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Nassarius albescens Weißliche Nassa

Nassarius albescens wird umgangssprachlich oft als Weißliche Nassa bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bas Johan

Nassarius albescens,Anse Vata, Nouméa 98800, Nouvelle-Calédonie 2024


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bas Johan Bas Johan. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18072 
AphiaID:
215746 
Wissenschaftlich:
Nassarius albescens 
Umgangssprachlich:
Weißliche Nassa 
Englisch:
Whitish Nassa 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Nassariidae (Familie) > Nassarius (Gattung) > albescens (Art) 
Erstbestimmung:
(Dunker, ), 1846 
Vorkommen:
Australien, Fidschi, Indischer Ozean, Japan, Madagaskar, Neukaledonien, Philippinen 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 27 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Weiche Böden 
Größe:
0,9 cm - 2,5 cm 
Temperatur:
24,7°C - 29,4°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Karnivor (fleischfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Nassarius absconditus
  • Nassarius abyssicolus
  • Nassarius acuminatus
  • Nassarius acuticostus
  • Nassarius acutus
  • Nassarius adami
  • Nassarius agapetus
  • Nassarius alabasteroides
  • Nassarius albinus
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-20 20:33:09 

Haltungsinformationen

Nassarius albescens (Dunker, 1846)

Nassarius albescens ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben eine breite geografische Verbreitung. Sie bewohnen verschiedene Umgebungen von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern, hauptsächlich jedoch in tropischen und subtropischen Regionen.

Sie kommen in flachen Gewässern der Gezeitenzone vor, manchmal als im Sand vergrabene Kolonien, wo sie sehr große Zahlen erreichen können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Die Tiere sind Aas- und Detritusfresser.

Die Gehäuselänge von Nassarius albescens variiert zwischen 9 mm und 25 mm. Die Oberflächenskulptur weist ein charakteristisches, feines Netz gleichmäßig verteilter Noppen auf. Die Spindel ist schmal oder breit. Die Gehäusefarbe ist cremeweiß, die Mündung braun. Das lebende Tier ist weiß mit schwarzen Flecken.

WoRMS stuft die weißliche Nassa als Aasfresser aus.

Synonyme:
Buccinum albescens Dunker, 1846 · unaccepted (original combination)
Nassa (Niotha) albescens (Dunker, 1846) · unaccepted
Nassa (Niotha) reticosa A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa adamsiana Marrat, 1880 · unaccepted
Nassa albescens (Dunker, 1846) · unaccepted
Nassa baguenai Giner Mari, 1934 · unaccepted
Nassa bicolor Hombron & Jacquinot, 1848 · unaccepted
Nassa retecosa A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassarius (Niotha) albescens (Dunker, 1846) · unaccepted
Nassarius (Niotha) albescens albescens (Dunker, 1846) · unaccepted
Nassarius albescens albescens (Dunker, 1846) · unaccepted

Unterarten (2)
Subspecies Nassarius albescens albescens (Dunker, 1846) accepted as Nassarius albescens (Dunker, 1846)
Subspecies Nassarius albescens gemmuliferus (A. Adams, 1852) accepted as Nassarius gemmuliferus (A. Adams, 1852)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. sealifebase (en). Abgerufen am 20.01.2026.

Bilder

Allgemein


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