ExtremcoralsAquafairKorallen-ZuchtMasterfishFauna Marin GmbH

Ctenochaetus hawaiiensis Chevron-Borstenzahndoktor

Ctenochaetus hawaiiensis wird umgangssprachlich oft als Chevron-Borstenzahndoktor bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
530 
Wissenschaftlich:
Ctenochaetus hawaiiensis 
Umgangssprachlich:
Chevron-Borstenzahndoktor 
Englisch:
Black Surgeonfish, Chevron Tang, Hawaiian Bristletooth, Hawaiian Kole, Hawaiian Surgeonfish 
Kategorie:
Doktorfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Acanthuridae (Familie) > Ctenochaetus (Gattung) > hawaiiensis (Art) 
Erstbestimmung:
Randall, 1955 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Cookinseln, Französisch-Polynesien, Guam, Hawaii, Japan, Johnston-Atoll, Kiribati, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mikronesien, Nördliche Mariannen, Ozeanien, Palau, Pitcairn Gruppe, Samoa, Tonga, Tuamotu-Archipel, Vietnam, Wake-Atoll, Weihnachtsinsel 
Meerestiefe:
1 - 61 Meter 
Größe:
20 cm - 25 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Banane, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Löwenzahn, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen, Salat 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2018-01-03 21:31:28 

Haltungsinformationen

Randall, 1955

Ctenochaetus hawaiiensis lebt im gesamten zentralen Pazifik bei Hawaii, Marianen, Palau, auf den Marshallinseln, Samoa, den Marquesas bis an die Küste Australiens. Er lebt dort bis in einer Tiefe von 61 Metern. Er ist selten und lebt meist als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen.
Auch im Handel findet man ihn nicht so häufig, er kommt aber vor.

Ein - jugendlich - sehr schöner Doktor, der sich im Laufe seines Lebens auch einem Farbwandel unterzieht. Sehr interessant sieht er vor allem in der Jugendform aus. Er gehörte zu Manuelas Wunschbesetzung für unser Aquarium.

Weniger schön finde ich, dass er - zumindest bei uns - großpolypige Steinkorallen schädigte. Dies tat er wohl, wenn er sich langweilt.
Er frass von einer Wulstkoralle die Zooxanthellen herunter.

Ansonsten ein sehr braver Doktor, der mit keinem anderen Fisch Ärger sucht oder hat. Nimmt schnell Futter an.
Wird aber nach einer Zeit selbst für ein Becken von 1000 Liter zu groß (von den Proportionen her). Wir raten daher eher zu 1500 bis 2000 Liter.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Acanthuridae (Family) > Ctenochaetus (Genus) > Ctenochaetus hawaiiensis (Species)

Stockliste




Bilder

Juvenile

2
2

Adult

1

Allgemein

2
1
1
1
1
1

Haltungserfahrung von Benutzern

reinhardo68 am 24.12.11#3
Dieser schöne Doktor bereichert seit ca. 1,5 Jahren unser Becken. Habe ihn mit ca. 8cm Größe futterfest gekauft. Absolut friedlicher Geselle, der nur ab und zu mal seine Kräfte mit unserem flavescens mißt (andere Doktoren sind nicht vorhanden). Ist innerhalb eines Jahres gut gewachsen, wobei ich jetzt den Eindruck habe, dass er größenmässig stagniert - bei ca. 13 bis max. 15cm. Fühlt sich bis jetzt in 500l (Riffaufbau mittig, mit Bogen in der Mitte) durch sehr abwechlungsreichen Aufbau scheinbar nicht beengt (da keinerlei Anzeichen von Hospitalismus). Frisst bei mir alles, was man hinein wirft und knabbert dennoch täglich das komplette LG nach Algen ab. Scheiben lutscht er bei mir nicht ab und Kieselalgen habe ich ihn auch nicht fressen sehen. Toller Doktor; eine Bereicherung fürs Becken!
leebca am 25.01.06#2
The juvenile Chevron Tang is relatively easy to acclimate to the home aquarium. It just takes some time to get it through the adjustment period.

A subtley beautiful and brilliantly colored fish when healthy and well acclimated. It takes attention and a willingness to provide it with what it needs to survive.

Because it is reclusive and avoids (rightly so!) humans, the fish must start off in a quarantine tank where it must confront the human and learn: not to fear humans; that humans provide food; and aquarium life is a good life. Quarantine provides the safety and security the fish needs after traveling from so far away. It gives time for it to learn to eat available foods, and to fatten up and be ready to enter the display tank. Also, since tangs attract Marine Ich and Marine Velvet, the quarantine is a fine opportunity to make sure it is healthy.

Provide algae daily, whether it eats it or not. Try frozen pods (mysis and brine shrimp). If these don't tempt it, try living foods (brine shrimp and mysis (bahia)).

Spend a lot of time in front of the fish, making no sudden or threatening moves. The patient aquarist is rewarded with a very comfortable and healthy pet.
robertbaur am 28.10.05#1
Ich kann mich eigentlich nur auf den Standardtext beziehen. Dieser Doktor ist klein (siehe Bild) sehr schön anzusehen, wird aber mit (und das geht schnell) meist braun von der Färbung her. Nichts desto trotz ein interessaner Doktor der mehr als 1000 Liter Wasser haben sollte. Er wird schnell gross und schwimmt viel. Er fühlt sich in 1000 Liter nach einer gewissen Weil nicht mehr wohl, zumindest hatten wir den Eindruck. Es kam dann zu den schon beschriebenen Übergriffen. Wie alle Ctenochaetus Doks lutschen sie bevorzugt Algen von der Scheibe,. sprich auch Kieselalgen.




3 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Ctenochaetus hawaiiensis

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Ctenochaetus hawaiiensis