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Tridacna derasa Riesenmuschel

Tridacna derasa wird umgangssprachlich oft als Riesenmuschel bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
792 
Wissenschaftlich:
Tridacna derasa 
Umgangssprachlich:
Riesenmuschel 
Englisch:
Derasa Clam,Southern Giant Clam 
Kategorie:
Muscheln 
Synonyme:
  • Persikima whitleyi (Iredale, 1937)
  • Tridachnes derasa (Röding, 1798)
  • Tridacna glabra (Link, 1807)
  • Tridacna obesa (Sowerby III, 1899)
  • Tridacna serrifera (Lamarck, 1819)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Cardiida (Ordnung) > Cardiidae (Familie) > Tridacna (Gattung) > derasa (Art) 
Erstbestimmung:
(Röding, 1798) 
Vorkommen:
Australien, Brunei Darussalam, China, Fidschi, Indonesien, Indopazifik, Malaysia, Nauru, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Singapur, Taiwan, Timor-Leste, Tonga, Vanuatu, Vietnam 
Meerestiefe:
20 Meter 
Größe:
40 cm - 60 cm 
Temperatur:
23°C - 30°C 
Futter:
Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Anhang II 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2017-12-02 09:22:46 

Nachzuchten

Tridacna derasa lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Tridacna derasa haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

(Röding, 1798)

Lebt meist an exponierten Stellen, wie an der Riffkante von Barrierriffen.
Ihre Byssusfäden verliert die T. derasa sehr früh, und seht dann lose.
Die T. derasa erkennt man an der glatten Schale. Sie hat nur Primär- und Sekundärrippen.

Junge T. derasa sind meist orange, blau gefärbt, ältere dagegen gelb, schwarz, blau oder weiss.
Von der Einstufung her eigentlich bei guten Bedinungen leicht zu halten.

Synonyme:
Persikima whitleyi Iredale, 1937
Tridachnes derasa Röding, 1798
Tridacna glabra Link, 1807
Tridacna obesa Sowerby III, 1899
Tridacna serrifera Lamarck, 1819

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Bivalvia (Class) > Heterodonta (Subclass) > Euheterodonta (Infraclass) > Veneroida (Order) > Cardioidea (Superfamily) > Cardiidae (Family) > Tridacninae (Subfamily) > Tridacna (Genus)



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Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

methew am 10.03.15#6
Das ist inzwischen meine 3. Tridacna und bis jetzt ist mir keine einzige gestorben
musste die ersten beiden Tiere abgeben da sie die Kaperzität meines beckens sprengten
zurzeit halte ich wieder eine kleine deresa welche ien lilablau färbung aufweist
das Tier sitzt bei mir auf einer alten muschelschale mitten im riff zwischen SPS
Ich habe recht viele borstenwürmer im becken und hatte bis jetzt keine schwirigkeiten

meine eigene meinung ist das die Tridacna deresa eine wirklich schön anzusehende und einfach zu haltenden Muschel ist die, wenn sie mal ans Becken gewohnt ist auch eine grosse Toleranz bezüglich der wasserwerte aufweist

mein Tier bekommt keine zusätzliche Fütterung und wächst recht gut bei optimalen werten
ThomasJarstorff am 28.02.13#5
Ich halte diese Muscheln seit Jahren in einem Becken unter T5 und in einem anderen unter hqi
Beleuchtung. Sie wachsen gleich schnell.
Eine der Muscheln ist mehrmals aus der "Dekoration"
gefallen und die Byssusfäden samt Byssusdrüse (soweit ich das erkennen kann) sind
rausgerissen. Innerhalb weniger Stunden habe ich bemerkt, dass sie auf dem Kopf lag. Entgegen vielen Angaben hat sie sich vollständig erholt!
Sascha Bücker am 16.06.09#4
Ich halte schon einge Jahre eine Derase Muschel. Mittlerweile hat sie die Größe eines Handballs ereicht. Bei guten Wasserwerten und gelegentlicher Fütterung mit Filtriererfutter, ein sehr dankbares Tier, was auch nicht ganz so lichthungrig ist. Ich hatte die Möglichkeit meine Muschel beim Ablaichen zu filmen (siehe Video). Ist schon ein kleines Naturschauspiel. Bis auf einen überlaufenden Abschäumer hatte es keine negativen Auswirkungen auf die Beckenbiologie.
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