Haltungsinformationen
Im Mai 2026 wurden zwei neue Valenciennea-Schläfergrundeln aus dem Indischen Ozean erstbeschrieben, Valenciennea schlieweni und Valenciennea zaboae .
Valenciennea schlieweni bewohnt saubere, weiße Sandhänge, typischerweise in Tiefen von mehr als 20 Metern, wo die Grundeln paarweise vorkommen, wobei jedes Tier seinen eigenen Bau anlegt.
Erwachsene Tiere werden fast immer paarweise beobachtet, wie sie dicht beieinander in der Nähe ihrer Verstecke schwimmen.
Die Färbung lebender Exemplare aus dem westlichen Indischen Ozean (Südafrika, Kenia, Tansania, Komoren, Seychellen, Mauritius, Madagaskar, Chagos-Archipel, Rotes Meer, Malediven, Westküste Indiens) und der Andamanensee (Sumatra und Thailand), stützt sich auf 50 Fotos aus iNaturalist, GBIF, NrF-SAIAB und der veröffentlichten Literatur:
Kopf und Körper sind sandweiß, an der Seitenfläche des Kopfes befinden sich drei Reihen aus horizontal langgestreckten blauen Flecken (mit dünnen dunkelblauen Rändern) und eine breite, eher weißliche Reihe ventral vom hinteren Ende der Kiefer bis zum Ende des Kiemendeckels
Eine zweite Reihe verläuft dorsal vom Bereich unterhalb des Auges bis zum Ende des Kiemendeckels, während sich eine dritte Reihe dazwischen von der Oberlippe bis zum Ende des Kiemendeckels zieht.
Die Länge der Flecken variiert von kleiner als der Pupillendurchmesser bis zum Augendurchmesser.
Manchmal ist eine kurze Reihe von 1–3 kleineren blauen Flecken an den Seiten des Nackens hinter dem Auge zu erkennen.
Ein schwacher gelblich-orangefarbener Streifen, schmaler als der Augendurchmesser, ist zwischen der ventralen und der medialen Kopfreihe, deutlicher bei Exemplaren von den Malediven, der Westküste Indiens und der Andamanensee, der sich vom Ende der Lippen bis zum Ende des Kiemendeckels erstreckt, zu erkennen.
Das Gelb intensiviert sich nach vorne und hinten und bildet zwei intensive orange/bräunlich-orangefarbene Flecken.
Die Seiten und Oberseite des Nackens mit unregelmäßig geformten, meist abgerundeten, orangefarbenen Flecken, die in der Größe variieren, aber kleiner als der Pupillendurchmesser sind.
Das Kinn der Grundeln ist deutlich schwarz.
Unterhalb der Körpermitte verläuft ein gelblich-orangefarbenen Streifen, mit oberen und unteren blauen Rändern
Ein Reihe von sechs schrägen gelblich-orangefarbenen Streifen auf der Oberseite, nach hinten und unten abfallend.
Der erste Streifen verläuft oberhalb des Körpers von einem Brustflossenansatz zum anderen, der zweite Streifen beginnt unterhalb der dritten und vierten Rückenflossenstrahls.
Der dritter Streifen befindet sich am zweiten Rückenflossenansatz, ein vierter Streifen unterhalb der Mitte der zweiten Rückenflosse (beginnt unterhalb des sechsten segmentierten Strahls).
Der fünfte Streifen verläuft knapp unterhalb des Endes der zweiten Rückenflosse und der sechster Streifen oberhalb der Mitte des Schwanzstiels.
Die Streifen reichen nicht bis zum Streifen (Tansania, Kenia, Rotes Meer, Komoren, Mayotte, Madagaskar, Seychellen, Chagos-Archipel, Thailand) oder reichen bis zum gelblichen Streifen (Madagaskar, Malediven, Westindien, Sumatra, Thailand).
Zwischenräume zwischen jedem Paar schräger Streifen mit einem deutlichen gelblich-orangefarbenen ovalen (horizontalen) oder runden Fleck, oft mit 1–5 kleineren, unregelmäßig geformten gelblich-orangefarbenen Flecken.
Die Körperstreifen sind mit fünf ovalen orangefarbenen oder braunen Flecken an der Schnittstelle mit den Streifen oder knapp unterhalb des ventralen Endes des schrägen Streifens ausgestattet.
