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Pterois radiata Strahlen-Rotfeuerfisch

Pterois radiata wird umgangssprachlich oft als Strahlen-Rotfeuerfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
55 
Wissenschaftlich:
Pterois radiata 
Umgangssprachlich:
Strahlen-Rotfeuerfisch 
Englisch:
Radial firefish 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Scorpaenidae (Familie) > Pterois (Gattung) > radiata (Art) 
Erstbestimmung:
Cuvier, 1829 
Vorkommen:
Arabisches Meer, Indopazifik, Neukaledonien, Rotes Meer, Süd-Afrika 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Futtergarnelen, Garnelen, Kleine Fische, Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Giftigkeit:
Giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2004-11-01 01:10:23 

Gift


Pterois radiata ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Pterois radiata halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Cuvier, 1829

Achtung Gifttier

Dieter Reusser rät:

Der Pterois radiata ist ein Räuber, der sich im Meer hauptsächlich von Krabben und kleineren Garnelen ernährt.

Meist sind sie im Meer Einzelgänger, was man auf die Aquarienhaltung gut übertragen kann.
Es wird berichtet, dass sie bisweilen auch Putzergarnelen erbeuten, was oft eine Sache des Hungers ist.
Im Aquarium nehmen sie anfangs meist nur kleine, lebende Fische an.
Oft wird davon berichtet, dass die Farbe rot sie eher zur Nahrungsaufnahme bewegen (Goldfisch).

Vorsicht, die Tiere haben Giftstacheln (12)!!!.
Für das Aquarium geeignet, aber bitte nur für erfahrenere Aquarianer.

Dämmerungsaktiver Fisch.

Synonyme:
Pterois cincta Rüppell, 1838
Pteropterus radiata (Cuvier, 1829)
Pteropterus radiatus (Cuvier, 1829)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Scorpaeniformes (Order) > Scorpaenidae (Family) > Pterois (Genus)

Weiterführende Links

  1. Fishbase
  2. Hippocampus Bildarchiv (de)

Private Nachzuchten




Bilder

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

fabian.hachmeister am 05.11.14#5
Ich halte meinen Feuerfisch seit zwei Wochen und er hat schon nach dem ersten tag gefressen ich schätze das es immer an dem Tier liegt und nicht an dem Becken oder wasserwerte.
Er ist eine Bereicherung für jedes Becken.

leucosternon am 21.03.11#4
Halte diesen wunderschönen Fisch seit gut einem halben Jahr. Ich schätze seine Größe heute auf ca. 12 cm. Die Eingewöhnung war nicht problematisch, allerdings hat sich das Tier in den ersten zwei Monaten kaum, und wenn nur nachts, gezeigt. Nach drei Monaten kam er aber immer mehr zum Vorschein, auch tagsüber. Sein Verhalten ist sehr ruhig. Frei schwimmen sieht man ihn nur selten. Er schwebt eher von Koralle zu Koralle. Agressivität gegenüber anderen und vor allem kleinen Fischen konnte ich bisher nicht beobachten - und ich habe einige davon, z. B. P. diadema. Leider frißt er bis heute nur Sandgarnelen. Anfangs hatte er diese nur lebend angenommen, mittlerweile frißt er gerne von der Pinzette (diese sollte aufgrund der Giftsstacheln nicht zu kurz gewählt werden!!!). Ihn an die Pinzette zu gewöhnen hat allerdings schon etwas gedauert. Um ihn darauf abzurichten, habe ich über einen längeren Zeitraum immer wieder lebende Sandgarnelen ins Wasser gegeben, wenn ich die anderen Fische gefüttert habe. Das hat er sich irgendwie gemerkt (Pawlosches Prinzip?) und kommt seither immer gleich nach vorne, sobald Futter im Becken ist. Dann gebe ich ihm gleich zwei bis drei tote Garnelen, die er sich sofort einverleibt. Man glaubt gar nicht wie flott das Kerlchen unterwegs ist, wenn's um's Futter geht. Die Pinzette allein reicht mittlerweile aus, um ihn anzulocken und er wird von Tag zu Tag zutraulicher und neugieriger. Daher: Vorsicht beim Hantieren im Becken!!!Fazit: Ein wunderschönes Tier, dem man aufgrund seiner Giftgikeit immer mit dem nötigen Respekt begegnen sollte - egal ob beim Füttern oder Hantieren im Becken. Ferner sollte man sich vor dem Kauf darüber im Klaren sein, dass er vielleicht nie an totes Futter geht, was seine Ernährung auf Dauer schon etwas komplizierter und kostspieliger macht. Eine Ernährung von der Pinzette halte ich in einem Gesellschaftsbecken deshalb für sinnvoll, da sich für Futtergarnelen ebenfalls andere Beckeninsassen interessieren und der radiata evtl. zu wenig davon abbekommt, wenn man sie einfach ins Becken gibt.
David82 am 06.01.08#3
Immer eine Fütterung vom Händler bei dieser Art zeigen lassen.! Wunderschöner Fisch doch verweigert sehr gerne das Futter.Bis zum Tode.
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