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Pterois russelii Russels Feuerfisch

Pterois russelii wird umgangssprachlich oft als Russels Feuerfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.


Profilbild Urheber Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland

© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland Please visit www.natuurlijkmooi.net for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5256 
AphiaID:
218082 
Wissenschaftlich:
Pterois russelii 
Umgangssprachlich:
Russels Feuerfisch 
Englisch:
Plaintail Turkeyfish , Spotless Butterfly-cod 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Scorpaenidae (Familie) > Pterois (Gattung) > russelii (Art) 
Erstbestimmung:
Bennett, 1831 
Vorkommen:
Andamanensee, Arabisches Meer / Persicher Golf, Australien, Bangladesch, Brunei Darussalam, China, Golf von Oman / Oman, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Iran, Japan, Jemen, Kenia, Madagaskar, Malaysia, Mauritius, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Neuguinea (Westneuguinea & Papua-Neuguinea), Ost-Afrika, Pakistan, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sulawesi, Taiwan, Tansania, Thailand, Vietnam 
Meerestiefe:
15 - 60 Meter 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Felsgarnelen, Fischbrut, Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-05-17 11:31:51 

Gift


Pterois russelii ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Pterois russelii halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Bennett, 1831

Russels Feuerfisch bewohnt schlammige Untergründen, gut geschützte, flache Flussmündungen, und ruhige Fels- und Korallenriffe in einem moderaten Tiefenbereich bis zu 20 Metern.

Dieser Skorpionsfisch hat keine Flecken auf den mittleren Flossen und hat kürzere dorsale Stacheln.

Gift befindet sich in den 13 Hartstrahlen der ersten Rückenflosse, in den drei Hartstrahlen der Afterflosse und in den beiden Hartstrahlen der Bauchflossen.
An jedem Hartstrahlen befinden sich zwei Längsfurchen, die in den oberen zwei Dritteln mit giftproduzierendem Drüsengewebe ausgestattet sind. Furchen und Drüsengewebe sind von einer dünnen Haut überzogen, einen Giftkanal gibt es nicht.
Beim Einstich reißt die Haut und das Gift wird aus den Drüsen herausgedrückt. Das Gift enthält Acetylcholin, das Muskelzuckungen auslöst, sowie ein bisher unbekanntes Toxin.
Es ist sehr schmerzhaft, aber für den Menschen nicht tödlich. Das Gift wird nicht zum Beutefang, sondern nur zur Verteidigung eingesetzt.
Bei Gefahr strecken die Feuerfische ihre giftigen Flossenstrahlen dem Angreifer entgegen.
Trotzdem werden Feuerfische von Raubfischen gefressen. Zackenbarsche, Flötenfische und Anglerfische oder verschiedene Muränenarten schlucken sie im Ganzen, mit dem Kopf voran. Igelfische zerbeißen Feuerfische und fressen dann die Einzelteile.
Quelle Wikipedia.

Synonyme:
Pseudomonopterus kodipungi (Bleeker, 1852)
Pterois geniserra Cuvier, 1829 (synonym)
Pterois kodipungi Bleeker, 1852 (synonym)
Pterois russeli Bennett, 1831 (misspelling)
Pterois russelli Bennett, 1831 (misspelling)
Pterois russellii Bennett, 1831 (misspelling)

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Allgemein

© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland
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copyright J.E. Randall, Hawaii
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