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Nassarius spiratus Neuseeländische Reusenschnecke

Nassarius spiratus wird umgangssprachlich oft als Neuseeländische Reusenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Javier Couper (Predomalpha), New Zealand

New Zealand Nassa Whelk,Nassarius spiratus, rare intertidally and subtidally on secluded Northland Beaches.Goat Island Marine Reserve.2019


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Javier Couper (Predomalpha), New Zealand Photo taken by Javier Couper. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12785 
AphiaID:
572156 
Wissenschaftlich:
Nassarius spiratus 
Umgangssprachlich:
Neuseeländische Reusenschnecke 
Englisch:
New Zealand Nassa Whelk 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Nassariidae (Familie) > Nassarius (Gattung) > spiratus (Art) 
Erstbestimmung:
(A. Adams, ), 1852 
Vorkommen:
China, Kermadecinseln, Neuseeland, Norforkinsel, Süd-Pazifik, Südchinesisches Meer, Tasmanien (Australien), Tasmansee 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Habitate:
Felsküsten, Gezeitenzone, Küstengewässer, Meerwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
2,0 cm - 2,4 cm 
Gewicht :
2 g 
Temperatur:
11°C - 20°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Karnivor (fleischfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Nassarius absconditus
  • Nassarius abyssicolus
  • Nassarius acuminatus
  • Nassarius acuticostus
  • Nassarius acutus
  • Nassarius adami
  • Nassarius agapetus
  • Nassarius alabasteroides
  • Nassarius albinus
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-01-13 20:08:04 

Haltungsinformationen

Nassarius spiratus (A. Adams, 1852)

Nassarius spiratus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Die Familie der Reusenschnecken ist sehr umfangreich und besteht aus überwiegend kleinen Schnecken, die meist im Gezeitenbereich auf Weichböden in großer Zahl vorkommen. Reusenschnecken ernähren sich von Aas.

Nassarius spiratus wird ca. 2,4 cm groß. Das Gehäuse ist cremefarben mit unregelmäßigen, kurzen rotbraunen Linien und kurzen Streifen. Diese Schnecken sind im Gezeitenbereich auf Sandböden und in Sandansammlungen an felsigen Ufern zu finden. Die Neuseeland-Reusenschnecke ernährt sich von Aas.

Verwechslungsmöglichkeit besteht mit Nassarius glans.

Synonyme:
Alectrion spiratus (A. Adams, 1852)
Nassa spirata A. Adams, 1852 (original combination)
Nassarius (Alectrion) spiratus (A. Adams, 1852)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Seashells of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Wikipedia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

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Allgemein


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