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Cryptocentrus cinctus Zitronen-Wächtergrundel

Cryptocentrus cinctus wird umgangssprachlich oft als Zitronen-Wächtergrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
405 
AphiaID:
278326 
Wissenschaftlich:
Cryptocentrus cinctus 
Umgangssprachlich:
Zitronen-Wächtergrundel 
Englisch:
Yellow Shrimp Goby, Yellow Shrimp-goby, Yellow Watchman Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Cryptocentrus (Gattung) > cinctus (Art) 
Erstbestimmung:
(Herre, ), 1936 
Vorkommen:
Andamanensee, Ashmore- und Cartierinseln, Australien, Bali, Banggai-Inseln, Flores, Great Barrier Riff, Indonesien, Japan, Kambodscha, Komodo, Mikronesien, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Australien), Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Singapur, Sumatra, Timor-Leste, Togian-Inseln, Vietnam, West-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 25 Meter 
Größe:
8 cm - 9 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-11-30 08:04:13 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Cryptocentrus cinctus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Cryptocentrus cinctus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Cryptocentrus cinctus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Herre, 1936)

Eine recht einfach zu haltende, sehr hübsche Grundelart.
Sie leben mit verschiedenen Arten der Gattung Alpheus in Symbiose.
Nicht mit größeren Krebsen und bodenlebenden Fischen vergesellschaften.

Der Aquariumboden sollte aus groben Sand sein.
Eine Haltung ohne Knallkrebs ist nicht empfehlenswert, aber möglich, wenn der Fischbesatz zart bleibt.

Mit folgenden Arten lebt die Grundel im Meer zusammen: Alpheus bellulus, Alpheus ochrostriatus und Alpheus rapicida.

Vermutlich nimmt die Grundel, wenn nichts Besserers da ist, auch andere Krebse an.

Synonym:
Smilogobius cinctus Herre, 1936

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Cryptocentrus (Genus) > Cryptocentrus cinctus (Species)

Bilder

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Allgemein

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Erfahrungsaustausch

marcoj90 am 27.11.20#20
Ich halte eine Grundel zusammen mit einem Alpheus bellulus. Ein sehr interessantes aber auch sehr eigensinniges Paar.

zum Verhalten:
Der Krebs gräbt gefühlt das gesamte Becken 1 mal am Tag um. Und wenn es nur darum geht eine neue "3x" um den Riffaufbau gehende Einflugschneise zum Höhleneingang anzulegen.
Die Grundel bewacht das Treiben immer sehr aufmerksam. Allerdings lässt die Wachsamkeit scheinbar unter bestimmten Umständen auch nach. Während die Grundel sich anfangs quer zwischen Krebs und Einsiedler gelegt hat und dem Einsiedler mit der Schwanzflosse ins Gesicht geschlagen hat, ist sie was die Abstände angeht derweil wesentlich toleranter geworden. Auch wenn ich im Becken z.B. mit einem Schaschlik Spies etwas herumrühre, kann ich manchmal die Grundel mit dem Spieß bei Seite schieben, ohne das sie flüchtet. Krebs und Grundel leben zwar zusammen, aber meine Grundel setzt sich meist zwischen 16:00-17:00 Uhr (Blauphase) ab und hat dann ihre 30min in welchen sie manchmal ohne Sinn und Verstand wie ein Torpedo durch das Becken schießt oder auch mal 5 min. einfach direkten Augenkontakt mit mir an der Scheibe pflegt. Hierbei schwimmt sie dann quasi auf einer Stelle stehend an der Scheibe Manchmal saugt sie sich auch mit ihrer Flosse an der Scheibe fest. Jedenfalls ergreift sich nicht die Flucht auch wenn ich direkt auf der anderen Seite der Scheibe bin. Bei diesem "herumtollen" ist es bereits häufiger vorgekommen, dass die Grundel das Wasser verlassen hat (zum Glück immer nur wenige cm bis das Netz kahm). Gegenüber sonstigen Beckenbewohnern verhält sie sich ruhig. Selbst beim "Herumtollen" geht sie allen anderen aus dem Weg. Wenn ihre 30 min vorbei sind, zieht sie sich dann direkt wieder in die Höhle zum Krebs zurück. Es kommt auch mal vor, das ich die Grundel mitsamt Krebs mal für 1-1,5 Tag(e) nicht sehe. Sie scheinen dann wohl auch eine Art Ruhetag in der Höhle zu verbringen. Sind aber den Tag drauf dann auch wieder voll bei der Sache. Wenn meine Kardinalsgarnele Versucht in die Höhle zu kommen und sich der WG anzuschließen wird sie Vertrieben. Aber nicht generell als Feind angesehen. Wenn Grundel und Garnele aufeinander Treffen wart die Grundel einen gewissen Abstand (Fühler ok, Scheren nicht) ergreift aber auch nicht die Flucht, es wirkt mehr so Richtung "such dir einen Anderen zum befummeln". Auch wird der Krebs nicht alarmiert wenn die Garnele sich nähert.

zur Haltung:
Außer zu ihren abendlichen Ausflügen Ist die Grundel ein sehr ruhiger standorttreuer Fisch (abhängig vom Krebs). Was das Futter angeht bin ich mir nicht so recht sicher wie gut sie ernährt wird. Weder die Grundel noch der Krebs nehmen Futter an welches ich ins Becken gebe. Selbst Lebendfutter wird ignoriert. Gelegentlich kommt es mal vor, das die Grundel mal was vorbeitreibendes schnappt wenn es vor ihrem Mund vorbeischwimmt. Aber auch dann stellt dies eine große Ausnahme dar. Der Fisch ist also definitiv auf eine Ernährung durch den Bodengrund angewiesen (zumindest in meinem Fall). Was ich beim herumtollen auch schon beobachten konnte ist, dass die Grundel direkt vor dem Pumpenauslass entgegen der Strömung schwimmt so als wäre es ihr tägliches Workout vom ganzen auf den Steinen herumsitzen. Dies sollte man vielleicht im Auge behalten wer weiß ob solch eine Grundel da nicht auch mal hinein schwimmt. Die Schwimmpower dafür hätte sie meiner Meinung nach jedenfalls locker. Auf jeden fall würde ich einen Sprungschutz empfehlen.

Theo60 am 12.12.19#19
Ich habe die Cryptocentruns Cinctus Grundel gleichzeitig mit einem Blenny Salarias Obscurus bei einem Fachhändler in Köln erworben. Die Grundel hat das keine Stunde überlebt. Nach dem einsetzen griff der Blenny die Grundel unerbittlich an und zerfetzte ihr die Flossen. Sie wurde solange gejagt bis sie nicht mehr konnte. Laut Internet (leider nicht im Meerwasser-Lexikon) ist dieses Verhalten, ähnlich aussehende Fische anzugreifen, schon häufiger vorgekommen. Ich werde den weiteren Besatz nun dem Blenny anpassen müssen.
Brachii am 27.03.19#18
Ich halte dieses Tier aktuell ohne Partner in einem ca. 200L großen Becken.
Einknalliges Gelb mit Blau/silbernen Punkten auf dem Körper.
Das Tier ist recht scheu, bemerkt bereits auf einige Meter Entfernung das sich jemand im Raum aufhält und versteckt sich hinter/unter Gestein.
Wenn ich mich in einiger Entfernung vom Becken aufhalte und keine großartigen Bewegungen mache, kann ich der Grundel beim schleichen zuschauen, immer darauf bedacht sich gleich wieder zurückzuziehen.
Aberwitziges Schauspiel.
Sprungübungen kann ich bis jetzt nicht bestätigen.

20 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Was ist das?

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