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Tridacna rosewateri Riesenmuschel

Tridacna rosewateri wird umgangssprachlich oft als Riesenmuschel bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Giftigkeit: Nicht giftig.


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Foto einer Schale, Die Muschel stammte von der Saya de Malha Bank, Indischer Oezan

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Rick Braley, Australien (Copyright Dr. Rick Braley) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11330 
Wissenschaftlich:
Tridacna rosewateri 
Umgangssprachlich:
Riesenmuschel 
Englisch:
Giant Clam 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Cardiida (Ordnung) > Cardiidae (Familie) > Tridacna (Gattung) > rosewateri (Art) 
Erstbestimmung:
Sirenko & Scarlato, 1991 
Vorkommen:
Indischer Ozean, Mauritius, Philippinen, Westlicher Indischer Ozean 
Größe:
6,7 cm - 19,1 cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Anhang II 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-01-08 21:04:27 

Haltungsinformationen

1984 wurden während einer Expedition im Indischen Ozean, auf der Saya de Malha (Mascarene Plateau), nordöstlich von Madagaskar, neun Exemplare von Tridacna rosewateri gefunden.
Die Tiere waren zwischen 6,7 cm und 19,1cm groß, morphologische Untersuchungen der Schalen von Tridacna rosewateri ergaben, dass diese Eigenschaften von Tridacna maxima (große byssale Öffnung) und auch Tridacna squamosa (große Außenschalen) zeigten, aber auch diverse Unterschiede.
So besaß Tridacna rosewateri deutlich dünnere Schalen, tiefliegende, dreieckige Klappenrandfalten und größere, dichte Klappen an den primären radialen Falten.

Die Muscheln wurden unter Madrepora-Korallen und in dichten Betten mit dem Seegras Thalassodendron ciliatum (Forsskål) den Hartog, 1970 gefunden.
Von 1998 bis 2016 diskutieren Wissenschaftler immer wieder über die Frage, ob Tridacna rosewateri tatsächlich eine eigene Art sei, oder ein Synonym von Tridacna squamosa. Newman & Gomez (2000) und Monsecour (2016) schlossen schließlich anhand der Schalen auf eine eigene Art, die auf der Saya de Malha Bank endemisch vorkam.

Ob jemals ein Foto einer lebenden Tridacna rosewateri zu sehen sein wird, muss auch 34 Jahre nach ihrer Entdeckung offenbleiben.

Synonym: Tridacna (Chametrachea) rosewateri Sirenko & Scarlato, 1991

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