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Pterois volitans Rotfeuerfisch

Pterois volitans wird umgangssprachlich oft als Rotfeuerfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
54 
Wissenschaftlich:
Pterois volitans 
Umgangssprachlich:
Rotfeuerfisch 
Englisch:
Red lionfish 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Scorpaenidae (Familie) > Pterois (Gattung) > volitans (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, 1758) 
Vorkommen:
Australien, Indopazifik, Japan, Lord Howe Insel, Malaysia, Mikronesien, Pitcairn Gruppe, Rotes Meer 
Größe:
bis zu 38cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Garnelen, Kleine Fische, Krabben, Lebendfutter 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-07-04 19:19:27 

Gift


Pterois volitans ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Pterois volitans halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Achtung Gifttier
Von Dieter Reusser:
Der Pterois volitans ist ein Räuber, der sich im Meer hauptsächlich von kleinen, freischwimmenden Fischen ernährt.
Zu kleinen Fischen kommen bisweilen noch Garnelen und Krabben.

Meist sind sie im Meer als Jungtiere Einzelgänger, was man auf die Aquarienhaltung gut übertragen kann.

Im Aquarium nehmen sie anfangs meist nur kleine, lebende Fische an.

Oft wird davon berichtet, dass sie die rote Farbe durch die Nahrungsaufnahme bekommen, (Goldfisch).
Vorsicht, die Tiere haben Giftstacheln (12 )!!!
Für das Aquarium geeignet, aber bitte nur für erfahrenere Aquarianer. Dämmerungsaktive Fische.

Vor einigen Jahren gelangte dieser Feuerfisch, vermutlich durch ein Aussetzen einiger Tiere, in Gewässer um Florida und die karibischen Gewässer, wo er sich zu einer regelrechten Plage entwickelt hat und beginnt dort lebende Arten auszurotten, da es in der Karibik keine natürlichen Fressfeinde gibt:

Invasion der Feuerfische, siehe
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article131304088/Der-Pazifische-Feuerfisch-macht-Oekosysteme-platt.html

Synonym:
Gasterosteus volitans Linnaeus, 1758

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Scorpaeniformes (Order) > Scorpaenidae (Family) > Pterois (Genus)



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Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

maexit am 15.06.12#8
Unglaublich gefräßig, es wird alles gefressen was nur Ansatzweise ins Maul passt, ausser Kleinkram wie Artemia, einzigartiges Jagdverhalten.
Besatz sollte Angepasst werden, da alles was in sein Maul passt potenzielle Beute darstellt.

Eine unglaubliche Schönheit aber viele Beckengrößenangaben sind vollkommen übertrieben, der Fisch wird groß kein Zweifel, aber dennoch ist er sehr schwimmfaul bzw. entspannt und sehr ruhig.
Die Giftigkeit hält sich in Grenzen, aber jeder Mensch reagiert anders auf dieses Gift, zumal man Allergisch reagieren kann und es kommt drauf an wie viele Stacheln einen erwischt haben.
Bei einer stärkeren Vergiftung kann es zu Herzrasen, Erbrechen, Fieber und Lokalen, teilweise, heftigsten Schmerzen kommen.

Ich muss dazu sagen das mein Exemplar nur sehr ungern das Feld räumt und wenn ich ihn versuche in eine Ecke zu scheuchen, um an einer Stelle zu arbeiten z.B., werden nur die Stacheln gehoben und ich muss den Fisch mit einem Staab regelrecht bei Seite schieben. Ein versehentlicher Kontakt ist Wahrscheinlich z.B. beim Arbeiten ohne Sicherheitsvorkehrungen.

Das Abwehrverhalten ist unglaublich, der Fisch ist in der Lage seine Farben zu ändern, bei Bedrohung werden die Streifen Dunkelbraun, die langen Flossenstrahlen bekommen wunderschön Blaue Ringe auf Weißem Grund und die Flossen werden gespreizt.
Manchmal schüchtert meiner andere Fische ein, indem er langsam, bedrohlich auf sie zusegelt.

Er ist in der Lage seinen Pfleger am Gesicht zu erkennen, mein Liebster Fisch den ich jeh besessen habe.

clarki am 27.08.08#7
hallo.
Ich habe seit letzten Dezember einen Rotfeuerfisch und bin von ihm begeistert.Er ist pflegeleicht und sehr verfressen.Er war mal ca.8 cm groß und ist nun ca.35cm groß.
Er hat heute das erste mal einen weißen Schleim abgesondert (sieht aus wie weiße Wölkchen.).
Vieleicht weiß jemand was es sein könnte.


mfg.clarki
biology am 10.08.08#6
schöne seite!

nur eins:
sollte ein pterois volitans im indischen ozean auftreten und im normalfall dort auch "leben", so handelt es sich eigentlich um einen pterois miles!
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