Ein unterbrochener schmaler orangefarbener Streifen an der Basis der Schwanzflosse wird meist im dorsalen und ventralen Teil unterbrochen.
Die erste Rückenflosse ist transparent mit vereinzelten gelben bis gelblich-orangefarbenen Flecken, die zweite Rückenflosse ist ebenfalls transparent mit einer basalen Reihe von 5–6 schräg verlängerten gelblich-orangefarbenen bis orangefarbenen Flecken (letzter Fleck länglich und horizontal, reicht bis nahe an das hintere Ende der letzten Rückenflossenstrahl und umgibt diesen).
Manchmal sind schwache gelbliche, unregelmäßige schräge Streifen zwischen den Hauptflecken zu erkennen.
Die Afterflosse ist durchscheinend, farblos bis weißlich, der distale Rand ist weiß.
Die Bauchflossen sind durchscheinend; die Brustflossen sind klar und ihre die Brustflossenbasis weist einen kurzen gelblich-orangefarbenen Streifen mit bläulich-weißen Rändern auf, der mit den Streifen an Kopf und Körper in einer Linie liegt.
Die Schwanzflosse ist durchscheinend, ohne deutlichen schmalen rötlichen Streifen auf der Oberseite, der proximale Teil der Schwanzflosse weist meist vier vertikale Reihen gelblich-orangefarbener Flecken auf.
Valenciennea schlieweni unterscheidet sich von allen Artgenossen, einschließlich Valenciennea puellaris, durch ein einzigartiges Farbmuster im lebenden/ Zustand.
Ähnlichkeit mit anderen Arten:
Genetisch nächsten Verwandten von Valenciennea schlieweni sind ,Valenciennea persica und Valenciennea puellaris.
Etymologie:
Der Artname „schlieweni“ wurde zu Ehren von Dr. Ulrich Schliewen, einem deutschen Ichthyologen und Kurator für Fische an der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM), benannt, in Anerkennung seiner Verdienste um die Pflege und Erforschung der afrikanischen Fischvielfalt, insbesondere der Meeresgrundeln.
Unser besonderer Dank für das wirklich tolle Foto eines Päärchens von Valenciennea schlieweni geht an Sylvain Le Bris!
Valenciennea schlieweni bewohnt saubere, weiße Sandhänge, typischerweise in Tiefen von mehr als 20 Metern, wo die Grundeln paarweise vorkommen, wobei jedes Tier seinen eigenen Bau anlegt.
Erwachsene Tiere werden fast immer paarweise beobachtet, wie sie dicht beieinander in der Nähe ihrer Verstecke schwimmen.
Die Färbung lebender Exemplare aus dem westlichen Indischen Ozean (Südafrika, Kenia, Tansania, Komoren, Seychellen, Mauritius, Madagaskar, Chagos-Archipel, Rotes Meer, Malediven, Westküste Indiens) und der Andamanensee (Sumatra und Thailand), stützt sich auf 50 Fotos aus iNaturalist, GBIF, NrF-SAIAB und der veröffentlichten Literatur:
Kopf und Körper sind sandweiß, an der Seitenfläche des Kopfes befinden sich drei Reihen aus horizontal langgestreckten blauen Flecken (mit dünnen dunkelblauen Rändern) und eine breite, eher weißliche Reihe ventral vom hinteren Ende der Kiefer bis zum Ende des Kiemendeckels
Eine zweite Reihe verläuft dorsal vom Bereich unterhalb des Auges bis zum Ende des Kiemendeckels, während sich eine dritte Reihe dazwischen von der Oberlippe bis zum Ende des Kiemendeckels zieht.
Die Länge der Flecken variiert von kleiner als der Pupillendurchmesser bis zum Augendurchmesser.
Manchmal ist eine kurze Reihe von 1–3 kleineren blauen Flecken an den Seiten des Nackens hinter dem Auge zu erkennen.
Ein schwacher gelblich-orangefarbener Streifen, schmaler als der Augendurchmesser, ist zwischen der ventralen und der medialen Kopfreihe, deutlicher bei Exemplaren von den Malediven, der Westküste Indiens und der Andamanensee, der sich vom Ende der Lippen bis zum Ende des Kiemendeckels erstreckt, zu erkennen.
