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Salarias ramosus Schleimfisch

Salarias ramosus wird umgangssprachlich oft als Schleimfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
2008 
Wissenschaftlich:
Salarias ramosus 
Umgangssprachlich:
Schleimfisch 
Englisch:
Starry Blenny, Snowflake Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Salarias (Gattung) > ramosus (Art) 
Erstbestimmung:
Bath, 1992 
Vorkommen:
Australien, Bali, Banggai-Inseln, Indonesien, Komodo, Lembeh-Straße, Malaysia, Philippinen, Raja Ampat, Sulawesi, Togian-Inseln, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 15 Meter 
Größe:
8,5 cm - 14 cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Algen, Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-03-04 18:24:43 

Haltungsinformationen

Bath, 1992

Die Gruppe der Schleimfische umfasst 300 Arten in 60 Gattungen. Für die Aquaristik besonders interessant sind davon hauptsächlich zwei Arten, nämlich Salarias und Ecsenius.

Grundsätzliches zu Salarias Arten:

Salarias Schleimfische gelten als super gute Algenfresser. Kein Wunder, dort fühlt er sich ja auch sehr wohl, da er eigentlich nur von Algen lebt.

Solange Algen im Becken vorhanden sind ist die Pflege von Salarias auch kein großes Problem. Dies tritt erst dann auf wenn keine Algen mehr vorhanden sind und nur Frostfutter gefüttert wird. So hat dieser Fisch in einem SPS Becken auch überhaupt nichts zu suchen. Er findet schlichtweg nicht die geeignete Nahrung.

Nahrungsspezialist:
ernährt sich ausschließlich herbivor. Geeignet sind alle Arten an Algen (Aufwuchsalgen, Nori Algen, Caulerpa) Trockenfutter nur dann wenn es einen 100% Anteil an Algen hat.

Achtung bei der Pflege von Ctenochaetus Doktoren. Diese sehen den Salarias oftmals als Futterfeind an. Es kommt zu Übergriffen.

Erscheint uns wenig Krankheitsanfällig!

Niemals zwei Tiere davon in ein Becken setzen. Das geht in der Regel schief, einer wird darunter leiden und es nicht überleben. Das geht nur dann gut wenn man zwei Tiere zusammen bekommt sprich ein Paar.

Außerdem ist aber bekannt , dass er sein Territorium gegen andere Blenny's, Goby's und ähnlich aussehende Fische verteidigt! Bitte diesen Hinweis bei der Vergesellschaftung beachten .

Kommt in flachen, geschützten Küstenriffen vor.
Bildet laut fishbase kleine Gruppen und ist ein eierlegender Bleeny.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Blenniidae (Family) > Salariinae (Subfamily) > Salarias (Genus)

Weiterführende Links

  1. Fishbase (eng and german)



Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

ChrisMaeder am 04.03.18#19
Ich habe vor ca. 2 Monaten ein Paar gekauft. Beginnen sie jetzt zu balzen? Einer wird immer ganz weiss und schwimmt vor dem anderen hin und her. Hier konnte ich es aus der Entfernung filmen: youtu.be
estfrank am 08.12.16#18
Ich halte den lustigen Kerl seit 4 Jahren.Er war der Erste im Becken.Hat alles an Algen gefressen, was er finden konnte. Nach Besatz mit anderen Fischen hat er sich bei der Fütterung auf Frost Futter umgestellt--kein Interesse mehr an Algen.
Ein ruhiger und geselliger Kerl der mal einen Einsiedler vom Stein wirft-zupft und sich gern von der Kardinals Garnele putzen lässt..
ansonsten liegt er auf dem Riff und beobachtet alles war im und vorm Becken geschieht.
ist nur zu empfehlen.
pat_2015 am 25.10.16#17
Ich halte einen Salarias ramosus, er war der Erstbesatz in einem 170 l Becken. Er scheint äußerst aggressiv gegenüber Grundeln zu sein. Bei einer Valenciennea sexguttata habe ich beobachtet, wie er sie nach dem Einsetzen gehetzt hat, bis sie zu schwach war um zu fliehen und ich sie aus dem Becken entfernen konnte. Sie ist später gestorben. Vorher sind bereits andere Grundeln, z.B. auch eine Dracula Grundel, unter ungeklärten Umständen im Becken verschwunden. Ich hab nie einen Zusammenhang mit dem ramosus hergestellt, bis ich sein Verhalten diesmal beobachten konnte. Deshalb denke ich, dass die Empfehlung oben, diese Blennys nicht mit "ähnlich aussehenden Fischen" wie z.B. Grundeln zu halten, unbedingt beachtete werden sollte.
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