Haltungsinformationen
Nassarius concinnus (Powys, 1835)
Nassarius concinnus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Nassariidae haben eine breite geografische Verbreitung. Sie bewohnen verschiedene Umgebungen von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern, hauptsächlich jedoch in tropischen und subtropischen Regionen.
Sie kommen in flachen Gewässern der Gezeitenzone vor, manchmal als im Sand vergrabene Kolonien, wo sie sehr große Zahlen erreichen können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Die Tiere sind Aas- und Detritusfresser.
Nassarius concinnus werden gelegentlich nachts unter Felsvorsprüngen und kleinen Höhlen sowohl am seewärtigen Riff als auch an den Lagunenspitzen gesehen, seltener im Sand unter Felsen entlang von Lagunenriffen. Wie einige der anderen kleinen Nassarius-Arten werden sie häufig von nachtaktiven Einsiedlerkrebsen bevölkert.
Synonyme:
Allanassa concentrica (Marrat, 1874) · unaccepted
Allanassa concinna (Powys, 1835) · unaccepted > superseded combination
Hima concinna (Powys, 1835) · unaccepted > superseded combination
Nassa (Hima) concinna Powys, 1835 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Nassa (Hima) cribaria Marrat, 1877 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa (Zeuxis) concinna Powys, 1835 · unaccepted > superseded combination
Nassa concentrica Marrat, 1874 · unaccepted
Nassa concinna Powys, 1835 · unaccepted (original combination)
Nassa concinna f. minor Schepman, 1907 · unaccepted
Nassa crebrilineata Hombron & Jacquinot, 1848 · unaccepted
Nassa cribaria Marrat, 1877 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa rotundicostata Marrat, 1877 · unaccepted
Nassarius (Alectrion) pseudomundus Oostingh, 1935 † · unaccepted
Nassarius (Niotha) concinus (Powys, 1835) · unaccepted
Nassarius (Zeuxis) concinnus (Powys, 1835) · unaccepted
Niotha voluptabilis Jousseaume, 1894 · unaccepted
Planaxis areolatus Lesson, 1842 · unaccepted
Zeuxis concinus (Powys, 1835) · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Nassarius concinnus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Nassariidae haben eine breite geografische Verbreitung. Sie bewohnen verschiedene Umgebungen von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern, hauptsächlich jedoch in tropischen und subtropischen Regionen.
Sie kommen in flachen Gewässern der Gezeitenzone vor, manchmal als im Sand vergrabene Kolonien, wo sie sehr große Zahlen erreichen können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Die Tiere sind Aas- und Detritusfresser.
Nassarius concinnus werden gelegentlich nachts unter Felsvorsprüngen und kleinen Höhlen sowohl am seewärtigen Riff als auch an den Lagunenspitzen gesehen, seltener im Sand unter Felsen entlang von Lagunenriffen. Wie einige der anderen kleinen Nassarius-Arten werden sie häufig von nachtaktiven Einsiedlerkrebsen bevölkert.
Synonyme:
Allanassa concentrica (Marrat, 1874) · unaccepted
Allanassa concinna (Powys, 1835) · unaccepted > superseded combination
Hima concinna (Powys, 1835) · unaccepted > superseded combination
Nassa (Hima) concinna Powys, 1835 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Nassa (Hima) cribaria Marrat, 1877 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa (Zeuxis) concinna Powys, 1835 · unaccepted > superseded combination
Nassa concentrica Marrat, 1874 · unaccepted
Nassa concinna Powys, 1835 · unaccepted (original combination)
Nassa concinna f. minor Schepman, 1907 · unaccepted
Nassa crebrilineata Hombron & Jacquinot, 1848 · unaccepted
Nassa cribaria Marrat, 1877 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa rotundicostata Marrat, 1877 · unaccepted
Nassarius (Alectrion) pseudomundus Oostingh, 1935 † · unaccepted
Nassarius (Niotha) concinus (Powys, 1835) · unaccepted
Nassarius (Zeuxis) concinnus (Powys, 1835) · unaccepted
Niotha voluptabilis Jousseaume, 1894 · unaccepted
Planaxis areolatus Lesson, 1842 · unaccepted
Zeuxis concinus (Powys, 1835) · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater