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Ctenochaetus strigosus Goldringborstenzahn-Doktor o. Kohle Doktor

Ctenochaetus strigosus wird umgangssprachlich oft als Goldringborstenzahn-Doktor o. Kohle Doktor bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 800 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
529 
Wissenschaftlich:
Ctenochaetus strigosus 
Umgangssprachlich:
Goldringborstenzahn-Doktor o. Kohle Doktor 
Englisch:
Bristletoothed Surgeonfish, Goldring Bristletooth, Goldring Surgeonfish, Slender-toothed Surgeonfish, Spotted Bristletooth, Spotted Surgeonfish, Yellow-eyed Surgeonfish 
Kategorie:
Doktorfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Acanthuridae (Familie) > Ctenochaetus (Gattung) > strigosus (Art) 
Erstbestimmung:
(Bennett, 1828) 
Vorkommen:
Australien, Hawaii, Indopazifik, Jemen, Johnston-Atoll, Kenia, Midwayinseln, Ost-Afrika, Pitcairn Gruppe, Vietnam 
Meerestiefe:
1 - 113 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
21°C - 27°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Detritus, Debris (totes organisches Material), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Löwenzahn, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen, Salat 
Aquarium:
~ 800 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-11-04 20:45:38 

Haltungsinformationen

(Bennett, 1828)

Der Goldring-Borstenzahndoktorfisch (Ctenochaetus strigosus) lebt im Indopazifik, endemisch bei Hawaii und dem Johnston-Atoll.

Auch dieser Doktor braucht vorwiegend pflanzliche Nahrung in Form von Aufwuchsalgen. Er ist den ganzen Tag mit dem Abraspeln dieser Algen beschäftigt. Je kleiner die Tiere sind, desto eher akzeptieren sie die bei uns übliche Nahrung. Auch bei ihm klappt die Haltung von zwei oder mehr Exemplaren, Voraussetzung ist die Beckengröße und die gute Mikrofauna.

Jungfische sind rein gelb, mit einem schmalen, blauen Saum an Rücken- und Afterflosse, dann bekommen sie eine blau-braune Streifenzeichnung. Adulte Fische sind braun mit hellen Flecken.

Er scheint auch empfindlich im Bezug auf Medikamente wie Antibiotika zu sein, da er im Aquarium, trotz Futteraufnahme, oft ohne ersichtlichen Grund abmagert. Hierbei scheint es sich um eine Störung der Darmflora zu handeln.

Zusatz: Es gibt Berichte, wonach gerade dieser Doktor überhaupt nicht gut mit dem Salarias fasciatus oder anderen Blenniden auskommt.
Warum, weiß keiner, aber er jagt ihn oft so lange, bis der Schleimfisch nicht mehr ist. Vermutlich sieht er ihn als Nahrungskonkurent. Das sollte man bei der gemeinsamen Pflege unbedingt beachten.

Synonym:
Acanthurus strigosus Bennett, 1828

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Acanthuridae (Family) > Acanthurinae (Subfamily) > Ctenochaetus (Genus) > Ctenochaetus strigosus (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase
  2. Hippocampus Bildarchiv (de)



Bilder

Juvenil (Jugendkleid)

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Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

neserius am 12.12.16#20
Wunderschöner friedfertiger Doktor, der ausgesprochen nützlich ist und den ganzen Tag auf der Suche nach Algen durch das Becken düst. Allerdings frisst er auch reichlich Norialgen und Frostfutter (Mysis, Artemis und Pazifik Krill) sobald sich eine Gelegenheit bietet. Wird mit einem Weißkehldoktor zusammen gehalten, der nach ihm eingezogen ist. Anfänglich gab es kurze Reibereien zwischen ihnen für etwa eine Stunde. Seitdem ziehen sie oft gemeinsam durchs Becken.
dida am 07.05.14#19
Das dieser Doc es nicht mit Blennys hat kann auch ich bestätigen.

Wir haben einen E. stiagmatura im Becken, der Regelmäßig von dem Doc durch die gegend gescheucht wird. Allerdings scheint dieser es gut weg zu stecken.

Ich vermute auch das es sich da ganz einfach um Futterneid Handelt.
Steffen_L am 09.12.13#18
Ich pflege meinen Strigosus nun 2 Jahre, er hat sich zu meinem Favoriten entwickelt. Als Junger teilte er sich ein 250l- Becken mit einem Flavescens - ein hübsches Doppel. Nachdem er dann im Aug 13 in mein neues 1000l- Becken umgezogen ist verträgt er sich sehr gut mit den anderen Doktoren, den Salarias hat er allerdings "auf'm Kiecker". Sobald er Ihn sieht gibt es ne wilde Jagd. Noch ist der Salarias fit, aber ich empfehle die Vergesellschaftung nicht!
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