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Salarias alboguttatus Weißpunkt Blenny

Salarias alboguttatus wird umgangssprachlich oft als Weißpunkt Blenny bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Gerrit

Salarias alboguttatus




Eingestellt von Gerrit.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
3228 
AphiaID:
278369 
Wissenschaftlich:
Salarias alboguttatus 
Umgangssprachlich:
Weißpunkt Blenny 
Englisch:
White-spotted Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Salarias (Gattung) > alboguttatus (Art) 
Erstbestimmung:
Kner, 1867 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Japan, Neukaledonien, Palau, Philippinen, Samoa, Sri Lanka 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 8 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Felsige, harte Meeresböden, Geröllböden, Korallenriffe, Küstengewässer, Lagunen, Meerwasser 
Größe:
bis zu 9cm 
Temperatur:
24,6°C - 29,3°C 
Futter:
Algen , Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 300 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-12-22 19:35:23 

Haltungsinformationen

Salarias alboguttatus Kner, 1867

Salarias alboguttatus trifft man in seichten Lagunen und Riffen, auf algenbewachsenen Felsen und Geröll an.

Beschreibung Salarias alboguttatus: Fakultativ luftatmend; adulte Tiere leben in flachen Lagunenriffen auf algenbewachsenen Felsen und Geröll. Der Laich haftet mit einem fadenförmigen Haftpolster (Pedesta) am Untergrund. Die Larven leben planktonisch und sind häufig in flachen Küstengewässern anzutreffen.

Die Gruppe der Schleimfische umfasst 300 Arten in 60 Gattungen. Für die Aquaristik besonders interessant sind davon hauptsächlich zwei Arten, nämlich Salarias und Ecsenius.

Wenn er denn doch nach Deutschland gelangt, meist als unbekannter Blenny.

Grundsätzliches zu Salarias Arten:
Salarias Schleimfische gelten als super gute Algenfresser. Kein Wunder, dort fühlt er sich ja auch sehr wohl, da er eigentlich nur von Algen lebt.

Solange Algen im Becken vorhanden sind ist die Pflege von Salarias auch kein großes Problem. Dies tritt erst dann auf wenn keine Algen mehr vorhanden sind und nur Frostfutter gefüttert wird. So hat dieser Fisch in einem SPS Becken auch überhaupt nichts zu suchen. Er findet schlichtweg nicht die geeignete Nahrung.

Ernährt sich ausschließlich herbivor. Geeignet sind alle Arten an Algen (Aufwuchsalgen, Nori Algen, Caulerpa) Trockenfutter nur dann wenn es einen 100% Anteil an Algen hat.

Achtung bei der Pflege von Ctenochaetus Doktoren. Diese sehen den Salarias als Futterfeind an. Es kommt zu Übergriffen.

Erscheint uns wenig Krankheitsanfällig!

Niemals zwei Tiere davon in ein Becken setzen. Das geht in der Regel schief, einer wird darunter leiden und es nicht überleben. Das geht nur dann gut wenn man zwei Tiere zusammen bekommt sprich ein Paar.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 22.12.2025.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 25.05.14#2
Ich habe dieses schöne Tier seit 6 Wochen als "Erstbesatz" im neu eingerichteten Becken.
Sehr scheu und nur nachtaktiv.Seine Färbung war komplett dunkel.
Ich habe heute Anemonenfische und Riffbarsche zugesetzt.
Innerhalb einer Stunde zeigt er ein komplett veränderdes Verhalten.Er schwimmt gemeinsam mit den anderen und läßt sich von nichts aus der Ruhe bringen.
Seine weiße Punktierung ist jetzt auch wunderschön zu sehen.
Vermutlich hat ihm Gesellschaft gefehlt.
Aufwuchsalgen sind seine Delikatesse.



am 29.09.12#1
Ich halte den Salaris jetzt seit ca.3 Monaten. Aus meiner Sicht, kann ich nicht sagen das es sich hier um ein schlecht oder schwierig zu haltenden Fisch handelt. Er geht bei mir an Ersatzfutter genau so wie an Frostfutter. Schön zu beobachten ist, dass er ein recht territoriales verhalten an den Tag legt und nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr scheu ist, eher im Gegenteil, wenn man vor das Aquarium tritt, versucht er einen durch die Scheibe an zu gehen.

Der Salaris allboguttatus ist in der Lage, seine Färbung dem Untergrund an zu passen, welches Teilweise ein recht ansehnliches Farbenspiel erscheinen lässt.

Neben der Tatsache, dass er ein recht anspruchsloser Pflegling ist, kommt auch der Nutzen zum tragen. Bei mir im Becken geht er an die Rote Büschelalge (Asparagopsis sp.) ran. Man kann deutlich sehen, an welchen stellen er von den Steinen gepickt hat.
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