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Hypoplectrus guttavarius Hamletbarsch

Hypoplectrus guttavarius wird umgangssprachlich oft als Hamletbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
3574 
Wissenschaftlich:
Hypoplectrus guttavarius 
Umgangssprachlich:
Hamletbarsch 
Englisch:
Shy hamlet 
Kategorie:
Sägebarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Hypoplectrus (Gattung) > guttavarius (Art) 
Erstbestimmung:
(Poey, ), 1852 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Dominica, Dominikanische Republik, Florida, Grenada, Guadeloupe, Haiti, Honduras, Jamaika, Kleine Antillen, Kuba, Martinique, Montserrat, Niederländischen Antillen, Panama, Puerto Rico, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago, West-Atlantik , Zentral-Atlantik 
Meerestiefe:
3 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 13cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Stinte 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-23 14:08:26 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Hypoplectrus guttavarius sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Hypoplectrus guttavarius interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Hypoplectrus guttavarius bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Hypoplectrus guttavarius (Poey, 1852)

Haltung Allgemein:
Hameltbarsche sind Räuber, wie schon am großen Maul zu erkennen ist.
In der Natur ernährt er sich von kleinen Fischen, Krebstieren und Garnelen.
Im Aquarium nimmt er regelmäßig größeres Frostfutter wie Krill und Mysis, jeden 2. Tag entweder einen ganzen Stint oder eine Sandgarnelen, alles Frostfutter, zu sich. Flockenfutter wird in der Regel nicht angenommen!!

Etwas vorsichtig sollte man beim Nachsetzen von Fischen sein.
So hat er bereits eine Grundel, welche nahezu seine Länge hatte, wenige Sekunden nach dem Einsetzen erlegt.
Aus dem „Altbestand“ ist lediglich eine andere, kleinere Grundel sein Opfer geworden.
Neue Fische werden daher in der Regel erst nach Abschalten der Hauptbeleuchtung, also während der Nachtbeleuchtung eingesetzt.
Seit dem gab es keinerlei Problem. Er ist nicht aggressiv, nur räuberisch.
Er ist zwar ein Lauerjäger, der gerne unter einem Felsüberhang oder ähnlichem steht, bewegt sich aber auch recht häufig im Freiwasser des Aquariums.

Vor allem nachts, im Schein der LEDs, sieht man ihn immer mal wieder im Becken patrouillieren. Dann ist die Rückenflosse meist aufgerichtet.

Ich stufe ihn mal als scheu ein, da immer wieder Versteckmöglichkeiten in der Dekoration aufgesucht werden, wenn man zum Füttern mit einem Greifer in das Becken langt, oder wenn man sich zu schnell dem Becken nähert.

von Andre Luty:
Experten zweifeln derzeit, ob die Aufteilung in über 10 Arten der Gattung gerechtfertigt ist, oder ob die Tiere nicht generell große Farbabweichungen zeigen und alle Hypoplectrus unicolor zuzuordnen sind.

Hamletbarsche sind friedliche ca. 13 cm Länge erreichende Kleinfisch- und Garnelenräuber in Bodennähe.
Sie lassen sich in kleinen Gruppen pflegen und wechseln als Zwitter ständig ihr Geschlecht.
Dass allerdings ein Tier mit sich selbst ablaichen kann, halte ich für ein Märchen.

Synonyme:
Anthias boops Forster, 1801
Cookeolus boops (Forster, 1801)
Labrus cruentatus Lacepède, 1801
Priacanthus argenteus Cuvier, 1829
Priacanthus bleekeri Castelnau, 1873
Priacanthus bonariensis Cuvier, 1829
Priacanthus boops (Forster, 1801)
Priacanthus carolinus Cuvier, 1829
Priacanthus cepedianus Desmarest, 1823
Priacanthus cruentatus (Lacepède, 1801)
Priacanthus fulgens Lowe, 1838
Serranus rufus Bowdich, 1825

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Priacanthidae (Family) > Heteropriacanthus (Genus) > Heteropriacanthus cruentatus (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase.org (en)

Bilder

Allgemein

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