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Tridacna gigas Schuppige Riesenmuschel

Tridacna gigas wird umgangssprachlich oft als Schuppige Riesenmuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 3000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
791 
Wissenschaftlich:
Tridacna gigas 
Umgangssprachlich:
Schuppige Riesenmuschel 
Englisch:
Giant Clam 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Cardiida (Ordnung) > Cardiidae (Familie) > Tridacna (Gattung) > gigas (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, 1758) 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Brunei Darussalam, China, Cookinseln, Fidschi, Guam, Haiti, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kambodscha, Kiribati, Malaysia, Marshallinseln, Mikronesien, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Samoa, Singapur, Taiwan, Thailand, Timor-Leste, Tokelau, Tonga, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
100 cm - 130 cm 
Temperatur:
23°C - 30°C 
Futter:
Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 3000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2008-04-03 17:47:17 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Tridacna gigas sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Tridacna gigas interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Tridacna gigas bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Recht schnellwüchsige Muschel die fast ausschliesslich auf dem Boden plaziert wird.

Sehr haltbar bei entsprechenden Licht.
Wird selten eingeführt und ist nur für grosse Becken geeignet, da sehr gross werdend.

Riesenmuscheln brauchen eine hohe Beleuchtungsstärke und optimale Wasserbedingungen (wie alle Tiere).
Nach Möglichkeit freihalten von Fadenalgen, kleinen Anemonen, Glasrosen...
Nicht zu starke Strömung!

Synonyme:
Chama gigantea Perry, 1811
Chama gigas Linnaeus, 1758
Dinodacna cookiana Iredale, 1937
Tridacna (Tridacna) gigas (Linnaeus, 1758)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Bivalvia (Class) > Heterodonta (Subclass) > Euheterodonta (Infraclass) > Veneroida (Order) > Cardioidea (Superfamily) > Cardiidae (Family) > Tridacninae (Subfamily) > Tridacna (Genus)

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Bruce am 13.08.08#2
Ich halte dieses wunderschöne Tier seit Mitte 2006. Sie ist innerhalb dieser Zeit von ca. 8cm Schalenlänge auf gute 32cm herangewachsen und es scheint als wäre sie noch lange nicht fertig.

Anfangs hielt ich sie unter HQI und mit Ballingmethode, da ich aber ernsthafte Schwierigkeiten bekam die Elemente ausreichend nachzudosieren betreibe ich seit Dez. 07 einen Kalkreaktor. Außerdem habe ich auf T5 umgestellt.

Dieses Tier hat einen unwarscheinlich gigantisch (daher muß der Name Gigas kommen)großen Verbrauch an CA KH & MG. Dies sollte auf jeden Fall beim Kauf bedacht werden, denn auch wenn sie zunächst klein sind, sie wachsen doch in einem Tempo, dass es schwer ist die Elemente ausreichend zur Verfügung zu stellen. Man kann fast zusehen!

Aus diesem Grund finde ich ist dieses Tier nicht einfach in der Haltung und sollte nur von Spezialisten gehalten werden.

Sie steht bei mir direkt auf dem DSB, da sie keine Befestigungsfäden ausbildet. Allerdings hat sie einen kleinen fingerartigen Auswuchs als Fuß, mit dem sie sich drehen und leicht wandern kann. Dieser darf auf keinen Fall beschädigt werden, dies würde den Tod des Tieres bedeuten. Das Wasser sollte außerdem Nährstoffarm sein, sonst verblassen die Farben der Augen schnell und werden unansehnlich braun.

Außer einem Wasserwechsel von ca. 15% im Monat betreibe ich Zeolithfilterung mit der Zugabe von Zeobak, Zeofood & Kalium. Zusätzlich gebe ich keine anderen Elemente zu. Im Kalkreaktor habe ich groben Korallenbruch mit ca. 10% Untermischung von Magnesiumgranulat.
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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Tridacna gigas

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