorallen, werden immer öfter zu einem gesuchten Lebewesen, aus denen dann wertvolle Arzneimittel, Riechstoffe für die Aromaforschung und Rohstoffe für die Industrie z.B. als Entwicklungshemmer gegen Pilze und Bakterien, gewinnen lassen.
Ein weiteres gutes Beispiel hierfür gibt auch Sarcophyton latum, diese Koralle stellen wir demnächst ebenfalls im Meerwasser-Lexikon dar.

Sarcophyton birkelandi können wir momentan nicht in Form eines in situ-Fotos vorstellen, diese werden aber sicher in Kürze folgen.
Das abgebildete Tier wurde nach der Entnahme aus dem Meer gemessen, hierbei ergaben sich folgende Daten:
Länge des Fußes der Lederkoralle: 5,8cm, Breite des Fußes 3,9cm, Umfang des Kopfes (Capitulum) 9,4cm.
Schon einmal eine Leerkoralle aus dem Aquarium genommen hat, der konnte auch feststellen, das die Koralle eine große Menge an Wasser freigeben kann, daher werden die tatsächlichen Maße der Koralle im voll expandierten Zustand im Meer die gemessenen Werte deutlich überbieten.
Die Farbe des Tier direkt nach der Entnahme wurde als bräunlich bezeichnet.

Die pilzförmigen Korallen besitzen Autozooiden (Polypentyp mit gefiederte Tentakeln, die hier wahrscheinlich der Atmung dienen) und Siphonozoide (Schlauchpolypen, die zur Wasserversorgung des Gewebes benötigt werden).
Die Struktur der Koralle wird als fest aber etwas flexibel bezeichnet.

Wir sind gespannt, ob es vielleicht sogar Haltungserfahrungen zu dieser Lederkoralle gibt, sie wurde bereits 1978 beschrieben und möglicherweise auch schon importiert und gehandelt.

Literaturfundstelle:
Journal of Threatened Taxa | www.threatenedtaxa.org | 26 August 2017 | 9(8): 10577–10580
First report of soft coral Sarcophyton birkelandi Verseveldt, 1978 (Anthozoa: Alcyonacea) in Indian waters from Andaman Islands
Autoren: Drs: Seepana Rajendra, C. Raghunathan, Tamal Mondal, K. Venkataraman
Open Access Article

Bilder

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Sarcophyton birkelandi

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Sarcophyton birkelandi