Das Gelb intensiviert sich nach vorne und hinten und bildet zwei intensive orange/bräunlich-orangefarbene Flecken.
Die Seiten und Oberseite des Nackens mit unregelmäßig geformten, meist abgerundeten, orangefarbenen Flecken, die in der Größe variieren, aber kleiner als der Pupillendurchmesser sind.
Das Kinn der Grundeln ist deutlich schwarz.
Unterhalb der Körpermitte verläuft ein gelblich-orangefarbenen Streifen, mit oberen und unteren blauen Rändern
Ein Reihe von sechs schrägen gelblich-orangefarbenen Streifen auf der Oberseite, nach hinten und unten abfallend.
Der erste Streifen verläuft oberhalb des Körpers von einem Brustflossenansatz zum anderen, der zweite Streifen beginnt unterhalb der dritten und vierten Rückenflossenstrahls.
Der dritter Streifen befindet sich am zweiten Rückenflossenansatz, ein vierter Streifen unterhalb der Mitte der zweiten Rückenflosse (beginnt unterhalb des sechsten segmentierten Strahls).
Der fünfte Streifen verläuft knapp unterhalb des Endes der zweiten Rückenflosse und der sechster Streifen oberhalb der Mitte des Schwanzstiels.
Die Streifen reichen nicht bis zum Streifen (Tansania, Kenia, Rotes Meer, Komoren, Mayotte, Madagaskar, Seychellen, Chagos-Archipel, Thailand) oder reichen bis zum gelblichen Streifen (Madagaskar, Malediven, Westindien, Sumatra, Thailand).
Zwischenräume zwischen jedem Paar schräger Streifen mit einem deutlichen gelblich-orangefarbenen ovalen (horizontalen) oder runden Fleck, oft mit 1–5 kleineren, unregelmäßig geformten gelblich-orangefarbenen Flecken.
Die Körperstreifen sind mit fünf ovalen orangefarbenen oder braunen Flecken an der Schnittstelle mit den Streifen oder knapp unterhalb des ventralen Endes des schrägen Streifens ausgestattet.
Ein unterbrochener schmaler orangefarbener Streifen an der Basis der Schwanzflosse wird meist im dorsalen und ventralen Teil unterbrochen.
Die erste Rückenflosse ist transparent mit vereinzelten gelben bis gelblich-orangefarbenen Flecken, die zweite Rückenflosse ist ebenfalls transparent mit einer basalen Reihe von 5–6 schräg verlängerten gelblich-orangefarbenen bis orangefarbenen Flecken (letzter Fleck länglich und horizontal, reicht bis nahe an das hintere Ende der letzten Rückenflossenstrahl und umgibt diesen).
Manchmal sind schwache gelbliche, unregelmäßige schräge Streifen zwischen den Hauptflecken zu erkennen.
Die Afterflosse ist durchscheinend, farblos bis weißlich, der distale Rand ist weiß.
Die Bauchflossen sind durchscheinend; die Brustflossen sind klar und ihre die Brustflossenbasis weist einen kurzen gelblich-orangefarbenen Streifen mit bläulich-weißen Rändern auf, der mit den Streifen an Kopf und Körper in einer Linie liegt.
Die Schwanzflosse ist durchscheinend, ohne deutlichen schmalen rötlichen Streifen auf der Oberseite, der proximale Teil der Schwanzflosse weist meist vier vertikale Reihen gelblich-orangefarbener Flecken auf.
Valenciennea schlieweni unterscheidet sich von allen Artgenossen, einschließlich Valenciennea puellaris, durch ein einzigartiges Farbmuster im lebenden/ Zustand.
Ähnlichkeit mit anderen Arten:
Genetisch nächsten Verwandten von Valenciennea schlieweni sind ,Valenciennea persica und Valenciennea puellaris.
Etymologie:
Der Artname „schlieweni“ wurde zu Ehren von Dr. Ulrich Schliewen, einem deutschen Ichthyologen und Kurator für Fische an der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM), benannt, in Anerkennung seiner Verdienste um die Pflege und Erforschung der afrikanischen Fischvielfalt, insbesondere der Meeresgrundeln.
Unser besonderer Dank für das wirklich tolle Foto eines Päärchens von Valenciennea schlieweni geht an Sylvain Le Bris!






Sylvain Le Bris, Frankreich